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Beitrag von Ullili (87 Beiträge) am Montag, 10.September.2018, 23:25.

  Re: MAL POSITIV DENKEN



    *** editiert von Ullili am Dienstag, 11.09.2018, 09:32 ***

Dein Beitrag:

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Beitrag von verysad (92 Beiträge) am Mittwoch, 5.September.2018, 20:48.

  MAL POSITIV DENKEN

    Hallo, ich versuche mal was positives zu posten. Versucht den Satz zu begreifen: WEIL ICH DICH LIEBE LASS ICH DICH GEHEN.,Ich denk für mich sooft, ob eine ausweglose Trauer nicht auch ein Stück Egoismus sein könnte. Wir trauern doch auch um uns, denn wir können ohne unsere geliebten Menschen scheinbar nicht leben. Meine vor 15 Jahren gestorbene Mutter hat einen kurzen Satz mit viel Inhalt gesagt. ´´PETER--DENK IMMER DRAN--MIT DEN VERSTORBENEN KÖNNEN WIR NICHT LEBEN´´ Für mich war das immer Aufforderung um mit den Lebendigen zu leben. Und wenn Jemand gläubig ist--ich bin es---dann sollten wir uns einfach auf ein Wiedersehen freuen. Vom Todestag des geliebten Menschen fängt eine neue Zeitrechnung an. Jeden Tag, den wir überstehen, rücken wir automatisch näher an unsere Verstorbenen. Vielleicht auch ein kleiner Trost. Und wenn man mit den geliebten ``telefonieren `` will, dann kann man es mal mit einem Medium versuchen. Ich habe das schon öfters gemacht, mit Erfolg, denn jedes Mal kam was zum Vorschein, was das Medium nicht wissen konnte. 
    Übrigens ist meine geliebte Lebensgefährtin am 17.08.2018 für immer von mir gegangen. Mir steht also auch noch viel Schmerz und Depression bevor.
    Wir sollten einfach nur glauben, dass jede Trauer irgendwann mal weniger wird und wir denken dann mit Demut und Dankbarkeit an unsere Geliebten zurück und freuen uns, dass wir überhaupt ein paar Jahre mit ihnen geniessen durften.
    Bitte gebt nicht auf, macht weiter, lebt mit den Lebendigen, natürlich ohne jemals unsere Verstorbenen zu vergessen. Und---unsere Verstorbenen möchten uns nicht so leiden sehen, das tut denen dann auch sehr sehr weh.Denn sie wollten ja nicht freiwillig gehen, der Tod hat sie einfach geholt. Und die wollen, dass es uns gut geht.
    Ich hoffe, ich konnte euch irgendwie ein klein wenig Trost spenden.
    LG PETER

Beitrag von Zaphodb72 (26 Beiträge) am Samstag, 8.September.2018, 12:40.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Hallo Peter,
    das Motto "mit den Verstorbenen können wir nicht leben" finde ich sehr wahr...
    Aber wenn ich lese das du zu einem Medium gehst und "jeder Tag überlebt ist ein Tag näher am Tod (übersetzt)", dann denke ich das du noch nicht so weit bist mit den Lebenden wirklich zu leben...
    Jeder muss seinen Weg finden, ich werde mich jetzt öfter an dein Motto erinnern, danke dafür!
    Gruß,
    Ralf

