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Trauerbegleiterausbildung

verwitwet.de und jung verwitwet e.V. arbeitet eng mit dem Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V. zusammen.

Ein Schwerpunkt der Arbeit von ITA ist seit über 20 Jahren die Trauerbegleiterausbildung.

Folgender Auszug aus der Infobroschüre der ITA gibt einen guten Einblick über die Ziele die Ausbildung:
Da Trauer ein komplexes Geschehen ist, sind wir der Meinung, dass es nicht eine Theorie oder Methode der Begleitung gibt, sondern sich das Wesentliche durch die Persönlichkeit und Identität des Begleiters/der Begleiterin vollzieht. Trauernde Menschen zu begleiten verlangt zu allererst Authentizität und die Bereitschaft, Leid nicht „wegmachen“ zu wollen, sondern mit auszuhalten. Das Sicheinlassen auf schwere und lange Wege der Trauer heißt, sich in der Ausbildung mit eigenen Verlustkrisen und Trauererfahrungen (Selbsterfahrung) auseinanderzusetzen, mit den Inhalten und Ergebnissen der Trauerforschung (Information) zu arbeiten und deren Anwendbarkeit in der Praxis (Reflexion) zu überprüfen. Dieses Lerndreieck verlangt von den Auszubildenden eine große Flexibilität, da sie sich auf unterschiedlichen Ebenen innerhalb einer Ausbildungseinheit bewegen müssen.

Hauptziel der Ausbildung ist es, BegleiterInnen nicht in einer therapeutischen Methode zu schulen, sondern sie zu befähigen, den Menschen in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen, ihn in seinem Trauerprozess zu begleiten, indem Hilfe gegeben wird, das Gegenwärtige auszusprechen und zu bedenken, um dann eigene Schritte gehen zu können. Ziel ist das Aushalten und Annehmen. Nicht die BegleiterInnen wissen, was für die Trauernden gut ist, sondern die Trauernden wissen es in ihrem Inneren selbst. Die BegleiterInnen stellen sich als Gegenüber zur Verfügung mit ihrer Aufmerksamkeit, Intuition und mit allem, was sie gelernt haben (Zuhören, Nachfragen, Schreiben, Malen, Musik, Bücher, Texte, Rituale, Gedichte und vieles mehr).

Die zweijährige Gesamtausbildung unterteilt sich in elf Einheiten, jeweils mit einem eigenen Schwerpunkt. Die Einheiten haben sich aus den Erfahrungen in der Trauerbegleitung entwickelt, unterliegen der ständigen Weiterentwicklung und werden von unterschiedlichen ReferentInnen vermittelt, die sich in ihrem Fachgebiet und in der Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer besonders qualifiziert haben. Sie vertreten verschiedene Aspekte der Trauerbegleitung.
Allen gemeinsam ist die oben beschriebene Grundhaltung. Der Gesamtkurs wird von den AusbildungsleiterInnen begleitet, die die inhaltliche Verbindung der einzelnen Einheiten gewährleisten, Übergänge vermitteln und den gruppendynamischen Prozess reflektieren. Durch die internationalen ReferentInnen, die Teilnahme an den internationalen Kongressen in London und Ontario/Kanada fließen die Ergebnisse der internationalen Trauerforschung ein.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sind alle TeilnehmerInnen befähigt, eigenverantwortlich Trauernde einzeln und in Gruppen zu begleiten. Die Ausbildung entspricht der „Großen Basisqualifikation“ für Trauerbegleiter, qualifiziert und zertifiziert nach den Standards des Bundesverbandes Trauerbegleitung e.V. (BVT).

Diese Ausbildung ist bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen mit 333 Punkten akkreditiert.
Mehr Informationen zur Trauerbegleiterausbildung bei der ITA auf der Webseite http://www.ita-ev.de oder telefonisch unter 040/36111683 zu den Bürozeiten (Mo.-Do. von 11 bis 16 Uhr).

Letzte Änderung am 23.5.2016, 12:25 von Oliver
Autoren: Oliver




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