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Beitrag von Karart (12 Beiträge) am Donnerstag, 20.Dezember.2018, 12:19.

  Re: Weihnachten

    Philosophisch ;)

Dein Beitrag:

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Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Samstag, 8.Dezember.2018, 18:38.

  Weihnachten

    Ich sehn' mich so nach einem Land
    der Ruhe und Geborgenheit
    Ich glaub', ich hab's einmal gekannt,
    als ich den Sternenhimmel weit
    und klar vor meinen Augen sah,
    unendlich großes Weltenall.
    Und etwas dann mit mir geschah:
    Ich ahnte, spürte auf einmal,
    dass alles: Sterne, Berg und Tal,
    ob ferne Länder, fremdes Volk,
    sei es der Mond, sei's Sonnnenstrahl,
    dass Regen, Schnee und jede Wolk,
    dass all das in mir drin ich find,
    verkleinert, einmalig und schön
    Ich muss gar nicht zu jedem hin,
    ich spür das Schwingen, spür die Tön'
    ein's jeden Dinges, nah und fern,
    wenn ich mich öffne und werd' still
    in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
    der all dies schuf und halten will.
    Ich glaube, dass war der Moment,
    den sicher jeder von euch kennt,
    in dem der Mensch zur Lieb' bereit:
    Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!

    Hermann Hesse

Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Montag, 10.Dezember.2018, 17:19. WWW: t1p.de/witwerblog

  Re: Weihnachten

    Lieber Conny2,

    danke dafür, dass du dieses schöne Gedicht von Hermann Hesse gepostet hast, um so unsere Aufmerksamkeit in dieser Adventszeit darauf zu lenken.

    Seit meine Frau vor fast 4 Jahren gestorben ist, haben mir Gedichte, Aphorismen, usw. auf meinem Trauerweg oft sehr geholfen.

    Ich lese fast jedes Jahr (erneut) das Buch "Narziß und Goldmund" von Hermann Hesse, das zwei gegensätzliche Charaktere (Geistes-/Sinnen-Mensch) auf ihrem Lebensweg zeichnet, und jedesmal entdecke ich neue Facetten in diesem Buch.

    Nochmals herzlichen Dank und alles Gute für dich von
    Eldarion

Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Dienstag, 11.Dezember.2018, 10:11.

  Re: Weihnachten

    Lieber Eldarion,

    auch mir sind gute Gedichte und Aphorismen sehr wichtig, und in der Trauer besonders, weil sie trösten und helfen können, die eigenen Gefühle zu strukturieren. Besonders wichtig waren für mich das Gedicht: "Die schwersten Wege, von Hilde Domin" und die Erkenntnis von Stefan Zweig: „Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.“

    Hermann Hesse schätze ich sehr, aber mein Verhältnis zu seiner Dichtung ist doch auch durchwachsen. Das „Glasperlenspiel“ habe ich vor langer Zeit halb gelesen aus der Hand gelegt. Und von seinen Gedichten hat mir sein berühmtes und gerade für Trauernde angeblich wegweisendes Gedicht „Stufen“ nicht wirklich zugesagt.

    Jetzt in dieser Jahreszeit vor Weihnachten, denke ich oft an v. Eichendorffs schönes Geicht „Weihnachten.“ Und neulich fand ich ein, wie ich finde, großartiges Gedicht von Erich Kästner, das ich nicht für mich behalten will:

    Der Dezember

    Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
    Ist gar nicht sehr gesund.
    Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
    Kennt gar die letzte Stund.
    Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
    Ruht beides unterm Schnee.
    Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
    Und Wehmut tut halt weh.
    Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
    Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
    Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
    Nützt nichts, dass man’s versteht.
    Und wieder stapft der Nikolaus
    durch jeden Kindertraum.
    Und wieder blüht in jedem Haus
    der goldengrüne Baum.
    Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
    wie hold Christbäume blühn.
    Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
    und glaubst nicht mehr an ihn.
    Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
    Dann dröhnt das Erz und spricht:
    „Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
    und du kennst deinen nicht.“

    Dir, lieber Eldarion, liebe Grüße und allen MitforistInnen ein frohes Fest.

    conny2


Beitrag von blackeyes (1193 Beiträge) am Dienstag, 11.Dezember.2018, 11:13.

  Re: Weihnachten

    Lieber conny und Eldarion,

    mir geht es mit der Lyrik zu und in allen Lebenslagen ähnlich wie euch. Ein Dasein "ohne" hätte für mich erheblich weniger Lebensqualität als mit. Und wenn es denn so wäre - ach ja, dann müsste ich halt selbst "zu Feder und Papier" greifen, was ich fürwahr schon oft genug in meinem Leben und stets auf Wunsch hin getan habe.
    Allein die vielen Gedichte, die ich zu Betriebs- und Geburtstagsfeiern verfasst habe, als ich noch im Berufsleben stand, rufen noch heute angedenk vergangener Zeiten ein Schmunzeln bei mir hervor. Es waren tolle Gedichte, nichts stümperhaft Zusammengeschustertes, sondern schon fast Arbeiten mit Prädikat "Wertvoll". Manchmal braucht es halt auch etwas Zeit, bis die Muse sich zu einem Kuss bereit erklärt. Bei mir hat sie das immer ziemlich schnell und mit Erfolg getan. Doch genug des Eigenlobs... ;)))

    Das Gedicht von Erich Kästner "Der Dezember" gefällt mir persönlich auch sehr gut und ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt, es in Grußkarten zum Neuen Jahr unterzubringen, aber immer wieder verworfen. Denn es ist bei allem Wahrheitsgehalt auch sehr grenzwertig. Warum? Wer will schon in einer Zeit, in der sich alle auf Neues und Besseres freuen, an den eigenen Tod erinnert werden? Also habe ich vorsorglich stets die Finger davon gelassen. Nichtsdestotrotz: Kästner bleibt lebendig!

