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Beitrag von Ullili (83 Beiträge) am Samstag, 28.Oktober.2017, 21:02.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Ein liebevolles Hallo an alle,
    bei uns war es ein langes Abschiednehmen, fast über 2 Jahre. Und trotzdem haben wir beide den Tod nicht sehen wollen.
    Ich glaube, es gehört zu unserer Trauer, dass wir uns Vorwürfe machen. Es gibt für diese Ausnahmesituation keine Generalprobe - und deshalb kann es nur so werden, wie beide Partner es aushalten können. Mein Mann hat gewusst, dass ich das Gespräch darüber nicht mehr verkrafte, weil die Zeit schon viel Kraft gekostet hat.
    Ich glaube, er wollte mich (und vielleicht auch sich) schonen.
    Wir müssen lernen, mit uns genauso liebevoll umzugehen, wie mit anderen Menschen auch - und das ist sehr schwer.
    Ich sitze hier und trauere und weine um die Liebe meines Lebens.

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Beitrag von Holzkopf (602 Beiträge) am Dienstag, 24.Oktober.2017, 14:34.

  Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Hallo Ihr Lieben,
    immer wieder habe ich hier in Beiträgen gelesen, dass ein Arzt die Diagnose des nahen Todes gestellt hat und dass daraufhin noch die Möglichkeit bestand, wichtige Dinge der Vergangenheit und auch der Zukunft für den/die "Überlebende(n)" zu besprechen. Und dass, ganz wichtig, diese Chance auch genutzt wurde.
    Es wurde aber auch berichtet, wie schwer es war, sich des nahenden Endes bewusst zu sein und dabei nicht sich ganz in Angst aufzulösen.
    Ich habe dann dabei gedacht, wie schön, trotz der tragischen Situation, es sein muss, sich bewusst von einander verabschieden zu können, sich der gemeinsamen Zeiten zu erinnern und für die Zukunft noch Dinge regeln zu können. Gleichzeitig habe ich aber dabei gedacht, ob ich dazu in der Lage gewesen wäre? Sehr ungewiss.
    In den fast vier Jahren seit dem GAU war das immer weniger ein Thema für mich, ich habe es hingenommen, dass ich mich nicht wirklich habe verabschieden können.

    Vor einigen Tagen nun kam in einer Runde das Thema auf, ob es hilfreich für den Umgang mit dem eigenen Sterben sein könnte, beruflich damit zu tun zu haben, also wenn man z.B. im Altenheim, im Krankenhaus oder in einem Hospiz arbeitet. Ob man dann, wenn es einen selbst betrifft, so damit umgeht, wie es "angemessen" wäre.
    Durch dieses Gespräch kam mir unsere Situation im Krankenhaus wieder ganz deutlich vor Augen.
    In der Stunde, mehr war es nicht, die ich meinen Mann nach dem Aufwachen erleben durfte, mit einer Sauerstoffmaske, ganz mühsam Luft hohlend, sagte er "Wenn das 'mal gut geht". Ich habe das damals damit in Verbindung gebracht, dass er durch die großen Schwierigkeiten beim Atmen riesige Ängste hatte. Als wirkliche Ahnung, dass er 10 Tage später nicht mehr leben würde, habe ich das nicht aufgefasst und versucht, ihn zu beruhigen. Sicherlich wollte ich auch mich damit beruhigen!
    War ich bisher (also bis heute) davon ausgegangen, dass mein Mann nicht hätte über seinen möglichen Tod sprechen können, obwohl er mir ja durch die Bemerkung s.o. genau das Gegenteil bewiesen hatte, muss ich mir heute sagen, dass ich selbst diese Möglichkeit überhaupt nicht einkalkuliert hatte. Das Wort Kalkulation ist ja, so sehe ich das heute, von vornherein nicht die richtige Herangehensweise.
    Selbst als ein Pfleger auf der Intensivstation 3 Tage vor seinem Tod zu mir sagte: Ihr Mann ist sehr, sehr krank, habe ich das nur so zur Kenntnis genommen, dass ich mir sagte, ja, das ist wohl so, aber er wird sicher wieder gesund.
    Zurück zu der Gesprächsrunde: Es ging darum, ob es "legitim" sei, dass der Sterbende seinen Zustand z.B. gegenüber Besuchern nicht anspricht und so tut, als ginge es ihm gut und als ob es noch eine Zukunft auf dieser Erde für ihn gäbe. Wohl wissend, dass dem nicht so ist.
    Jetzt komme ich auf den für mich wesentlichen Punkt: 1. Weiß man ja selbst nicht wirklich, wie man als der Betroffene reagieren würde, jetzt ist ja alles nur fiktiv. Würde man die Stärke haben, alles zu regeln, sich vielleicht noch so viele schöne Stunden genehmigen, wie es nur möglich ist etc.Würde man so klar darüber reden, wie man sich das so von sich selbst wünscht?
    2. Jeder hat (natürlich!) das Recht, mit der Situation so umzugehen, wie er das für richtig hält bzw. wie es für ihn möglich ist. Das schließt auch ein, die Tatsachen nicht anzusprechen, sie (vor den anderen) zu leugnen.

    Diese Erkenntnis (Punkt 2) hat mich wie ein Schlag getroffen, aber im positiven Sinn. Ich kann mir nun sagen, wir beide haben uns wahrscheinlich gegenseitig und uns selbst davor schützen wollen, dieser unausweichlichen Tatsache ins Auge blicken zu müssen.
    Und ich kann uns das heute nach diesem Gespräch zugestehen. Meinem Mann habe ich so wie so nie irgendwelche Vorwürfe gemacht. Nur mir selbst. Also kann ich mir nun sagen, ich darf so schwach sein, vor diesem drohenden Unheil die Augen zu schließen, es nicht sehen zu wollen.
    Dass bei mir beim Schreiben gerade dieser letzten Zeilen die Tränen reichlich flossen, zeigt mir, dass es mir gelungen ist, mir mein Verhalten verzeihen zu können.
    Ich weiß nicht, ob das Beschriebene nachvollziehbar ist. Mir war es ein Anliegen, hier und heute darüber zu berichten, so lange die Eindrücke noch so frisch sind.
    Lieben Gruß
    Anke



Beitrag von Nanett (144 Beiträge) am Dienstag, 24.Oktober.2017, 20:33.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Hallo Holzkopf,

    das ist ganz schwierig...Bei meinem Peter hieß es vom Anfang an: "palliative Situation". Was natürlich bedeutet: Tod irgendwann, ganz sicher, Heilung ausgeschlossen.
    Fast 10 Monate hat Peter verdrängt. Er sprach zwar schon davon, dass er sterben würde, aber es klang irgendwie so weit weg, so nicht ganz ernst gemeint, jedenfalls hat er das nicht verinnerlicht.
    Dann haben die Ärzte kapituliert, und Peter sagte zum ersten Mal richtig klar "Ich werde sterben", schickte mich dann für ein Angebot zum Bestatter, wählte (das Palliativteam hat ihn dazu angeregt) die Lieder für seine Trauerfeier, seine E-Mail-Adresse gelöscht, sein Facebook-Konto ebenso - ihn gab es offiziell nicht mehr. Er hat vieles verschenkt, sich von Menschen verabschiedet, etc.
    Es klingt, als wäre er sachlich gewesen. Aber nein. Er war verzweifelt, hat manchmal geweint, aber häufig war er in den letzten 2 Monaten aggressiv.

