Das Leben ist nicht fair

Hallo,

Diese Seite widme ich meinem Liebsten, der am 10.6.2004 für immer gehen mußte. Ich weiß er wollte bei mir bleiben, aber die Krankheit. Wir haben gemeinsam so gelitten. Nun hat er keine Schmerzen mehr.

Hab Dich sicher in meiner Seele, trag Dich bei mir, bis der Vorhang fällt.

Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang.
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang.
Und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem Gleiches wiederfuhr.
- Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur.
Doch mit dem Tod der andern muss man leben.

Oben seht ihr das Motorschiff Karoline. Mit diesem Schiff wurde er beigesetzt. Ich komme auch mal dorthin.

Jemand von verwitwet hat mir kürzlich geschrieben, ich soll sagen: Ich kann es noch nicht.Ob das aber klappt, ich weiß es nicht.

Die Erinnerung ist das einzigste Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können



letzte Änderung: 05.09.2010, 08:26
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