    Liebe Grüße
    blackeyes

Beitrag von Mause (1137 Beiträge) am Dienstag, 11.Dezember.2018, 19:08.

  Re: Weihnachten

    Ihr Lieben,


    es fühlt sich noch überhaupt nicht nach Weihnachten an bei mir.
    Als ich gerade nach vier Stunden Stau auf der A 3 und weiterem Frust nach Hause kam, war mir eher zum Heulen, als nach adventlicher Besinnlichkeit zu Mute. Aber ich habe gelernt, diese Dinge aufzulösen.
    Ich schaue hier nach Euch, nach so vielen verzweifelten Menschen.
    Dann wird der Frust ganz schnell ganz leise und dann bin ich sehr dankbar, dass ich vor elf Jahren mein erstes Weihnachtsfest allein, hier verbringen durfte.


    Damals fand ich in einer Buchhandlung ein kleines Bändchen mit Texten und Gedichten von Max Feigenwinter.

    Es sind keine Klassiker, die moderne, schlichte Sprache verstehen wir sofort.
    Nicht zu vergleichen mit Hermann Hesses "Weihnachten".
    Der folgende Text daraus, drückt aus, was mir gerade durch meine müden Gedanken geht:


    "Es ist ein grosses Geschenk,
    mit Menschen zusammen zu sein,
    die nicht darauf aus sind,
    immer mehr zu haben,
    sondern unterwegs sind zu sich selbst;

    Menschen,
    die das Wesentliche suchen,
    entfalten wollen, was angelegt ist;

    die aufeinander hören
    und voneinander lernen wollen;

    die aufeinander zugehen
    und für Mitmenschen einstehen;

    die ihre Gefühle zeigen
    und so Offenheit ermöglichen;

    die herzhaft lachen können
    und Trauer verstehen;

    die Herausforderungen annehmen
    und an ihnen wachsen;

    die das Leben genießen
    und für jeden Tag dankbar sind.

    Menschen, die wissen,
    dass sie ihrem Leben nicht mehr Tage,
    aber ihren Tagen mehr Leben geben können."

    Mir ist auch nach so vielen Jahren immer noch bewusst, wie schwer diese Weihnachtszeit für uns sein kann.
    Vielleicht finde ich morgen einen Text mit mehr Hoffnung und Fröhlichkeit für Euch.




Beitrag von Pumbaline (73 Beiträge) am Dienstag, 11.Dezember.2018, 20:14.

  Re: Weihnachten

    Hallo Mause,

    Das ist ein sehr schöner Text... Mit viel Wahrheit.

    Mir ist auch überhaupt nicht weihnachtlich zumute, es will keine Stimmung aufkommen.
    Ich glaube, das müssen wir erst wieder lernen... Besinnliches zu genießen ohne die Wehmut zu spüren.
    Ob das überhaupt geht ?

    Man kann es auf jeden Fall versuchen!

    Dir sei jetzt erst mal ein ruhiger Abend gegönnt!

    LG Pumbaline

Beitrag von marina71 (266 Beiträge) am Dienstag, 11.Dezember.2018, 22:23.

  Re: Weihnachten

    Liebe Marie,

    vielen Dank für diesen wunderschönen Text, der mich sehr berührt. Ich durfte in den letzten Jahren viele solche Menschen kennenlernen, das ist ein wahres Geschenk.

    Und zum Text, den du für morgen suchen magst: Fröhlichkeit brauchen wir nicht jeden Tag, Hoffnung aber schon! Hoffnung, dass es irgendwann, vielleicht nicht gleich morgen, für jeden von uns auch wieder frohe Tage geben kann.

    Welch ein Zufall, gerade heute habe ich schon an dich gedacht: Meine Große hatte Fahrstunde, heute zum ersten Mal im (noch spärlichen) Schnee. Da fielen mir die abenteuerliche Fahrt und die eingeschneiten Autos beim Silvestertreffen am Bodensee ein! Das waren wunderschöne Tage, so wertvoll auf unserem Weg!! Und schon wieder bin ich in Gedanken bei so wundervollen Menschen wie in deinem Gedicht!

    Ich bin sicher, bei euch wird's auch noch adventlich...

    Ganz herzliche Grüße

    Marina

Beitrag von Nafets (483 Beiträge) am Mittwoch, 12.Dezember.2018, 01:33.

  Re: Weihnachten

    Liebe Marie,

    seit Tagen dachte ich, ich sollte einmal etwas zur "Weihnachtszeit" schreiben, und wie es mir gerade in diesen Tagen so ergeht. Aber es kam mir nicht ganz so einfach aus der Feder bzw. über die Lippen.

    Aber jetzt weiß ich - es ist wohl der Moment, auch einmal "Danke" an Dich ganz persönlich zu sagen. Das, was Du an Engagement für verwitwet.de zeigst, aber auch im ganz persönlichen Kontakt. Dein Gedicht hat mich sehr berührt. "Geschenke", die wir im Zusammensein mit Menschen empfangen dürfen ...

    Du hast mich vor einiger Zeit eher ganz beiläufig zu etwas ermuntert, zu dem ich mich allein wohl nicht getraut hätte ...