    Und ich - ich habe vom Anfang an die Hoffnung auf Heilung NICHT gehabt. Ich schwieg überwiegend, wenn er seine Hoffnung kundtat.
    Ich habe mir sogar oft gewünscht, er würde endlich sterben - weil es ziemlich die Hölle war, für ihn und für mich (er wurde ein Pflegefall, hatte durch die Chemo Symptome wie die der Krankheit ALS und daher auf die Hilfe anderer komplett angewiesen).

    Das alles erzähle ich jetzt, um zu verdeutlichen, dass es fast unmöglich ist, den richtigen Umgang mit einer schweren, tödlichen Krankheit zu haben. Die Zeit, in der Peter noch hoffte, war ich von ihm entfernt, weil ich die Arztberichte gelesen hatte und wusste, dass es keine Heilung geben würde. Die Zeit, in der Peter seinen Tod vor Augen hatte, war ich von ihm auch weiter weg, weil er so verändert war und eben aggressiv. Er war einsam in seiner eigenen inneren Welt, ich war einsam in meiner eigenen inneren Welt. Wir kamen da nicht zusammen. Es war jedenfalls fast nicht möglich. Und da er kaum noch sprechen konnte, war die Kommunikation ohnehin sehr begrenzt.

    Das, was wir hatten, waren einige Rituale mittags und abends (Essen, Fernsehgucken, abends einen Absacker miteinander trinken und alte Urlaubsfotos anschauen, etc..). In diesen Momenten waren wir uns nah und wollten dann aber gerade nichts vom Sterben wissen und diese Momente einigermaßen genießen.

    Du siehst also: Mach Frieden mit diesem Thema. Du hättest nichts steuern können. So, wie es war, war es für euch richtig oder zumindest das, was gerade möglich war.

    Ich versuche auch, Frieden damit zu schließen. Peter war vielleicht "böse", um Abstand von mir zu halten, weil jede Nähe ihm zu weh getan hätte. Keine Ahnung...Und da er mir damit weh tat, war ich (selbst verzweifelt und einsam) nicht gerade in der Lage, mit ihm über seine Verzweiflung zu reden. (Ich habe ihn umsorgt, dafür gesorgt, dass er alles bekommt, was er braucht, telefoniert, organisiert, alles gemanagt, für ihn gekocht, etc etc - aber ich habe kaum mit ihm GESPROCHEN. Wie denn? - er war "böse", und so habe ich geschwiegen und viel auf mich genommen, damit sich die Lage nicht ncoh mehr zuspitzte...).

    Hilft dir das ein wenig? Es war, wie es war, und du weißt nicht, was gewesen wäre, wenn du anders gehandelt hättest. Stell dir vor, dein Mann hätte auch mit Aggression (als Audruck der Verzweiflung) geantwortet? Mach dir keine Vorwürfe, schließ Frieden mit dem Thema.
    Das mache ich jetzt auch so langsam... Es war, wie es war. Weil er so war, wie er war, weil ich so war, wie ich war.
    Wichtig ist mir nur noch, dass ich weiß, dass wir uns trotzdem sehr geliebt haben. Wir hatten eine innige, emotionale starke Verbindung zueinander und teilten viele wichtige schöne Dinge des Lebens...


    Liebe Grüße
    Nanett



    *** editiert von Nanett am Donnerstag, 26.10.2017, 20:30 ***

Beitrag von Claud69 (5 Beiträge) am Dienstag, 24.Oktober.2017, 21:17.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen – das treibt mich unter anderem um seit dem GAU. Ich war immer klar in den letzten Lebensmonaten meines Mannes. Ich war informiert, hab alles (nach-) gelesen, hinterfragt, recherchiert,ich wusste, wie ernst es ist - und trotzdem - begriff ich nicht wirklich, dass der Tod so nah war. Mein Gehirn fasste das nicht.
    Er hat nicht darüber gesprochen. Er hat gesagt: Ich sterb` noch nicht! Ich habe das als Optimismus gewertet, auch als Leugnen. Ich habe es seiner Neigung, Sorgen und Probleme nicht aufzubauschen, zugeordnet. Ich wollte Hoffnung und Zuversicht nicht antasten. Also hab ich über Abschied nicht gesprochen.
    Und dann starb er einfach des Nachts im Krankenhaus, ganz allein. Das günstig geschlüsselte Personal auf der Komfortstation, die Oberärzte für die Privatpatienten – keiner hat gemerkt, dass sich der Mensch im Sterben befand. Es wurden noch Termine vereinbart, Behandlungen geplant, Infusionen angehängt und Matratzen bestellt.
    Und wenn die nichts bemerkt haben - aber ich?
    Mir hat doch meine innere Stimme was gesagt. Warum bin ich trotzdem gegangen? Warum bin ich nicht einfach noch geblieben? Und wenn - was wäre dann gewesen? Besser, schlechter, für wen? Im Ergebnis – anders?
    Es macht keinen Sinn, und trotzdem ist diese Gedankenschleife da, immer wieder.
    Sich gegenseitig schützen wollen, vor dem drohenden Unheil die Augen verschließen, sich jetzt keine Vorwürfe machen, es war, wie es war, und ist, wie es ist – das stimmt alles!
    Liebe Grüße.



Beitrag von Thomas2407 (4 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 04:40.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Hallo Ihr Lieben.
    Wenn ich eure Geschichten lese, machte es mich traurig, dass ihr zusätzlich zum Verlust eines geliebten Menschen noch mit der Art und Weise des Abschieds zu kämpfen habt (oder hattet).
    Ich hatte das Glück, das meine Frau und ich offen über den Tod reden konnten. Ich habe die letzte Nacht bei ihr verbrachte und war bei ihr als sie entschlief. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht damit gerechnet. Die Ärztin schätzte noch 14 Tage, aber meine Frau hat sich anders entschieden.

    Ich habe viele Geschichten von Sterbenden gehört und bin zu folgenden Überzeugungen gekommen.
    - Ärzte können Dir nicht sagen, wann jemand stirbt.
    - Der Sterbende entscheidet oft, wann er stirbt. Manche warten bis jemand da ist, oder da war. Manche warten auf den Moment, bis jemand das Zimmer verlässt oder sie alleine sind.

    Und wie ist der "richtige" Umgang mit dem sterbenden Partner?
    Wir können uns ja nicht auswählen, wie der Sterbende damit umgeht. Wird er wütend, weil er sein Ende nicht akzeptieren kann. Will er es gar nicht thematisieren, weil er sich so besser fühlt. Oder möchte er darüber sprechen, seine Ängste teilen, Trost erfahren, oder mitteilen, dass er sein Schicksal angenommen hat.
    Und dem stehen wr als Partner gegenüber. ohne zu wissen, wann was passiert. Mit Angst, mit Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit. Am besten im Gespräch mit dem Partner verbunden. Aber wenn nicht, was dann?
    Und dann ist der Partnern gestorben, die Fakten liegen auf dem Tisch und wir können uns überlegen, was wir falsch gemacht haben.