Beitrag von verysad (92 Beiträge) am Samstag, 8.September.2018, 20:55.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Hallo Ralf, klasse, dass Du mit diesem Motto was anfangen kannst., das freut mich ungemein.
    Die neue Zeitrechnung soll auch nur ein Trost sein, dass wir uns unseren Geliebten nun täglich nähern, egal, wie lange das noch dauert. Wir greifen doch im Moment nach jedem Strohhalm, den wir schnappen können, um unsere beschissene Situation irgendwie erträglicher zu machen.
    Doch, ich kann schon mit den Lebendigen leben.Ich habe gottseidank eine paar gute Freunde und zwei Freundinnen meiner verstorbenen Lebenspartnerin, die sich alle klasse um mich kümmern, deren Kontakt ich auch suche und die nicht von mir erwarten, dass ich in kürzester Zeit aufhöre wehzuklagen. Natürlich unternehmen wir auch was, es wird auch manchesmal gelacht. Am Monatsende kommt mein ``Èrsatzsohn`` aus Russland, der Sohn einer guten russischen Freundin für den ich schon seit Jahren eine Patenschaft übernommen habe und dem ich geholfen habe die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen und da freue ich mich drauf. Der wird dann einige Monate bei mir wohnen, bis er einen Arbeitsplatz und eine eigene Wohnung gefunden hat. Und dann holen wir auch seine Mutter nach Deutschland. Das ist so eine Art Ersatzfamilie für mich. Damit ihr nicht falsch denkt, meine geliebte Mikiza kennt diese Menschen auch und hat mich stets darin bestärkt, ihnen zu helfen. Wir haben die beiden mal vor 12 Jahren im Urlaub kennengelernt und uns angefreundet. Und da ich Russlanfan bin hat sich der Kontakt über die Jahre gehalten. Ich habe keine eigenen Kinder und deswegen ist das so bedeutungsvoll für mich. Ich wollte damals als Nichtdaddy mich trotzdem nicht meiner sozialen Verantwortung entziehen. Daher habe ich die Patenschaft übernommen.
    L G P E T E R

Beitrag von conny2 (1360 Beiträge) am Sonntag, 9.September.2018, 16:57.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Lieber Peter,

    ich kann mit dem angeblich „positiven Denken“ im Zusammenhang mit der Trauer um die/den Liebsten wenig anfangen. Was ist das überhaupt? Ist ein Denken, das traurig um die/den Verstorbenen kreist, Ausdruck „negativen“ Denkens? Oder ist es „positiv“ gedacht, wenn man Wege findet, die es einem erlauben, sich nach dem Tod des/der Liebsten wieder den Annehmlichkeiten des Lebens zuzuwenden? Selbstverständlich kann und muss jede/r für sich herausfinden, wie sie/er es halten will. Aber ich, für meinen Teil, kann es z.B. nicht als Ausdruck „positiven Denkens“ verstehen, wenn gesagt wird: „Mit den Verstorbenen können wir nicht leben.“ Denn wir können sehr wohl mit den Verstorbenen im Herzen leben. Das ist - für mein Empfinden - ein durchaus wohltuender Gedanke.

    LG, conny2

Beitrag von verysad (92 Beiträge) am Sonntag, 9.September.2018, 17:34.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Hallo Conny, entweder habe ich mich falsch ausgedrückt, oder Du hast es nicht richtig gesehen, ich weiss es nicht. Ich geb dir 100%ig recht, dass ich natürlich niemals meine geliebte Lebenspartnerin vergessen werde und natürlich lebt die in meinem Herzen und meiner Seele weiter. Ich gehe sogar soweit, dass ich sage, eine neue Partnerschaft ist für mich undenkbar. Was ich meinte, ich will mich nicht vor der Realität verstecken, nicht nur alleine zu Hause sitzen und meiner Liebsten nachtrauern, sondern versuchen mit anderen Menschen klar zu kommen, vielleicht neue Freundschaften beginnen. Das meine ich mit den Lebendigen leben. Sich keinen neuen sozialen Kontakten verschliessen, ja sagen zu dem uns aufgezwängten neuen Leben , welches viele von uns gar nicht wollen.Ich bin in einer Phase des Zweifelns, ob überhaupt noch irgendetwas Sinn macht. Und daher versuche ich eben POSITIV ZU DENKEN und mich selbst zu ``zwingen`` mit den Lebenden zu leben und nicht etwa mich darauf vorzubereiten, mein derzeit hoffnungsloses Dasein womöglich alleine zu fristen, bis der Tod mich auch ereilt. Mich können nur Gedanken, die ich als positiv empfinde (und da gibt es im Moment nicht allzu viel) überzeugen durchzuhalten