    Dieses Jahr gibt es zwar kein gemeinsames Silvesterbeisammensein - aber (für mich ganz persönlich gefühlt) wird es viell. iwie doch so sein.

    Seit Jahren bewegt mich schon sehr ein Lied von Tim Bendzko: "Am seidenen Faden ..." Ja, so ist es wohl - unsere Zukunft hängt manchmal wirklich am seidenen Faden ("Zufall"; "Fügung" - letztlich egal; Hauptsache es wird wieder gut, viell. total "anders"; aber doch gut)...

    Liebe Marie, ich wünsche Dir gemeinsam mit Gotthard eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit. Ich drück' Dich mal, und freue mich schon auf ein Wiedersehen ...

    "Vielleicht finde ich morgen einen Text mit mehr Hoffnung und Fröhlichkeit für Euch" - hast Du geschrieben. Sollte man überhaupt danach suchen (?) - nach eh schon großen "Geschenken" ... ?

    Herzl.Weihnachtsgruß
    Stephan

Beitrag von blackeyes (1193 Beiträge) am Mittwoch, 12.Dezember.2018, 10:25.

  Re: Weihnachten

    Liebe Marie,

    die Menschen, von denen in dem von dir zitierten Gedicht die Rede ist, ja, die gibt es wohl tatsächlich. Nur scheint es in der heutigen Zeit so, dass keiner dem anderen mehr wirklich nahe ist. Die Anonymität hat sich doch schon etwas breit gemacht, irgendwie, nicht immer und nicht überall. Vielleicht können wir als Einzelne, jeder auf seine Art, dem etwas entgegenwirken.

    Ich habe Weihnachten immer sehr gern gehabt und tue das auch jetzt noch, doch hat es für mich in den letzten Jahren auch von seiner Wärme verloren. Das hat nichts damit zu tun, dass mein Mann mir über die Maßen fehlt, sondern damit, dass die Welt sich geändert hat. Vielleicht hat sie das immer schon, nur wird mir das mit zunehmendem Alter bewusster. Doch es ist wie es ist und irgendwie ist es trotzdem schön und - ganz ehrlich - irgendwie freue ich mich trotzdem drauf auf das Fest der Feste und der Lichter.

    Ich möchte mich nun Stephan anschließen, der dir ganz einfach Danke sagt.
    Danke, liebe Marie, für deine unermüdliche Aufmerksamkeit und Fürsorge hier. Und ja, du hast recht: Es gibt so viel Leid und Elend, dass ich ganz einfach ebenfalls zufrieden bin. Und ja, auch dankbar, dass es mir geht wie es mir geht.

    Allen, die momentan so tief und fest in ihrer Trauer stecken, möchte ich sagen, dass dieses ganz Schwere, diese Last und diese Dunkelheit sich irgendwann zurückzieht. Die Hoffnung muss in uns selbst stecken, weil wirklicher Trost in dieser Zeit des Verlustes nur sehr schwer möglich ist.
    Dass es anders besser wird, das wäre nicht das, was ich vermitteln möchte, sondern dass es anders und ganz sicher auch besser wird als es jetzt ist, und vielleicht wird es auch wieder gut, ganz gut.

    Liebe Grüße
    blackeyes


Beitrag von Mause (1137 Beiträge) am Freitag, 14.Dezember.2018, 08:45.

  Re: Weihnachten

    Ihr Lieben,


    "dieses andere Weihnachten" beschenkt uns mit solch berührenden Gedanken, wie diese, die hier von Euch zusammen getragen wurden.
    Meine Suche nach weihnachtlichen Texten von Hoffnung und echter Freude, war nicht sehr erfolgreich. Das hat mich zunächst betrübt.
    Wir, die wir die Hoffnung einmal so sehr vermissen mussten, sind anspruchsvoll!
    Auf der Suche nach "einem Land der Ruhe und Geborgenheit", können wir uns gegenseitig begleiten.
    Wir können uns mitteilen, von wieder erlebter Hoffnung, von Wehmut und traurigen aber auch glücklichen Augenblicken, die uns geschenkt werden.
    Ich kann die Tiefe dieses Erlebens und diese Begegnungen mehr und mehr als großen Reichtum ansehen.

    Der junge Hermann Hesse schreibt:

    " Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, dass sein Geist nur noch das Ding sieht, dass er sucht - dass er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er immer nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist.
    Suchen heißt: ein Ziel haben.
    Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben."

    Ich denke, Geduld ist gut! Darauf zu vertrauen, dass sich das Gesuchte bei uns einfinden wird.

    Vielleicht können uns diese Gedanken in den 3.Advent begleiten:

    "Den Tag nicht verloren geben.
    Vielleicht begegne ich einem,
    der ein paar Schritte mit mir geht.
    Vielleicht fällt ein Wort in mein Herz und malt eine Spur aus Licht.
    Vielleicht geht etwas über auf mich von der Freude, die einer teilt mit mir.
    Vielleicht besucht mich ein Trostgedanke und ein Lächeln geht auf in mir.
    Vielleicht wartet einer auf mein Verstehen und ich erfahre,
    dass ich wichtig für ihn bin.
    Vielleicht zieht der Unmut von gestern sich zurück und gibt den Blick frei
    auf etwas Schönes.
    Es könnte doch sein, dass ich am Abend erkenne, der Tag war gut."


    Antje Sabine Naegeli


    Habt's alle, so gut es gerade geht.


    Herzliche Grüße,


    Marie








Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Freitag, 14.Dezember.2018, 10:26.