    Was ich damit sagen will. Auch wir Partner sind in einer außergewöhnlichen Situation, die uns meistens vollkommen unbekannt ist. Wir haben das getan, was wir in dem Moment tun konnten. Hätten wir gewusst was kommt, hätten wir uns vielleicht anders verhalten.

    Trauer darüber, wenn wir es uns anders gewünscht hätten. Ja.
    Aber keine Schuld.
    (Oder käme jemand auf die Idee zu sagen, dass der Verstorbene am verkorksten Abschied selber Schuld wäre ;-) )

    Lieben Gruß
    Thomas

Beitrag von Mause (1144 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 08:18.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Liebe Anke, liebe Mitlesende,


    sich in Grenzerfahrungen, wie sie entstehen, wenn wir einen sterbenden, geliebten Menschen in seinen letzten Tagen begleiten, "richtig" zu verhalten, zählt - glaube ich - zum Schwierigsten, was uns auferlegt werden kann.
    Wieviel schwieriger muss es erst für den Sterbenden sein, diese Situation des Abschieds auszuhalten?
    Ich glaube, Beide brauchen dazu fachlich wie menschlich eine qualifizierte Begleitung, wie sie zum Beispiel in den Hospizen geschieht. Einen neutralen "Vermittler" zwischen den Seiten. Zwischen "gehen müssen" und "bleiben müssen". Beides beladen mit unterschiedlichen Ängsten, die man dem Anderen nicht zumuten möchte und allein kaum tragen kann.
    Da hat man sein ganzes Leben miteinander geteilt und im Sterben eines der Beiden, muss man einander verlassen.
    Aus vielen Gesprächen mit den Weiterlebenden habe ich erfahren, dass eine Begleitung dabei sehr hilfreich sein kann, diese von Ängsten begleiteten Themen rechtzeitig anzustoßen und zu moderieren.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass jede schwere Erkrankung eines der beiden Partner unsere Chance ist, alles Nichtgesagte miteinander anzusprechen, sich bewusst zu werden, wie zerbrechlich das Leben ist und wie
    selbstverständlich wir glauben, ausgerechnet uns würde schon nichts passieren.
    Miteinander zu leben, als sei jeder Tag der letzte, bedeutet nicht, schon zu Lebzeiten in Trauer zu versinken, sondern sich bewusst zu werden, welch großes Geschenk jeder gemeinsame Tag ist.
    Man geht danach anders mit der verbleibenden gemeinsamen Zeit um.
    Hat man diese Gelegenheit nicht, bin ich mir sicher, dass alles, was vorher miteinander gelebt wurde, im nachhinein gewichtiger ist, als diese letzten Tage, in denen die Verzweiflung und das Gefühl, den Anderen vor allem bewahren zu wollen, die Situation verzerrt.
    Jeder von Beiden tat, was in seiner Kraft lag.
    Es war die! Ausnahmesitation unseres Lebens.

    Liebe Grüße,

    Marie









Beitrag von Nanett (144 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 09:12.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Ja, liebe Marie,
    Es war DIE Ausnahmesituation unseres Lebens. Es war eben, wie es war, und jeder hat gehandelt, wie er konnte. Zumal die Krankheit nicht stagnierte, sondern täglich eine neue Ausnahmesituation mit sich brachte.

    LG an alle
    Nanett


Beitrag von finchen5 (97 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 10:56.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Hallo,
    Als mein Mann erkrankte ging er voll Optimismus in die Chemo - und es ging ihm immer etwas besser.
    Jedoch in jeder Chemo-Pause gab es Rückschläge.
    Als es merklich immer schlechter wurde, machte er einen Termin bei einem Notar, um seinen/ unseren Nachlass zu regeln.
    Zum Thema Beerdigung sagte er nur: das machst du so wie du meinst.

    Ich bin gelernte Pflegefachkraft, habe schon öfter bei sterbenden am Bett gesessen.
    Als die Krankheit Diagnostiziert wurde, dachte ich mir: wenn nichts passiert ist er in sechs Wochen Tod.
    Die Ehefrau in mir dachte aber weiterhin: es wird alles gut.
    An dem Tag vor seinem Tod wachte er mit starken schmerzen in den Beinen auf. Trotz Bedarfsmedikation klagte er weiter. Wochenende. Ich rief seinen Schwager an, da er Arzt ist. Er wollte kommen.
    Während wir warteten (er sass im Wohnzimmer in seinem Sessel, die Kinder hatte ich zum spielen raus geschickt) schlief er ein und ich sah an ihm die mir bekannten Zeichen des nahen Todes.
    Ich dachte noch: hoffentlich beeilt Mark sich, sonst kommt er zu spät. Dachte dann aber wie blöd dieser Gedanke war. Ich war hin und hergerissen.

    Mark kam, nach einigem hin-und her rief er einen Krankenwagen, damit mein Mann auf der Palliativ-Station Medikamentös richtig eingestellt wird.
    Ich begleitet ihn, blieb bis abends.
    Wir redeten noch darüber ob er nächste Woche die neue Chemo noch anfangen wolle. Da es ihm nach jeder Chemo besser ging einigten wir uns darauf es zu versuchen.
    Als ich gehen musste rief er: warte.
    Ich fragte ihn: was ist.
    Er sagte. Das wolltest du doch nochmal hören.
    Ich umarmte ihn und weinte.

    Es war eine art Ritual. Jedes mal wenn ich ihm beim Hinsetzen auf die Bettkante helfen wollte sagte er: warte. Ich fragte ihn dann: worauf.
    Er sagte mir er habe Angst davor das es weh tut. Ich tat immer so als würde ich warten und setzte ihn dann auf die Bettkante ohne vorzuwarnen. Wenn ich ihn dann fragte ob es weh getan hat sagte er immer: nein, aber die Angst davor ist einfach da.