    LG P E T E R

Beitrag von conny2 (1360 Beiträge) am Sonntag, 9.September.2018, 19:17.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    nicht nur alleine zu Hause sitzen und meiner Liebsten nachtrauern,
    *
    Das ist auch in Ordnung, Peter, kein Einwand. Wenn ich sage: "mit dem/der Verstorbenen im Herzen leben" – wohlgemerkt „leben“ und nicht nur „liebevoll gedenkend“ - dann ist das freilich für mein Verständnis auch etwas anderes, als nur allein zu Hause zu sitzen und der Liebsten nachzutrauern (obwohl auch das bei mir vorkommt). Im Wesentlichen versuche ich aber, mich mit meiner verstorbenen Frau im Herzen in der veränderten Situation einzurichten. Das ginge jedoch nicht, wollte ich versuchen, ungefähr so weiter zu leben wie zuvor, nur halt ohne sie. Ich glaube, das wäre auch nicht „positiv“ gedacht. Richtig ist, dass – nach meinem Empfinden - durch ihren Tod eine neue Situation entstanden ist, die auch neu erlernt und eingeübt werden muss, woran ich arbeite - nicht ohne SIE, sondern mit ihr. Und, wenn mich mein Gefühl nicht trügt, hilft sie mir auch dabei – nicht spektakulär, sondern verständnisvoll und diskret.

    Vielleicht kann man ja auch das als "positiv" beschreiben.

    LG, conny2


    *** editiert von conny2 am Montag, 10.09.2018, 08:25 ***

Beitrag von Nafets (560 Beiträge) am Montag, 10.September.2018, 10:31.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Mir ist unter dieser Überschrift der Blickwinkel der letzten Post's etwas zu eng geraten. Denn nicht bei allen von uns geht es allein nur um den Partnerbezug und das Alleinsein.

    Manchmal gibt es im Leben schwierige Phasen, bei denen gleich m e h r e r e "Verlusterfahrungen" (welcher Art und Gestalt auch immer) zeitlich nah zusammenfallen. Da geht es dann um viel mehr als nur den Verlust dieses einen Partners. Es geht dann u.U. um gleich viele e x i s t e n z i e l l e Fragen auf einmal - d.h. es bricht gerade, mit ausgelöst durch das Extremereignis des Todes (subjektiv so empfunden) die ganze eigene Welt zusammen. Dadurch kann man schnell in eine Spirale des negativen Denkens geraten, die lebensmüde macht und das Vertrauen in eine gelingende Zukunft schwinden lässt. Frei nach dem Motto: Egal was kommt; im Zweifel wird es sowieso schief gehen.

    Damit man - überlebenswichtig - aus dieser "Negativspirale" wieder herauskommt und den Lebensmut behält, ist es m.E. vielfach dringend nötig, wenn gewiss auch nicht immer einfach, im eigenen Denken "positiv" zu bleiben, daran zu glauben und weiter darauf zu hoffen, dass es irgendwann wieder aufwärts geht, man also wieder festen Boden unter die Füße bekommt und nicht in den Abgrund fällt.

    So gesehen halte ich "positives Denken" für eine ganz wichtige und eigentl. unentbehrliche Lebensgrundlage ...


Beitrag von everest (625 Beiträge) am Montag, 10.September.2018, 11:25.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    „Positives Denken“ führt möglicherweise zu Realitätsverlust und/oder zu Enttäuschung, i.B. wenn es zum eigenen Kult hochstilisiert wird und Niederlagen oder Misserfolge nicht akzeptiert oder nicht „mitgedacht“ werden.

    "Glauben und Hoffen" sind in meinen Augen im Gegensatz zu Positiv-Denken eher passiv.