  Re: Weihnachten

    Liebe Marie,

    es ist schwierig, in seiner Trauer zu hoffen, weil man ja auf etwas anderes hoffen muss, als das, wonach man sich sehnt. Aber manchmal hilft es auch ein bisschen, sich zurück zu besinnen. Dafür macht Hermann Hesse einen Vorschlag:

    In Weihnachtszeiten reis’ ich gern
    und bin dem Kinderjubel fern
    und geh’ in Wald und Schnee allein.
    Und manchmal, doch nicht jedes Jahr,
    trifft meine gute Stunde ein,
    dass ich von allem, was da war,
    auf einen Augenblick gesunde
    und irgendwo im Wald für eine Stunde
    der Kindheit Duft erfühle tief im Sinn
    und wieder Knabe bin.

    Liebe Grüße, conny2


Beitrag von Mause (1137 Beiträge) am Samstag, 15.Dezember.2018, 13:15.

  Re: Weihnachten


    ..."es ist schwierig, in seiner Trauer zu hoffen, weil man ja auf etwas anderes hoffen muss, als das, wonach man sich sehnt."
    Das ist so, lieber conny2, und Hesses Vorschlag Weihnachten durch Wald und Schnee allein zu stapfen, habe ich schon als Kind umgesetzt.
    Ich erinnere mich an einen Heiligabend, an dem es gegen 16.00 Uhr begann, in dicken Flocken zu schneien, was in meiner Heimat eher selten geschah.
    Meine Eltern mussten noch arbeiten, und da habe ich ihnen abgetrotzt, dass ich allein in der Dunkelheit durch die Felder laufen durfte.
    Vielleicht verklärt die Erinnerung das Erlebte, aber die Stille, das leise Knirschen des Schnees unter meinen Füßen, die Lichter in den Fenstern in der Ferne, das Glockengeläut, das war mein! Weihnachts-Gefühl.
    Meine Welt war schon damals nicht mehr heil, aber ich fühlte mich an diesem Abend getröstet.
    Vielleicht haben wir nur verlernt, solche Momente der Hoffnung wieder wahrzunehmen; mir scheint es seit einigen Jahren so zu sein.
    @ Anke: Vielen lieben Dank: Musik( besonders die von J.S.Bach) ist auch für mich ein starker Impuls, Gefühle wie Hoffnung und Zuversicht wieder neu zu spüren.

    Vielleicht finden sich unter uns Allen noch weitere Erlebnisse, die uns zu Weihnachten 2018 kleine Augenblicke der Hoffnung vermitteln.

    Liebe Grüße, Marie











Beitrag von blackeyes (1193 Beiträge) am Samstag, 15.Dezember.2018, 16:36.

  Re: Weihnachten

    Liebe Marie und alle anderen,

    kleine Augenblicke der Hoffnung - das liest sich gut, doch sind sie vermittelbar? Vielleicht. Vielleicht will manch einer aber gar nicht hoffen. Ich selbst bin der Meinung, dass die Hoffnung sich irgendwann aus uns heraus einen Weg bahnen müsste und das gewiss auch versucht, aber was hilft es, wenn sie nicht wahrgenommen oder verdrängt wird?
    Was, wenn die einen versuchen zu trösten, sich das Hirn zermartern, wie man das am besten und einfühlsamsten macht und sich redlich darum bemühen - und dann kommt nichts mehr zurück. Ist nicht auch in Zeiten der Trauer eine Ehre der anderen oder wenigstens ein Wort des Dankes wert? Denn die, die trösten möchten, waren auch einmal ohne Hoffnung, ohne Perspektive, ohne Plan und möchten dennoch ein wenig aus der Düsternis heraus ans Licht helfen.

    @ Anke -
    ja, ein schwungvoller, temperamentvoller Bach ist er mit seinem "Jauchzet, frohlocket!" und ich schätze, wir werden es schon noch ein paarmal im Radio und TV hören und auch sehen, denn es gehört ja zu den weihnachtlichen Klassikern schlechthin, ungefähr wie Händels Hallelujah aus dem Messias, den ich vor zwei Jahren im Spätherbst erleben durfte.
    Ganz große Bewunderung zolle ich stets den Jungen oder jungen Männern, die solche „Jungs-Chöre“ am Leben erhalten, wobei ich denke, dass hier einiges sehr wohl traditionsgebunden ist.

    Mir geht seit einigen Tagen, dieses Lied im Kopf herum, das wir auch im Schülerchor vor gefühlten hundert Jahren gesungen haben, und das mir damals wie heute – stets die erschöpfte, bemitleidenswerte Maria vor Augen - sehr gut gefällt:
    https://youtu.be/rTndWoNENnI?list=RDrTndWoNENnI

    ***********************************************
    Nun, wenn es darum geht, die Kindheit unserer Jahrgänge und die damit verbundenen Weihnachten zu beschreiben, so hätten wir alle gut damit zu tun, denke ich. Und dennoch waren diese Weihnachten – wenigstens bei mir und meinen Geschwistern – immer etwas ganz Besonderes. Es war immer schön, obwohl es außer einem geschmückten Weihnachtsbaum kein Glamour und Glitter gab – das kam alles erst im Lauf der Jahrzehnte – , sondern meist „nur“ Ruhe und Behaglichkeit, nach der sich heute so oft so sehr gesehnt wird.
    Einmal habe ich als Kind u.a. ein winzig kleines Gedichtheftchen geschenkt bekommen. Wahrscheinlich von den Eltern, aber ich weiß es nicht mehr genau. Ich habe es vorhin gesucht, weil erst neulich in den Fingern, aber wohl verlegt. In diesem Heftchen war ein Engel abgebildet, den ich damals unzählige Male abgepaust und verschenkt habe, weil er mir so gut gefallen hat, so oft, bis das Papier vom Durchdrücken schon ganz dünn war. Ja, wo sollte unsereins schon Engelbilder, die das Herz erfreuen, in Hülle und Fülle herbekommen? Das waren so dieser Tage u.a. meine Erinnerungen...