    Abends telefonierte ich nochmal mit Mark, erzählte ihm von den Todeszeichen, die weg waren als er kam. Er meinte es könne noch Wochen oder Monate dauern, er wäre noch jung und keine Organe befallen.
    Ich glaubte ihm.
    Mein Mann hatte gesagt ich solle an dem Abend nicht nochmal kommen, ich solle mich um die Kinder kümmern.
    Nachts um vier Uhr wurde ich wach und konnte nicht mehr schlafen. Ich dachte daran dass ich ihm sagen sollte das er gehen soll wenn er es nicht mehr aushalten kann (so wie man es uns in der Ausbildung beigebracht hat)
    Ruhelos suchte ich Duschtücher und ein Entspannungsbad zusammen, in der Hoffnung ihn am nächsten Tag im Krankenhaus mit den technischen Hilfsmitteln vielleicht baden zu können, so das sich seine verspannten Muskeln lockern könnten.
    Zwischendurch dachte ich ich hätte das Telefon gehört, hatte aber das Schnurlose und mein Handy neben mir liegen.
    Am nächsten Morgen bekam ich den Anruf vom Krankenhaus: mein Mann war um zwanzig nach vier gestorben.
    Man hatte versucht mich anzurufen. Erst da viel mir ein dass mein Mann unser schnurloses Telefon wegen der Funkstrahlen nachts per Zeitschaltuhr ausgeschaltet hat. Als Handynummer hatten wir seine angegeben. Sie hatten ihn noch nach meiner Nummer gefragt, aber er hat gesagt: lassen sie sie schlafen.
    Er ist den letzten Weg alleine gegangen. Es war seine Entscheidung.
    Er hat vorher schon mal gesagt das er keinen Rummel haben will wenn er stirbt, sagte sogar, ich solle diejenigen die auf ihn dann einreden oder weinen rausschmeißen.
    Auch wusste er das ich unsere Kinder in der Situation nicht alleine lassen kann. Er wollte mir den Stress ersparen.
    Das es mich im nachhinein belastet, dass er in einer fremden Umgebung alleine gestorben ist, das hat er nicht bedacht.
    Ich habe gewusst das er stirbt, die Zeichen waren eindeutig. Ich habe es aber nicht wahr haben wollen. Wollte glauben was der Arzt mir gesagt hat.
    Mein Mann hatte seinen Abschied von uns genommen. In dem Moment als er im Krankenwagen lag und unsere Kinder alle nochmal rein-gerufen haben, hat er sich bewusst von ihnen verabschiedet. Ich habe es gespürt, noch gedacht hoffentlich ist es nicht das letzte mal das sie ihn sehen.
    Im Krankenhaus als er mich zurückrief war es sein Abschied von mir. Ich wollte aber hoffen.
    Mein Mann wusste er hat alles so weit geregelt wie es eben möglich war. Er konnte loslassen.
    Wäre er noch nicht bereit dazu gewesen, hätte er gewartet.
    Solche Situationen habe ich während meiner Arbeit oft genug erlebt.

    Frieden schließen, mal kann ich das, mal bin ich wütend oder traurig auf ihn oder mich.
    Liebe Grüße
    Finchen

Beitrag von Lesegern (169 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 11:10.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Guten morgen,

    ich habe eure Posts durchgelesen und möchte nur eins schreiben:
    RESPEKT !
    Respekt vor den Toten, die im Angesicht ihres Todes so viele Emotionen erlebt haben müssen, mit dem Wunsch, weiterzuleben, mit der Angst vor dem Sterben, mit der Angst, was sie nach dem Tod erwartet, wie es mit den Angehörigen nach dem Tod weiter geht, mit der Verzweiflung und all den anderen Gedanken, Sehnsüchten, HOffnung, mit den Schmerzen, und all dem, was ich mir nicht vorstellen kann und gar nicht richtig in Worte fassen kann.

    Und Respekt vor den Angehörigen, die nicht nur in der Gewissheit leben mussten, dass sie bald einen lieben Menschen verlieren, mit allen Emotionen, Hoffnungen, Sehnsüchten, Ängsten, mit den Umständen, mit denen sie konfrontiert wurden, den Anstrengungen, der Verzweiflung - auch all das kann ich kaum in Worte fassen.

    Ich wünsche allen Kraft und mUt für den weiteren Weg, inneren Frieden und alles liebe,

    Lesegern

Beitrag von Ullili (83 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 13:57.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Ihr Lieben,
    seit gestern lese ich immer und immer wieder eure Posts und weine. Weine, weil ich mich in jedem wiederfinde. Mein Lebensmensch ist im vergangenen Jahr nach 2 Jahren zwischen Bangen, Hoffnung und Verzweiflung gestorben.
    Ja, ich war bei ihm, als er ging. Aber verabschieden konnte ich mich nicht, weil ich ja immer noch Hoffnung hatte.
    Und ja, ich habe manchmal geahnt, das geht nicht gut aus.
    Aber im Inneren habe ich immer geglaubt, alles wird gut.....
    Und jetzt trauere ich und vermisse ihn so sehr.
    Und liebe ihn noch mehr, als je zuvor.
    Ich trage ihn für immer in meinem Herzen




Beitrag von RehTse (157 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 13:50.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Ihr Lieben,

    ich finde es sehr berührend, wie viele von euch dieses Thema umtreibt. Und auch bei mir ist es so: Neben dem Verlust als solches ist es dieses "die Anzeichen nicht sehen (wollen? können?)", was mir am meisten zu schaffen macht.

    Bei meinem Partner war der Fall recht kompliziert und der Weg in den Tod (scheinbar) nicht komplett unvermeidlich. Und doch habe ich mir, als ich ihn am letzten Tag gesehen habe, große Sorgen gemacht. Er war durch sein starkes Untergewicht schon sehr geschwächt. Aber ich habe mich damit beruhigt: er ist im Krankenhaus unter ärztlicher Aufsicht. Wenn es kritisch werden sollte, dann werden die Ärzte was tun. Künstliche Ernährung. Überwachungszimmer. Oder was auch immer. Und bin abends gegangen und habe mich mit einem Kuss und den Worten "bis morgen" verabschiedet. Um 7.30 Uhr erhielt ich den Anruf: beim Wecken war er tot. Friedlich im Schlaf herübergeglitten. Selbst sein Bettnachbar im Doppelzimmer hat nichts gemerkt.

    Und doch mache ich mir manchmal Vorwürfe: Hätte ich meine Sorgen am Vortag seines Todes ernster nehmen müssen? Das Gespräch mit den Ärzten suchen, auch auf die Gefahr hin, als hysterisch dazustehen und nicht ernst genommen zu werden? Hätte es etwas geändert? Hat mein Partner geahnt, dass es so ernst ist? Sterben war in seinem Lebensplan eigentlich nicht vorgesehen. Und selbst wenn: Was hätte uns das Wissen gebracht? Hätte es ein Abschiednehmen "besser" gemacht?

    Und dann tröste ich mich damit, dass wir beide nie Abschiedstypen waren. Vor allem er hat Abschiednehmen gehasst, z.B. wenn ich auf eine Auslandsdienstreise bin. Am liebsten war es ihm, wenn er einfach ganz normal aus dem Haus zur Arbeit gehen konnte, wie jeden Morgen "tschüss" gesagt hat und ich war dann am Abend einfach nicht mehr zuhause, sondern irgendwo sonst auf der Welt unterwegs. Und so hat dieses "einfach so" still und heimlich Gehen etwas Typisches für ihn. In dem Sinne passte es - auch wenn es grundsätzlich natürlich vollkommen ätzend ist.

    Danke fürs Zuhören! Ihr seid die ersten, denen ich diese Gedanken so mitteilen kann...

    RehTse

Beitrag von SusiVBL (7 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 14:04.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Hallo liebe RehTse,

    erstmal tut es mir sehr leid, dass dein Mann gestorben ist. Ich hoffe du kommst damit irgendwie klar.

    Ich weiß wie schwer es ist, mein Mann ist vor einem Jahr gestorben. Bei ihm war es Lungenkrebs.
    Er hat leider früh angefangen zu rauchen und irgendwann bekam er dann die Quittung dafür.
    Wir als seine Familie natürlich auch.

    Ich kann dir nur sagen, dass du an der Situation jetzt sowieso nichts ändern kannst,
    dir Vorwürfe zu machen würde alles nur noch schlimmer machen.