    *** editiert von everest am Montag, 10.09.2018, 11:34 ***

Beitrag von Mause (1164 Beiträge) am Montag, 10.September.2018, 14:35.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Je nachdem, wie man so gestrickt ist, kann man dann wählen zwischen Realitätsverlust oder der Unfähigkeit bzw. Zögerlichkeit, wichtige Entscheidungen treffen zu können. Oder hab ich dich falsch verstanden everest?
    Was wäre der "goldene Mittelweg" und muss man nicht die Auswirkungen der akuten Trauer einige Zeit mit berücksichtigen?
    Für mich warst Du bis gerade -gefühlt- das Beispiel des"positiven Denkers".
    Ich glaube, wir müssen erst definieren, was wir unter "Positivem Denken" verstehen.

    Liebe Grüße - Marie

Beitrag von conny2 (1360 Beiträge) am Montag, 10.September.2018, 16:25.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Liebe Marie,

    Mittelwege müssen nicht golden sein, sondern sind manchmal auch weder Fisch noch Fleisch. Gut ist es, glaube ich, wenn es einem in der veränderten Situation gelingt, eine gewisse Stimmigkeit mit sich selbst herzustellen, also sich einzurichten in dem, was einem innerlich und äußerlich geblieben ist und es darauf abzuklopfen, ob es für die Zukunft noch trägt. Dabei mag man das Unterfangen als solches „positiv“ bewerten. Was am Ende steht, ist offen.

    LG, conny2


Beitrag von Nafets (560 Beiträge) am Montag, 10.September.2018, 16:00.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Ich glaube, da missverstehen wir uns, everest.

    Ich spreche nicht davon, wirklich "Schlechtes" als solches auszublenden und es stattdessen "schön zu reden" - letztlich um den Preis, dafür später umso mehr enttäuscht zu sein, wenn das Erwartete nicht eintritt. Nein, so meine ich das nicht.

    Sondern ich denke eher an solche Abläufe, in denen man in seiner eigenen schlechten inneren Stimmung quasi ganz "normale Alltagsgeschehnisse" schon als fortdauerndes Pech oder Unglücksfall begreift, ja ggf. sogar "Gutes" und "Schönes" schon gar nicht mehr sieht, nur weil die Grundeinstellung zu allem was passiert viel zu negativ geworden ist. Wenn der abgerissene Knopf am Mantel schon gleich zum ganz großen Drama wird ... und wenn viele andere Dinge - unnötigerweise - eher schon dauerhaft "angstbesetzt" werden. Angst hat auch "mit sich ängstigen" zu tun, also einer inneren Stimmung. Dann kann es schon helfen, es auch mal aus ganz anderer Perspektive als weniger schlimm zu bewerten, und da, wo es angezeigt scheint, in ruhiger unaufgeregter Betrachtung sogar positiv zu beurteilen. Das Glas als "halbvoll" und nicht nur als "halbleer" zu beschreiben ...

    Auch zu sehen, was mir das Leben alles gegeben und geschenkt hat, und was es auch gegenwärtig immer noch tut - statt nur noch, was es mir nimmt ...

Beitrag von everest (625 Beiträge) am Montag, 10.September.2018, 16:33.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Hallo Marie! Hallo Stephan!

    Ich wollte gar keine „tiefe Erkenntnis“ in meinem Post mitteilen, sondern nur darauf hinweisen, dass es so:

    „Jetzt denken wir mal alle positiv und alles wird gut!“

    nicht funktioniert.

    Und sicher hast Du, Stephan, Recht, dass man nicht nur das sehen soll, was einem genommen wurde, sondern auch das, was man alles geschenkt bekommen hat. Nur ist das in der akuten Trauer eher schwierig, um nicht zu sagen unmöglich.

    Entschuldige, aber Schice kann man sich in dieser Situation nicht schön reden.

    Im Grund genommen gebe ich Dir aber Recht!

    Beste Grüße
    everest


Beitrag von verysad (92 Beiträge) am Montag, 10.September.2018, 18:46.