    ***********************************************
    Speziell heute ist mir nicht sehr weihnachtlich, sondern eher sehr nachdenklich zumute, so dass ich versucht bin, diesem Gesang hier
    https://youtu.be/-BunbeRED5Y
    etwas mehr abzugewinnen als einem Weihnachtslied.
    Aber man muss sich keine Sorgen machen, weil sich das bis Weihnachten wieder einpendelt.

    Liebe Grüße
    blackeyes




Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Sonntag, 16.Dezember.2018, 11:04.

  Re: Weihnachten

    Na ja, liebe blackeyes, ist es denn nicht geradezu ein Wesensmerkmal der Trauer, dass man nicht hoffen KANN? In Hilde Domins Gedicht: die schwersten Wege, kommt der Vers vor:

    Die Hände der Lebenden,
    die sich ausstrecken ohne uns zu erreichen
    sind wie die Äste der Bäume im Winter

    Trotzdem ist es keine vergebliche Liebesmühe Trauernden Mut zuzusprechen, auch wenn nicht gleich was zurück kommt. Alles hat seine Zeit.

    Das Lied: Maria durch ein Dornwald ging, hab’ ich als Kind oft auch gesungen, war ja im Kinderchor, - hab’ damals aber nichts verstanden. Danke, dass Du’s in Erinnerung gebracht hast. Es ist wirklich eine schöne Aufnahme.

    Wir haben ja heute den 3. Advent, „Gaudete“ Freut euch! Da wage ich es einfach mal einen auf einen freudig gesungenen weihnachtlichen Gassenhauer zu verlinken. Ist natürlich auch eine Show, aber sei’s drum:

    https://www.youtube.com/watch?v=v5mdybeyLVc&list=RDrTndWoNENnI&index=3

    Möge euch etwas von der Freude erreichen.

    Liebe Grüße, conny2



Beitrag von Nafets (483 Beiträge) am Sonntag, 16.Dezember.2018, 22:48.

  Re: Weihnachten

    Ihr hab't wirklich schöne Texte und eine tolle Musik herausgesucht. Das ruft in mir auch sehr viele Erinnerungen hervor ...

    Und doch sind meine Fragen an Weihnachten 2018 momentan ganz andere - sehr viel persönlicher, unmittelbarer und realer. Mir fehlen dazu im Moment noch so etwas die Worte. Aber mal schau'n - viell. ist es in einigen Tagen schon sehr viel konkreter ... Dann schreib' ich Euch ;-)

Beitrag von Holzkopf (582 Beiträge) am Freitag, 14.Dezember.2018, 16:27.

  Re: Weihnachten

    Ihr Lieben,
    alle unter dieser Überschrift nun geschriebenen Gedichte und eure Texte dazu sind für mich passend, alles zu verschiedenen Zeiten.

    Ich will nun neben der Poesie die Musik ins Spiel bringen.

    Ich darf, so empfinde ich das ganz tief, ich darf in diesem Jahr 4 der 6 Teile des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach singen. Die Teile 1 und 3 sind fest in mir verankert, weil ich sie schon vor mehr als 50 und vor 7 Jahren singen durfte. 5 und 6 werden selten aufgeführt, waren uns allen im Chor ziemlich fremd. Sie sind aber nicht minder begeisternd als die bekannteren Teile 1-4.
    Obwohl ich nicht religiös bin, springt der Funke über beim Singen: Die Musik eines Mannes, der seine Freude über die Ankunft Jesu Christi so wundervoll ausdrückt. Eine "Chorschwester" sagte zu mir, "das ist alles so positiv". Genau so empfinde ich das auch.

    Nun notiere ich den Eingangschoral des 1. Teils im Original und verlinke zur Darbietung des Thomanerchors. Ich hoffe, neben der wunderbaren Musik könnt Ihr auch die Begeisterung des Dirigenten "spüren."
    Viel Spaß dabei. Ich darf morgen das dritte Mal bei dieser Musik mitwirken, ich freue mich schon darauf.
    Anke

    - Am 1sten Heil. Weyhnacht-Feyertage,
    Frühe zu St. Nicolai und Nachmittage zu St. Thomae

    Tutti

    Jauchzet! frohlocket! auf! preiset die Tage,
    Rühmet, was heute der Höchste gethan,
    Lasset das Zagen, verbannet die Klage,
    Stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an:
    Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören
    Laßt uns den Nahmen des Höchsten verehren.
    Da Capo.

    https://youtube.com/watch?v=MVewzMm1uts

    Ich hoffe, ich habe alles richtig abgeschrieben.


Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Freitag, 14.Dezember.2018, 17:48.

  Re: Weihnachten

    WOW! Danke liebe Anke, dass Du es mit uns geteilt hast. Es ist großartig.

Beitrag von Neuseeland (81 Beiträge) am Montag, 17.Dezember.2018, 20:52.