    Ich habe die Ärzte zwar auch immer alles gefragt und fühlte mich schon unerwünscht
    wegen den vielen Fragen.
    Eine nette Krankenschwester versprach mir aber mich sofort zu informieren
    wenn irgendwas nicht stimmen sollte.

    Außerdem werden ja immer die Runden gemacht und die Patienten sind im Normalfall in guter Hand.
    Deinem Mann ging es scheinbar so schlecht, dass jede Hilfe zu spät kam.

    Es hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber ich bin beruhigter wenn man hört, dass ein Mensch im Schlaf
    gestorben ist. So kann man davon ausgehen, dass er keine Schmerzen gespürt hat oder zumindest nicht lange.

    Also mach dir bitte keine Vorwürfe, denn du hast jetzt die Aufgabe, dein Leben ohne ihn zu führen
    und so weit es geht, nach vorne zu schauen.

    Das sage ich mir auch immer wieder, vor allem denke ich daran, mir professionelle Hilfe zu holen,
    das macht mir auch nochmal Hoffnung dass es noch einen Weg gibt, der helfen kann.

    LG

Beitrag von Holzkopf (602 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 17:29.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Hallo,
    vielen Dank für die zahlreichen, so offenen (Nanett, ich schreibe Dir noch ins PF) Antworten, die von so vielen leidvollen Erfahrungen mit den eigenen Vorwürfen erzählen.
    Natürlich weiß ich, dass individuelle Erfahrungen nicht auf den anderen zu übertragen sind. Dazu hätte ich noch viel mehr von der Gesprächsrunde berichten müssen, was in diesem Rahmen nicht möglich ist.
    Mir war wichtig, Erkenntnis weiterzugeben, die sich fast vier Jahre nach dem GAU urplötzlich durch die Bemerkung einer Teilnehmerin eingestellt hat.
    Wenn ich sie jetzt so aufschreibe, klingt sie vollkommen banal, so nach dem Motto: Das liegt doch auf der Hand, das ist doch klar.
    War es eben nicht für mich, weil es eben keine Entscheidung ist, die der Verstand treffen kann, sondern ein Gefühl, das sich nach ureigenen Gesetzmäßigkeiten, bei jedem anders, entwickelt.
    Die Gewissheit, die sich bei mir eingestellt hat, war, dass es "in Ordnung" war, dass ich den Gedanken nicht zugelassen habe, mein Mann könnte in allernächster Zeit sterben. Ob er den Gedanken hatte und nur mir zuliebe nicht davon deutlicher gesprochen hat, weiß ich nicht.
    Aber ich kann mir nun sagen, dass die Tatsache, dass wir uns keine "letzten Worte" gesagt haben, zu uns gehört und es darüber, auch von mir nicht! keine Wertung geben kann. Es war, wie es war. Und das darf/durfte so sein, weil wir beide eben so sind, wie wir sind.
    Das hat mich so tief ins Mark getroffen, dass ich gar nichts mehr in dieser Runde sagen konnte, auch nicht wollte. Das, diese Erkenntnis, war ein Schatz, den ich erst einmal nur in mir tragen wollte. Hier habe ich ihn nun mit Euch teilen wollen.
    Ich hoffe nun, das sind die nächsten Schritte für mich, dass ich diese Erkenntnis auch auf andere Brocken übertragen kann, die ich noch mit mir herumschleppe.
    Das wird sich noch herausstellen!
    Herzlichen Gruß
    Anke

Beitrag von Nanett (144 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 18:23.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    ...ich wollte nur kurz meinen Beitrag ergänzen:
    Das, was ich geschrieben hatte, bezog sich nicht auf die letzten Tage, sondern allgemein auf die 3 Monate vor Peters Tod.

    Die letzten 3 Tage war es nämlich ganz anders. Peter wollte nur noch mich (er war im Hospiz seit 5 Wochen, ich wohnte auch die ganze Zeit dort) im Zimmer, Tag und Nacht. So hat er mich sozusagen "rehabilitiert"..... Ich war dabei, als er starb. Ein großes Geschenk, das er mir noch gemacht hat...
    Wir haben zwar diese letzten 3 Tage vor seinem Tod nicht miteinander gesprochen (er konnte nicht mehr sprechen), aber ich denke, dadurch, dass er meine Anwesenheit stark wünschte, haben sich Worte erübrigt.

    Dennoch lecke ich noch an den Wunden, die in den Monaten vorher entstanden waren....
    Aber ich bin sehr dankbar, dass die letzten 3 Tage anders waren.

    LG
    Nanett

Beitrag von blackeyes (1221 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 19:20.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Liebe Anke,

    ich werde dir auch antworten, allerdings unter einem anderen Titel und im Forum Standpunkt, denn die Beiträge der anderen haben mich zutiefst berührt.

    Bis dann -
    liebe Grüße,
    blackeyes

Beitrag von RehTse (157 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 20:02.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Ja, mein Verstand sagt mir auch, dass es so, wie es war, in Ordnung ist. Es passte ja eigentlich auch zu ihm und uns: Gehen, ohne große Worte zu machen... Der Verstand weiss das. Die Gefühle leider noch nicht, zumindest nicht immer. Ich hoffe sehr, dass sich das im Laufe der Zeit ändert und ich so wie du, Anke, umfassend meinen Frieden damit schließen kann.

Beitrag von Nafets (503 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 21:47.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Am seidenen Faden ... hängt auch das sich in den ganz besonderen Momenten direkte "Begegnen" und im "Miteinander" sein, ... ... genauso aber leider auch das sich ganz unglücklich "Verpassen" ...

    Ich habe schon aus den ersten Reaktionen der Ärzte gemerkt, wie ernst und lebensbedrohlich die Lage für Christina ist. Ich habe die Todesgefahr mehr als zwei Jahre immer gespürt, konnte aber mit niemandem in meiner Familie darüber sprechen, auch nicht mit ihr, ... weil es alle nicht für möglich halten wollten.

    Am Abend des 29.08. bin ich damals um 23:00 Uhr aus dem Krankenhaus nachhause gegangen. Ich war mir sicher, sie würde am Tag darauf noch leben, und wir könnten viell. doch noch einmal versöhnliche Abschiedsworte finden. Eine gute Freundin von uns ist geblieben. Nachts um kurz nach 4 Uhr rief sie mich an ... ...

    Die "innere Stimme" - wenn auf sie eigentl. immer Verlass war, aber im allerwichtigsten Moment auf einmal nicht. Immer noch schwer zu verarbeiten ...



Beitrag von Ruf1988 (119 Beiträge) am Mittwoch, 25.Oktober.2017, 22:15.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Liebe Anke,
    bei meinem Mann wurde uns am ersten Tag der Diagnosestellung gesagt, dass er sterben wird und es keine Hoffnung gibt. Er wollte trotzdem kämpfen und wir holten eine zweite Meinung in einer anderen Uniklinik. Es folgte noch eine Chemotherapie, die letztendlich alles beschleunigte. In den kurzen 8 Wochen, die uns blieben haben wir es nicht geschafft, über den Tod zu sprechen. Ich habe es in meiner unendlichen Verzweiflung nicht zugelassen. Ich habe ihn mit seiner Angst alleingelassen, weil ich es nicht aussprechen konnte. Heute wünsche ich mir, ich hätte es getan. Doch es ist zu spät und es ist, wie es ist. Dieses Gefühl macht mich so traurig und einsam, weil ich mit niemandem darüber sprechen kann. Ich weiß nicht, ob ich mir mein Verhalten jemals verzeihen kann. Er ist hier zu Hause gestorben und die Kinder und ich waren bei ihm. Das gibt mir ein wenig Trost.