  Re: MAL POSITIV DENKEN

    Ich sehe das so ähnlich wie Nafets. Einfach mal versuchen, das Glas als halbvoll und nicht als halbleer anzusehen. Dass wir hier Alle in einer fürchterlichen Situation sind das ist ja klar.Aber wenn wir immer nur klagen und jammern, uns selbst bedauern, dann kapseln wir uns doch vom Positiven ab und die Trauer wird sich doch nur irgendwann einmal verändern, wenn wir bereit sind die paar wenigen Dinge die wir noch als positiv erkennen können (bei mir sind es im Moment verdammt wenige) dann auch zuzulassen. Ich denke, dass die Seele auch mal Abstand braucht. Natürlich gelingt mir das auch eher selten, aber ich versuche es zumindest dann zuzulassen.Wie Nafets schon schreibt, sehen, dass wir eine tolle Beziehung hatten, was das Leben uns mit unseren geliebten Menschen gutes getan hat und was wir vielleicht noch gutes in der Zukunft erleben werden, denn ausgeschlossen ist erst mal gar nichts. Natürlich habe ich im Moment auch öfters Zweifel und Ängste, wie es nun mit mir weitergehen soll. Aber wenn ich alles negiere, dann ist mein Leben doch auch vorbei. Klar, ich denke auch hin und wieder, wie schön es wäre einfach nicht mehr aufzuwachen, aber da ich von vielen hier gelesen habe, dass es irgendwann erträglicher wird, dann versuche ich das zu glauben, auch wenn es mir schwer fällt. Positives Denken bedeutet doch auch, sich selbst eine Chance auf eine Besserung zu geben.Sicher kommt das nicht von heute auf morgen. Es gibt doch aber nur zwei Möglichkeiten: weiter machen oder aufhören.. Ich bin von einer Patentlösung weit weit entfernt, aber ich versuche zumindest positive Gedanken nicht einfach vom Tisch zu fegen.
    L G P E T E R

Beitrag von Ullili (87 Beiträge) am Montag, 10.September.2018, 23:25.

  Re: MAL POSITIV DENKEN



    *** editiert von Ullili am Dienstag, 11.09.2018, 09:32 ***


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  Re: ich kann es nicht fassen.   Harmonie64 20.11.19, 16:15
  3   M-1981 20.11.19, 08:49
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  Re: 3   annaresi 20.11.19, 23:03
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  Re: Kollegin erkrankt   Nafets 13.11.19, 18:44
  Sein Büro und Schreibtisch...   Sammy2009 27.10.19, 14:37
  Schwieriger Nachlass   Renegade 24.10.19, 20:26
  Re: Schwieriger Nachlass   conny2 25.10.19, 13:18
  Re: Schwieriger Nachlass   Simone1977 29.10.19, 21:38
  Re: Schwieriger Nachlass   Renegade 3.11.19, 08:20
  Re: Schwieriger Nachlass   Sammy2009 3.11.19, 11:06
  Re: Schwieriger Nachlass   Nafets 3.11.19, 16:28
  Wie geht es weiter   Georg1 21.10.19, 03:18
  Lied: Wo bist du jetzt?   gerd 16.10.19, 15:21
  Sterbevierteljahr Zahlung   Andreas65 15.10.19, 16:53
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  Und es psssiert einfach so ...    Anaj 12.10.19, 21:29
  Der Verein hinter verwitwet.de   Oliver 8.10.19, 14:46
  Rentnerausweis-Vergünstigungen?   Apelia 2.10.19, 10:08
  Re: Tal der Tränen   Apelia 30.9.19, 11:34
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  "elektronischer" Nachlass   everest 27.9.19, 12:48
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  Diese Stille und Leere....   DD61 27.9.19, 10:44
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  Ja, es passiert immer wieder!   everest 27.9.19, 08:04
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  Glücklich   Molly8 18.9.19, 06:20
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  Neuanfang    Sternblume 15.9.19, 21:27
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  Gespräche Raum Bielefeld   hulo 15.9.19, 17:12
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