  Re: Weihnachten

    Vielen Dank für die wunderschönen Texte, Gedanken und für euch. Viele von euch begleiten mich auf dem Weg der Trauer.
    Die Weihnachtszeit tut mir persönlich sehr weh, so viel Wehmut, so viele Gedanken wie es früher war... Doch ihr alle seid ein kleines Licht, das mir zeigt, dass ich nicht alleine in dieser Zeit bin. Das hilft mir.
    Ich schicke euch einen Gruß aus Österreich, ein Lied, das zurzeit sehr viel gespielt wird bei uns. Es geht ums Alleine-sein nach einer Trennung. Zwar ist es keine Trennung durch den Tod, aber für manche ist auch das Erlöschen einer Beziehung wie ein wenig Sterben. Ich möchte heute auch an diese Menschen denken, für sie ist Weihnachten alleine ähnlich wie für uns.

    https://www.youtube.com/watch?v=xqgxgwEUKsk

Beitrag von blackeyes (1193 Beiträge) am Montag, 17.Dezember.2018, 23:12.

  Re: Weihnachten

    Nein, es wird für die, die allein gelassen worden sind - durch welche Fügung auch immer - nie mehr oder nimmer so wie's war, liebe Neuseeland. Das ist ganz sicher.
    Ein guter Song, wild und gefühlvoll.

    Ich bin vor einigen Jahren zur Weihnachtszeit auf diese (auch) österreichische Gruppe - allerdings total anderes Genre, nämlich eher Heimatmusik (ja, ich bin vielseitig) - aufmerksam geworden und das Lied ist mir so sehr zu Herzen gegangen, obwohl es eigentlich keinen bestimmten Grund dafür gab, dass ich es einfach weitergeben möchte. Ganz sicher finden die einen oder anderen es total kitschig, doch die können es ja wegdrücken.

    Mir kam beim Zuhören heute wieder einmal der Gedanke, dass weinen, alleine oder miteinander, kurz und heftig, in liebender Erinnerung, unwahrscheinlich befreiend für die Seele sein kann. Wem danach ist, der sollte sich also keinen Zwang auferlegen.

    Hier ist das Lied von dem kleinen Buam, der um seinen Papa trauert:

    https://youtu.be/26-JaSIkuUc

    Liebe Grüße
    blackeyes

Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Montag, 17.Dezember.2018, 21:08.

  Re: Weihnachten

    Es treibt der Wind im Winterwalde
    die Flockenherde wie ein Hirt
    und manche Tanne ahnt wie balde
    sie fromm und lichterheilig wird

    Und lauscht hinaus, den weißen Wegen
    streckt sie die Zweige hin – bereit
    und wehrt dem Wind und wächst entgegen
    der einen Nacht der Herrlichkeit

    R.M. Rilke


Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Montag, 17.Dezember.2018, 22:32. WWW: t1p.de/witwerblog

  Re: Weihnachten

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh‘ ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    Bis hinaus ins weite Feld,
    Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schnees Einsamkeit
    Steigt’s wie wunderbares Singen –
    O du gnadenreiche Zeit!

    — Joseph von Eichendorff

    ___________

    Allen hier wünsche ich gesegnete Weihnachten.
    Mögen wir uns in Liebe und Dankbarkeit der Weihnachtsfeste erinnern, die wir mit unseren verstorbenen Angehörigen verleben durften.

Beitrag von Karart (12 Beiträge) am Donnerstag, 20.Dezember.2018, 12:18.

  Re: Weihnachten

    Wie märchenhaft...

Beitrag von Karart (12 Beiträge) am Donnerstag, 20.Dezember.2018, 12:19.

  Re: Weihnachten

    Philosophisch ;)

Beitrag von Nafets (483 Beiträge) am Donnerstag, 20.Dezember.2018, 17:50.

  Gedanken zu Weihnachten

    In den letzten Tagen wurden wir (viell. habe ich das aber auch nur für mich ganz persönlich so empfunden) schon fast überflutet mit Hinweisen auf Musik, Gedichte, sonstige Texte – garniert von Links, Zitaten und anderen Beigaben. Aber ist es wirklich das, was mich derzeit berührt, und woran ich letztlich in diesen Stunden und Tagen denke? Oder ist es nicht doch eher dasjenige, was einmal „real“ war, und von dem ich mir ein Stück weit wünsche, dass es in irgendeiner ähnlichen Art und Weise, schon auch voller „Besinnlichkeit“, „Dankbarkeit“, in gewisser Weise wohl auch „Demut“, zumindest ein Stück weit wieder werden kann. Auch in puncto familiärer „Geborgenheit“, und in aller Bescheidenheit viell. auch neuem „Glücklichwerden“ …

    Ich denke an den Tannenbaum, der in unserer Familie immer erst am Mittag des 24.12., also unmittelbar vor Heiligabend, aufgestellt wurde, an das gemeinsame Schmücken, anfangs mit meiner Frau, später dann mit den Kindern, die daran stets große Freude hatten. An das Aufstellen der Krippe, der Weihnachtsfiguren, das gemeinsame Musizieren, den leise rieselnden Schnee, wenn es sich fügte und wir in unserer Wohnung in St. Peter (Schwarzw.) waren. Ich denke an meine jungen Jahre, in denen ich mit der Klarinette an Heiligabend stundenlang unterwegs war, um in den verschiedenen Kirchen unserer Gemeinde mit zu musizieren, als Erwachsener an das „zur Ruhe kommen“ nach einer oft stressigen Vorweih-nachtszeit, in die jedes Jahr auch noch mein Geburtstag fällt, an die Vorbereitungen auf Silvester, auch an manche Vorfreude, aber hin und wieder (zuletzt im Jahreswechsel 2012/13 sehr heftig) an manche Angst vor dem kommenden Jahr.

    Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr – für mich oft solche recht intensiver Reflexion …

    Ich denke auch an den 24.12.2013, an diese so besonderen – auch besonders weh tuenden – einsamen Stunden am frühen „Heiligabend“ mit dieser Rückfahrt von Ansbach nachhause, wo mich nun niemand mehr erwartete, eine Rückfahrt, die ich bewusst langsam begann, der Landstraße (statt Autobahn) folgend, zwischendurch ganz allein wandelnd durch das menschenleere Rothenburg o.d. Tauber, in diesem so weihnachtlichen Lichterglanz, aber doch irgendwie in einem seelisch gefühlten Nirwana, einer fast erdrückenden Stille … .

    Für mich war und ist auch jetzt Weihnachten nach wie vor sehr „konkret“. Es mag sein, dass es künftig nie mehr so sein wird wie es einmal war … Aber ein ganz kleines Stück weit sollte es doch wieder einmal so werden, wie ich es mir wünsche und erträume … Fremde Musik, Gedichte, sonstige Texte – alles schön und gut; aber sie berühren mich gerade jetzt eher wenig. Weil ich sehr konkret spüre, was ich vermisse, und was ich mir wünsche, und welcher bescheidene Teil meiner Wünsche sich viell. sogar neu verwirklichen kann.

    Meine Frau ist tot. Das ist mir sehr bewusst, und ein reales Wiederzusammenkommen in dieser Welt gehört deshalb für mich zu solcherlei Wünschen nicht. Wir sind und bleiben auf ganz andere Art und Weise für immer (trotz allem, was auch ansonsten zuletzt war) inniglich miteinander verbunden. Aber wir hatten in all‘ den Jahren viele übergeordnete Ideale, Träume, Wünsche, Vorstellungen, Ziele … Davon ist noch, das spüre ich in mir, immer sehr viel da. Weil wir viel davon gemeinsam verwirklichen durften, und sehr viel auch wirklich genießen konnten, hat alles das für mich eine hohe Bedeutung, einen sehr hohen Stellenwert … . Und ich spüre gerade in der diesjährigen Weihnachtszeit besonders, wie „dankbar“ ich dafür bin, dass ich weiter leben „darf“. Ich spüre, dass ich solche Ideale, Träume, Wünsche, Vorstellungen, Ziele eben gerade nicht gleich sämtlich weggeworfen oder als unwiederbringlich abgehakt habe, sondern damit weiterleben und noch etwas Neues anfangen möchte. Ich möchte sie mit in eine neue Zeit nehmen, vor allem das, was ich an Schönem hatte, was mich letztlich alles bereichert hat, und wohl auch zukünftig über vieles hinweg „trägt“ …

    Verzeiht also, wenn ich hier für mich keine Gedichte und Texte anderer rezitiere, keine fremde Musik verlinke oder sonstwie der Kultur fröne …

    Für mich war und ist gerade „Weihnachten“ immer ganz anders – in meinen Gefühlen sehr konkret am wirklichen Sein, ganz nah an Familie und vor allem aber „bei mir“ selbst – in allem „Leid“ und in aller „Freude“ …

    Ich wünsche Euch allen gesegnete Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich besser werdendes neues Jahr 2019.

    Herzl. Gruß
    Stephan


    *** editiert von Nafets am Donnerstag, 20.12.2018, 17:53 ***

Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Donnerstag, 20.Dezember.2018, 18:51.

  Re: Gedanken zu Weihnachten

    Lieber Stephan,

    Gedanken, wie Du sie hast, nachzuhängen - und ein paar Gedichte und ein bisschen Musik zu teilen – das schließt sich doch nicht aus.

    Hab’ ein schönes Weihnachtsfest.

    Liebe Grüße
    conny2



Beitrag von RehTse (147 Beiträge) am Freitag, 21.Dezember.2018, 13:45.

  Re: Gedanken zu Weihnachten

    Lieber Stephan,

    dieser Absatz von dir spricht mich besonders an, denn ähnlich empfinde ich es auch:

    * Aber wir hatten in all‘ den Jahren viele übergeordnete Ideale, Träume, Wünsche, Vorstellungen, Ziele … Davon ist noch, das spüre ich in mir, immer sehr viel da. Weil wir viel davon gemeinsam verwirklichen durften, und sehr viel auch wirklich genießen konnten, hat alles das für mich eine hohe Bedeutung, einen sehr hohen Stellenwert … . (…)
    Ich spüre, dass ich solche Ideale, Träume, Wünsche, Vorstellungen, Ziele eben gerade nicht gleich sämtlich weggeworfen oder als unwiederbringlich abgehakt habe, sondern damit weiterleben und noch etwas Neues anfangen möchte. Ich möchte sie mit in eine neue Zeit nehmen, vor allem das, was ich an Schönem hatte, was mich letztlich alles bereichert hat, und wohl auch zukünftig über vieles hinweg „trägt“ … *

    Altes, Gemeinsames mitnehmen in das "neue" Leben, aber vielleicht in einer etwas anderen, an die sich geänderten Umstände angepassten Variation - in diese Richtung geht aktuell auch mein Weg, und es fühlt sich momentan gut an.

    In diesem Sinne wünsche ich auch dir ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für deinen persönlichen Weg im neuen Jahr!
    Esther

Beitrag von blackeyes (1193 Beiträge) am Samstag, 22.Dezember.2018, 14:18.