Beitrag von Beate17 (113 Beiträge) am Donnerstag, 26.Oktober.2017, 12:17.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Liebe Anke,
    jeder Mensch reagiert anders. Ich arbeite als Krankenschwester und habe erlebt das die Kranken die Verwandten vor Trauer "schützen" wollen, in dem sie sagen es wird schon alles werden. Auch anders herum sagen die Angehörigen oft, das die Ärzte doch bestimmt helfen können und alles wieder gut wird. Es gibt aber auch Menschen, die ihre Gefühle und Ängste miteinander austauschen. Diese Menschen stehen sich sehr Nahe, für mich als Außenseiter nehme diese als eng verbunden war.Wogegen ich die Anderen immer etwas auf Distanz sehe, ich habe das Gefühl, wenn man nicht so ganz die Wahrheit sagt, hält man sich auch etwas fern (körperlich)voneinander.
    Ich hatte mal einen Patienten der bei uns verstorben ist, in dieser Nacht entschloss sich die Ehefrau bei ihm zu bleiben, sie hätte so ein Gefühl.... Ich habe den Wunsch unterstützt und es den Beiden so gemütlich gemacht wie man es in einem "Großbetrieb" Krankenhaus machen kann. Der Mann verstarb in dieser Nacht, schlief ein und wurde nicht mehr wach. Wie ich den leblosen Körper bemerkte weckte ich die Ehefrau , die schlief.
    Sie war zuerst ganz traurig und verstört, das sie nichts bemerkt hatte. Ich sprach mit ihr darüber wie wohl und gut aufgehoben sich ihr Mann gefühlt hatte ,das er so ohne Schmerz und Angst aus dem Leben gegangen ist, einfach weil sie neben ihm gelegen hatte.
    Ich glaube man weiß erst wie man in so einer Situation reagieren wird, wenn sie da ist und ob man zu diesem Zeitpunkt ein mutiger oder verängstigter Mensch ist, ich glaube das entscheidet man aus dem "Bauch" heraus.
    Zu deiner Frage ob es hilfreich ist, wenn man selbst in der Pflege arbeitet. Für mich galt das nicht, mein Mann ist bei einem Unfall gestorben, er war von jetzt auf gleich nicht mehr da. Ich kannte die Trauerphasen, hatte mich auch schon immer dafür interessiert, aber wenn es einen selber trifft, fällt man genauso in das Loch wie alle anderen, nur das man zu sich selber sagen kann in welcher Trauerphase man ist. Ich habe mich immer wieder von außen angeschaut,wie ich und meine Umwelt auf den Tod meines Mannes reagiert. Es fühlte sich sehr merkwürdig an.
    Einen guten Tag für Alle
    Beate

Beitrag von morbus (418 Beiträge) am Donnerstag, 26.Oktober.2017, 16:19.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Liebe Anke,
    als mich Michi an dem Freitag Abend, den 22.9.2000 kurz vor den Nachrichten ins Bad rief, panisch und sehr dringlich, nahm ich das Handteil des Telefons mit. Warum? Ich weiß es nicht.Als ich dann sah, dass er in der Badewanne vor sich viiiiiel erbrochenes Blut hatte, war mir klar, dass was Schlimmes passiert, Etwas, das unser aller Leben verändert.
    Er entschuldigte sich bei mir, weil er die Badewanne wieder "eingesaut" hatte, die ich vormittags geputzt hatte und nachdem er sich übers Klo verlagert hatte, weil er immer noch schwallartig Blut erbrach, schwappte ich das geronnene Blut weg und kam dann zu ihm, kniete mich zu ihm und sah ihn an, fragte:"Soll ich den Rettungsdienst rufen?" er sah mich an, der Blick sagte ALLES und sagte:"Ja". Damit war uns Beiden unausgesprochen klar,dass es vorbei ist,er keine Hoffnung mehr hatte. Da wir beide ja selbst im Rettungsdienst tätig waren,konnten wir uns beide annähernd vorstellen,was da vor unseren Augen passiert.
    Wie gesagt,der eine Blick genügte.
    Bis er dann vom Blutverlust zusammenklappte unter dem Waschbecken auf der Seite liegend,mit mir im Rücken,redete ich ganz leise mit ihm,sagte ihm,wie sehr ich ihn liebe und hoffte dass man ihm helfen kann. Er war sehr ruhig,zum Glück,denn so kam kein weiteres Blut und als dann der Rettungsdienst und der Notarzt kamen,überließ ich ihn den kompetenten Händen der Kollegen.Ich fuhr hinter dem RTW in die Klinik und blieb bis Mitternacht dort. Nachdem sie ihn notdürftig stabilisiert hatten und auf die Intensivstation verlegten,fuhr ich heim,weil die Kinder von Michis besten Freund gehütet wurden,der ja auch zu seiner Familie fahren wollte.Als ich am nächsten Morgen um 6 wieder auf der Station stand,wurde ich nicht zu ihm gelassen. zweieinhalb Stunden später kam ein junger Arzt auf mich zu und sagte mir,dass Michi soeben verstorben sei.Punkt.Stunde Null.
    muss ich mehr erzählen?ich denke nicht.
    aber mir war am Vorabend klar, dass nichts mehr so sein würde wie vorher.
    lg Britta



Beitrag von Shania2701 (15 Beiträge) am Samstag, 28.Oktober.2017, 19:59.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Ihr Lieben,
    Im Juli ist mein Mann nach einem Jahr voller Hoffnung ( bei ihm, mir war es von Anfang an klar, weil ich in der Strahlentherapie gearbeitet habe,dass es nur noch bergab geht), Verzweiflung, Angst, Trauer um das nicht gelebte Leben, an seinem Tumor, bzw. den massiven Metastasen verstorben. Es war ein schreckliches Jahr, immer den nahenden Tod vor Augen. Er hat es lange verdrängt, wollte nicht sterben, voller Hoffnung die Therapien durchlebt, bis am Ende nichts mehr ging, es ist einfach explodiert. Ich habe alles für ihn getan und organisiert in dieser Zeit, war immer für ihn da und es war zum Schluss auch so wie er es wollte, so lange wie möglich daheim, aber nicht dort sterben. Ich habe ihn am vorletzten Tag ins Hospiz gebracht,dieses wegfahren von zuhause war das schlimmste, bin am Abend bevor er starb aus einem Gefühl heraus bei ihm geblieben und habe ihm bis zum Schluss die Hand gehalten - “am Ende wird alles gut“, das war immer unser Spruch.
    Wir haben auch übers Sterben gesprochen, aber erst in der letzten Phase, und konnten uns ja auch irgendwie verabschieden, aber ich bin mir nicht sicher, ob das der “leichtere“ Weg ist, für den Sterbenden glaube ich ist es der schwerere Weg, so bewusst Abschied vom Leben zu nehmen, und für mich war es manchmal kaum zu ertragen dieses unendliche Leid, seine Tränenausbrüche, die tiefe Verzweiflung, das immer weniger werden, Schmerzen und Angst.Ich kam oft an meine Grenzen, aber es war eben sein Weg und jeder hat ein Recht seinen Weg zu gehen.
    Trotzdem mache ich mir manchmal Vorwürfe dass ich ungeduldig war, aber ich konnte einfach nicht mehr, auch ich hatte keine Kraft mehr.
    Ich denke, dass diese Situation jeden an seine Grenzen bringt, den Kranken bzw. Sterbenden und den Partner.
    Aber es ist ja nicht mehr zu ändern, es war wie es war,mehr hätte ich nicht tun können.
    Liebe Grüsse Shania