  Re: Gedanken zu Weihnachten

    Lieber Stephan,

    deine Gedanken und Gefühle, die du uns beschreibst, sind - das ist dir na klar klar ;)) - subjektiv und das dürfen sie auch sein. Das ist legal :). Danke dafür! So hat jeder mit Sicherheit seine eigenen Erinnerungen an vergangene Weihnachtsfeste und hängt ihnen vielleicht mehr oder weniger traurig, wehmütig, liebevoll, sehnsüchtig oder wie auch immer nach. Das darf alles sein und wenn der eine oder andere jetzt auf andere, sozusagen neue Weihnachten hofft oder sie erwartet, dann ist das in meinen Augen auch nicht frevelhaft. So wie es einst war, wird es nie mehr für uns alle werden und dennoch ist es das Fest der Feste.

    Ich war immer schon ein Weihnachtsfan, wobei sich das in den letzten Jahren etwas minimiert hat. Doch ich lebe (mein) Weihnachten nicht viel anders als seither, soll heißen den Heiligabend gemeinsam mit den Kindern, zumal es deren ausgesprochener Wunsch ist. Mein Mann fehlt sehr in unserer Mitte und wird das immer tun, aber wir haben ihn im Herzen, fest und sicher!
    Ich kann mich dabei wohl auch an alten Liedern, Gedichten, ja, selbst an fremdem Kulturgut erfreuen - warum auch nicht? - und hab das immer schon gekonnt, so dass ich, was Weihnachten betrifft, für vieles offen bin und für mich annehmen könnte - Hauptsache, der Frieden bleibt gewahrt.

    Und das ist es, was ich uns allen wünsche, nämlich ein friedvolles Fest!

    Liebe Grüße
    blackeyes

    https://youtu.be/-VGQZwIlWiU


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  Re: Weihnachten   conny2 14.12.18, 10:26
  Re: Weihnachten   Mause 15.12.18, 13:15
  Re: Weihnachten   blackeyes 15.12.18, 16:36
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  Re: Weihnachten   blackeyes 17.12.18, 23:12
  Re: Weihnachten   conny2 17.12.18, 21:08
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  Re: Weihnachten   Karart 20.12.18, 12:18
  Re: Weihnachten   Karart 20.12.18, 12:19
  Gedanken zu Weihnachten   Nafets 20.12.18, 17:50
  Re: Gedanken zu Weihnachten   conny2 20.12.18, 18:51
  Re: Gedanken zu Weihnachten   RehTse 21.12.18, 13:45
  Re: Gedanken zu Weihnachten   blackeyes 22.12.18, 14:18
  Manchmal...   Puppe 4.12.18, 13:28
  Re: Manchmal...   Emmichelle 4.12.18, 16:23
  Nachdenklich... II   Pumbaline 29.10.18, 20:00
  Re: Nachdenklich... II   Wendland 29.10.18, 21:28
  Re: Nachdenklich... II   Pumbaline 29.10.18, 22:07
  Re: Nachdenklich... II nachtrag   Wendland 29.10.18, 23:01
  Re: Nachdenklich... II nachtrag   Pumbaline 30.10.18, 17:54
  Re: Nachdenklich... II   Jasmin2 30.10.18, 09:12
  Re: Nachdenklich... II   Wendland 30.10.18, 10:08
  Re: Nachdenklich... II   Pumbaline 30.10.18, 19:14
  Re: Nachdenklich... II   Traene222 30.10.18, 09:42
  Re: Nachdenklich... II   Pumbaline 30.10.18, 19:01
  16 jahre    bear 26.10.18, 22:29
  Re: 16 jahre    cs65 27.10.18, 20:05
  Re: 16 jahre    Traene222 27.10.18, 22:21
  Re: 16 jahre    morbus 31.10.18, 13:31
  Er fehlt mir so   Rose1962 22.10.18, 16:48
  Re: Er fehlt mir so   PatriziaB 26.10.18, 13:18
  er fehlt mir so   PatriziaB 22.10.18, 14:58
  Frage an die „alten Hasen“   adiamo 19.10.18, 18:50
  Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 19.10.18, 14:06
  Re: Frage an die "alten Hasen"   conny2 19.10.18, 18:41
  Re: Frage an die "alten Hasen"   everest 19.10.18, 18:49
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 19.10.18, 19:28
  Re: Frage an die "alten Hasen"   conny2 20.10.18, 10:06
  Re: Frage an die "alten Hasen"   everest 20.10.18, 10:40
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Jasmin2 20.10.18, 10:54
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 21.10.18, 23:23
  Re: Frage an die "alten Hasen"   blackeyes 20.10.18, 11:53
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 21.10.18, 23:37
  Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 8.10.18, 15:33
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   minigab 8.10.18, 18:25
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   Holzkopf 8.10.18, 18:54
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   hans57 8.10.18, 18:56
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   annaresi 8.10.18, 23:22
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   Ullili 8.10.18, 23:48
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   mudinjuh 9.10.18, 15:02
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 9.10.18, 19:00
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   Fabiane 10.10.18, 08:53
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 10.10.18, 20:10
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   blackeyes 10.10.18, 10:41
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 10.10.18, 11:49
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   blackeyes 10.10.18, 12:09
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 10.10.18, 12:21
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   blackeyes 10.10.18, 14:35
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 13.10.18, 18:10
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   annaresi 13.10.18, 20:13
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 5.11.18, 11:14
  Nachdenklich...    Pumbaline 3.10.18, 20:34
  Re: Nachdenklich...    Sammy2009 3.10.18, 21:31
  Re: Nachdenklich...    Pumbaline 3.10.18, 21:49
  Re: Nachdenklich...    morbus 16.10.18, 13:06
  Re: Nachdenklich...    Pumbaline 16.10.18, 20:48



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