Beitrag von Ullili (83 Beiträge) am Samstag, 28.Oktober.2017, 21:02.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Ein liebevolles Hallo an alle,
    bei uns war es ein langes Abschiednehmen, fast über 2 Jahre. Und trotzdem haben wir beide den Tod nicht sehen wollen.
    Ich glaube, es gehört zu unserer Trauer, dass wir uns Vorwürfe machen. Es gibt für diese Ausnahmesituation keine Generalprobe - und deshalb kann es nur so werden, wie beide Partner es aushalten können. Mein Mann hat gewusst, dass ich das Gespräch darüber nicht mehr verkrafte, weil die Zeit schon viel Kraft gekostet hat.
    Ich glaube, er wollte mich (und vielleicht auch sich) schonen.
    Wir müssen lernen, mit uns genauso liebevoll umzugehen, wie mit anderen Menschen auch - und das ist sehr schwer.
    Ich sitze hier und trauere und weine um die Liebe meines Lebens.

Beitrag von astrid73 (6 Beiträge) am Samstag, 28.Oktober.2017, 21:28.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Du musst dir keine Vorwürfe machen. Ich denke du hast alles richtig gemacht . Wir sind auch schließlich nur Menschen und auch Schwankungen unterlegen und man ist nicht immer in Balance. Bei mir gab es manchmal auch Momente da hätte ich ihn am liebsten geschüttelt und ihn angeschrien . Aber er konnte nicht mehr reden nicht essen , nicht schlucken war halbseitig gelähmt. Es war hart ihn so zu sehen und ich habe auch oft vor ihm gweint. Ich denke das ist ganz normal das man da nicht immer ruhig bleiben kann und auch mal anders als gewünscht reagiert. Aber an so vielen anderen Tagen haben wir es geschafft und darauf sollten wir blicken. Seinen Partner zu begleiten dazu gehört jede Menge Kraft und Mut. Auch ich war bei ihm bis zur letzten Minute. Hätte man mich vorher gefragt , hätte ich gesagt das ich das nicht kann. Aber als es soweit war , wurde mir klar das ich bei ihm sein möchte. Ich habe alle Ärzte weggeschickt und mit ihm erzählt was jetzt geschieht. Wir beide sind davon überzeugt das der Tode nicht das Ende ist. Er konnte ja durch seine Hirnblutung nicht reden. Ich habe ihm gesagt das er sich keine Sorgen um die Kinder und mich machen muss. Das wir das schaffen. Für Ihn war es dann wirklich Erlösung. Oft denke ich, wie gerne hätte ich das er noch da ist und habe ich alles mögliche getan. Aber wäre es dann nicht egoistisch von mir , nur damit ich ihn bei mir habe das er so ein leidvolles Leben lebt. Wollte er so leben ??? Nein ich glaube nicht.

    *** editiert von astrid73 am Samstag, 28.10.2017, 21:29 ***

Beitrag von Shania2701 (15 Beiträge) am Samstag, 28.Oktober.2017, 22:02.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Wahrscheinlich haben wir unser möglichstes gegeben,ich habe dann selbst noch die Urne getragen und an unserem Baum im Friedwald in die Erde versenkt,mehr ging nicht, aber es war schon hart.
    Er fehlt mir jetzt, obwohl ich mir oft insgeheim gewünscht habe dass es zu Ende ist. Aber jetzt bin ich alleine und ich sehne mich oft nach den gemeinsamen, ganz normalen Abenden zurück.es ist jetzt einfach ein ganz anderes Leben, das ich nicht wollte.
    Und für alle anderen ist es schon wieder normal, die anfänglichen Hilfsangebote sind vergessen und irgendwie wird auch er vergessen von ihnen. Am schlimmsten finde ich wenn es heißt“ es ging ja schnell, oder er hat es ja so tapfer getragen“... Nein, das war alles andere als schnell und einfach, es war lang und grausam - aber das will keiner sehen.

Beitrag von Nanett (144 Beiträge) am Sonntag, 29.Oktober.2017, 09:26.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Liebe Sahnia2701,

    auch ich habe mir während Peters Krankheit oft gewünscht, es möge bald zu Ende gehen. Wohlwissend, dass es etwas ganz anderes sein würde, wenn er nicht lebt.

    Und so ist es nun. Und gerade jetzt, wo es früh dunkel wird.
    Ja, wir haben ab jetzt ein Leben, das wir nicht wollten...

    Es ist furchtbar, aber die "alten Hasen" hier zeigen uns oft, dass es doch weiter geht. Darauf vertraue ich...

    Dir wünsche ich viel Kraft, und dass das Forum dir ein wenig Trost spendet in dem Sinne, dass du Verständnis findest.

    Liebe Grüße
    Nanett

Beitrag von milla2016 (179 Beiträge) am Sonntag, 29.Oktober.2017, 12:37.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Hallo astrid73,

    ich wollte Dir gerade auf Deinen Post antworten, da ist mir aufgefallen, daß über Deinem Beitrag als "astrid73" die Email Adresse "shania2701" steht (nur sichtbar wenn eingeloggt). Bist Du jetzt astrid73 oder shania2701? Irritierend, da zu jedem Nick eine anderes Profil steht!

    Oder sehe ich da was falsch?

    Liebe Grüße

    Milla





    *** editiert von milla2016 am Sonntag, 29.10.2017, 12:38 ***

Beitrag von ErnaLu1961 (76 Beiträge) am Samstag, 4.November.2017, 18:16.

  Re: Frieden schließen mit den nicht gesehenen Anzeichen

    Hallo...ich habe gerade gelesen...Frieden schliessen...ich fand meinen Mann nach einem wunderbaren sonnigen MaiTag tot auf der Couch...er war gerade 55 geworden.plötzlicher Herztod...reanimation nach 1 Stunde vergebens.ich habe keinen Abschied,kein Wort mehr,kein Ich liebe dich so sehr, kein Versprechen,weiterzumachen, für ihn, für die Kinder, für mich
    Nicht's mehr...kein Wort
    Und oft frage ich mich,ob man mit einem langen Leiden besser klarkommen kann, da man noch Zeit für wichtige Dinge /Abschiednehmen hat.
    Für meinenLiebsten SeelenMenschen war der schnelle überraschende Tod das,was er sich gewünscht hätte


  Abschied nehmen,heilen,loslassen   Heike18 21.8.19, 09:27
  Mir wird die Zeit zu lange   Molly8 21.8.19, 05:43
  Re: Mir wird die Zeit zu lange   Heike18 21.8.19, 09:14
  Re: Mir wird die Zeit zu lange   RehTse 21.8.19, 10:00
  Entdeckungen   Verlassene 20.8.19, 08:18
  Re: Entdeckungen   Holzkopf 20.8.19, 09:47
  Intensivstation   Zimti 19.8.19, 23:22
  Intensivstation   Zimti 19.8.19, 21:52
  Re: Intensivstation   rose2 19.8.19, 22:11
  Re: Intensivstation   eibe1005 19.8.19, 22:51
  Trauer Tattoo   Petra28 19.8.19, 08:03
  Re: Trauer Tattoo   Heike18 19.8.19, 10:15
  Re: Trauer Tattoo   Petra28 19.8.19, 11:30
  Re: Trauer Tattoo   rose2 19.8.19, 10:19
  Re: Trauer Tattoo   Petra28 19.8.19, 11:26
  Re: Trauer Tattoo   Oliver 19.8.19, 13:24
  Re: Trauer Tattoo   Petra28 19.8.19, 13:58
  Re: Trauer Tattoo   FrauAntje 19.8.19, 21:09
  Re: Trauer Tattoo   Noa7 20.8.19, 10:20
  Re: Trauer Tattoo   Petra28 20.8.19, 13:30
  Re: Trauer Tattoo   Noa7 20.8.19, 13:53
  Krank?   Verlassene 18.8.19, 13:36
  Re: Krank?   rose2 18.8.19, 15:13
  Re: Krank?   Petra28 18.8.19, 15:25
  Re: Krank?   Holzkopf 18.8.19, 16:44
  Re: Krank?   Suse79 18.8.19, 21:20
  Re: Krank?   Noa7 18.8.19, 21:30
  Re: Krank?   eibe1005 19.8.19, 22:31
  Re: Krank?   Verlassene 20.8.19, 08:08
  Der erste "erste" Tag danach   olmo 17.8.19, 21:33
  Re: Der erste "erste" Tag danach   Noa7 17.8.19, 23:19
  Re: Der erste "erste" Tag danach   Heike18 18.8.19, 00:31
  Wie ein kleines Boot....   Pumbaline 17.8.19, 18:46
  Re: Wie ein kleines Boot....   utel55 17.8.19, 19:12
  Re: Wie ein kleines Boot....   Pumbaline 17.8.19, 19:18
  Re: Wie ein kleines Boot....   Petra28 18.8.19, 16:04
  Re: Wie ein kleines Boot....   Pumbaline 18.8.19, 20:55
  Re: Wie ein kleines Boot....   rose2 18.8.19, 20:24
  Re: Wie ein kleines Boot....   Pumbaline 18.8.19, 20:58
  Es ist wieder passiert   Zimti 12.8.19, 21:10
  Es ist wieder passiert   Ollichka 12.8.19, 16:53
  Re: Es ist wieder passiert   Holzkopf 12.8.19, 17:13
  Re: Es ist wieder passiert   Heike18 12.8.19, 17:48
  Re: Es ist wieder passiert   Mause 12.8.19, 18:36
  Re: Es ist wieder passiert   Ollichka 12.8.19, 19:40
  Re: Es ist wieder passiert   maks2708 12.8.19, 20:06
  Re: Es ist wieder passiert   conny2 12.8.19, 19:28
  Re: Es ist wieder passiert   Pumbaline 12.8.19, 19:31
  Re: Es ist wieder passiert   Stippi 12.8.19, 20:36
  Re: Es ist wieder passiert   Ruf1988 13.8.19, 07:21
  Re: Es ist wieder passiert   RehTse 13.8.19, 09:17
  Re: Es ist wieder passiert   Harmonie64 13.8.19, 10:07
  Re: Es ist wieder passiert   cembalist1 14.8.19, 14:07
  Re: Es ist wieder passiert   chrissy57 23.8.19, 23:37 gestern
  Re: Es ist wieder passiert   Sonne68 24.8.19, 10:31 heute
  Re: Es ist wieder passiert   Ollichka 24.8.19, 13:39 heute
  Re: Es ist wieder passiert   maks2708 24.8.19, 15:34 heute
  Re: Es ist wieder passiert   rose2 24.8.19, 17:08 heute
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  Re: Umzug   Heike18 11.8.19, 14:36
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  Re: Trauerbegleiter-Erfahrung?   Oliver 8.8.19, 20:04
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  Re: Empfindlichkeit   Sammy2009 6.8.19, 14:00
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  Trauer in der pubertären Phase   Elli74 4.8.19, 03:26
  Abschiedsfeier   zuna069 2.8.19, 23:10
  Re: Abschiedsfeier   Heike18 2.8.19, 23:32
  Re: Abschiedsfeier   zuna069 2.8.19, 23:43
  Es war nur ein Traum   Andy58 30.7.19, 14:26
  Re: Es war nur ein Traum   Zimti 30.7.19, 16:30
  Re: Es war nur ein Traum   Stippi 30.7.19, 22:17
  Re: Es war nur ein Traum   Harmonie64 31.7.19, 16:13
  Re: Es war nur ein Traum   Elli74 4.8.19, 03:37
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  Re: Bestattungs-Lego   conny2 25.7.19, 10:44
  Re: Bestattungs-Lego   marina71 25.7.19, 11:32
  Sein 2. Geburtstag ohne ihn   Noa7 22.7.19, 21:14
  Re: Sein 2. Geburtstag ohne ihn   ascolina 26.7.19, 13:26
  Eiskalt erwischt   Sammy2009 20.7.19, 14:18
  Re: Eiskalt erwischt   Jasmin2 20.7.19, 16:27
  Re: Eiskalt erwischt   Sammy2009 20.7.19, 23:13
  Re: Eiskalt erwischt   Lesegern 21.7.19, 12:02
  Re: Eiskalt erwischt   utel55 22.7.19, 09:10
  Re: Eiskalt erwischt   Sammy2009 22.7.19, 11:43
  Re: Eiskalt erwischt   Jasmin2 22.7.19, 17:00
  Re: Eiskalt erwischt   utel55 22.7.19, 18:17
  Re: Eiskalt erwischt   everest 22.7.19, 19:03
  Re: Eiskalt erwischt   Sammy2009 23.7.19, 08:14
  Re: Eiskalt erwischt   everest 23.7.19, 18:28
  Erinnerungen   utel55 20.7.19, 11:39
  Re: Erinnerungen   Sammy2009 20.7.19, 13:56
  Re: Erinnerungen   utel55 22.7.19, 09:05
  Re: Erinnerungen   agi123 21.7.19, 21:22
  bin erstaunt   Ollichka 19.7.19, 19:09
  Re: bin erstaunt   Sonne68 19.7.19, 20:31
  Re: bin erstaunt   Heike18 20.7.19, 07:45
  Re: bin erstaunt   Tertu 20.7.19, 07:54
  Re: bin erstaunt   blackeyes 20.7.19, 11:44
  Re: bin erstaunt   RenisMann 20.7.19, 16:41
  Re: bin erstaunt   blackeyes 21.7.19, 10:37
  Re: bin erstaunt   RenisMann 21.7.19, 14:45
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