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Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 12:57.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:00 ***

Dein Beitrag:

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Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Montag, 24.Dezember.2018, 13:45. WWW: t1p.de/witwerblog

  Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Gelöscht. Warum? Darum:

    Meine Gedanken interessieren Euch doch gar nicht. Nur die Haare in der Suppe suchen... Oder die Aufreger... Danke. Ohne mich.





    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:18 ***

Beitrag von Jasmin2 (1356 Beiträge) am Dienstag, 25.Dezember.2018, 12:27.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Lieber eldarion,
    ich behaupte mal, die größere Weihnachtsverzauberung, wie du sie bei dir früher beschrieben hast, lag nicht an den echten Kerzen und dem Lametta, sondern aus anderen Gründen an einem besseren Lebensgefühl.Ich selbst hatte diese schöneren Weihnachtsgefühle ausS persönlichen Gründen trotz allem Lametta und echten Kerzen leider nicht. Schöne Weihnachten habe ich erst durch meinen Mann und seine Familie kennengelernt, dafür war unser letztes gemeinsames Weihnachtsfest im Angesicht seines bevorstehenden Todes dann sehr leidvoll, auch das erste ohne ihn. Doch danach ging es wieder definitiv aufwärts. Ich habe nun durch meinen neuen Partner eine weitere Familie dazugewonnen, wir feiern mittlerweile in großer Runde zusammen.
    Am zweiten Weihnachtstag in noch größerer mit meinem Partner in der Familie meines verstorbenen Mannes und das ist für mich jedes Jahr nun ein ganz großes Geschenk.
    Ich habe einfach fast von Anfang an daran geglaubt, nochmal jemand zu begegnen, wo es passt - obwohl ich es mir andererseits nicht vorstellen konnte...
    Vllt mögen dies auch viele (noch) gar nicht wissen, doch vllt hilft es dem ein oder anderen auch an eine neue Perspektive zu glauben.

    Dieses Weihnachten ist nun sogar mein erstes Enkelkind mit zwei Monaten dabei und es hat außer den Augen große Ähnlichkeit mit meinem verstorbenen Mann ;)) Nichts und niemand geht wirklich verloren offensichtlich...

    Ich wünsche dir, Eldarion, wie auch anderen Lesern Zuversicht, dass sich einiges auch wieder zum positiven wandeln kann.

    Weihnachtliche Grüße
    Jasmin

Beitrag von Trudi69 (5 Beiträge) am Mittwoch, 26.Dezember.2018, 23:14.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hi,
    weißt du... wir vergessen zu schnell was auch sch.... früher war und verklären die Vergangenheit zu schnell. Es ist jetzt mein 2. Weihnachten ohne Ihn aber ich fühle mich schon wie eine alte Häsin. Dadurch, das unsere Ehe nicht so rosig war sehe ich beide Seiten sehr klar. Ich vermisse einiges schmerzlich aber so manchen Streit und manche Entwertung überhaupt nicht. Im Augenblick genieße ich vieles was ich mir aus Rücksicht früher verkniffen habe, weil mein Mann das doof fand. Was hast du vermissen müssen vor deiner Frau oder wo hast du auf Sie Rücksicht genommen? Es kann sein, das jetzt nicht mehr das aller Beste auf dich wartet aber bestimmt noch eine richtig gute Zeit und noch einige Überraschungen, mit denen du nicht gerechnet hast, da bin ich absolut, vollkommen sicher!
    Du bist nicht allein!
    LG die Trudi

Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Donnerstag, 27.Dezember.2018, 09:45. WWW: t1p.de/q0fh

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    -

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:03 ***

Beitrag von blackeyes (1194 Beiträge) am Donnerstag, 27.Dezember.2018, 13:21.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Eldarion,

    eigentlich steht es mir ja nicht an, auf deinen Post zu antworten, doch dein Gruß:
    'Allen eine nachdenkliche Zeit "zwischen den Jahren"' hat mich etwas irritiert.
    Meintest du möglicherweise eine besinnliche Zeit, denn warum und worüber sollten alle nachdenken? Ich glaube, dass dieses Nachdenken ziemlich bald nach der Realisierung des Geschehenen einsetzt, so dass ein Jahreswechsel dazu nicht absolut erforderlich ist.
    Entschuldige, wenn ich mit meinen Worten so "eingreife", aber mir hat sich halt der Sinn der deinen nicht ganz erschlossen.

    Viele Grüße
    blackeyes


Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Donnerstag, 27.Dezember.2018, 13:51.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:03 ***

Beitrag von blackeyes (1194 Beiträge) am Donnerstag, 27.Dezember.2018, 14:39.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    In meinem Alter weiß man, was "zwischen den Jahren" bedeutet, lediglich dieses 'Nachdenken' hat mich hier irritiert. Wenn sich jemand in diesem Forum als alter Hase fühlt und / oder selbst so empfindet, so ist ihm das unbelassen. Ich fühle mich nach annähernd fünf Jahren (noch) nicht so und wüsste auch nicht, was es z.B. für mich zu bilanzieren gäbe. Aber bitte - letztendlich kann das jeder für sich entscheiden; nichtsdestotrotz einen angenehmen Nachmittag!

    Viele Grüße
    blackeyes

Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Donnerstag, 27.Dezember.2018, 13:38.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    "Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie was man kriegt." (aus dem Film "Forrest Gump"). Das gilt auch für Weihnachten, denn Weihnachten ist auch ein Spiegelbild der aktuellen Lebenssituation. Die aktuellen Pralinen sind nicht mehr so toll wie früher einmal.

    Besonders an Weihnachten gilt: Leiden ist immer eine persönliche Entscheidung. Eckhart Tolle sagt dazu: „Der Ursprung des Leidens ist die Weigerung, das zu akzeptieren, was jetzt im Leben da ist“.

    *

    Lieber Eldarion,

    so sehr ich kluge und wohlbedachte Gedanken schätze, so sehr gehen mir unkluge und unüberlegte Sprüche auf den Geist.

    Abgesehen davon, dass ich auf der Stelle mindesten 3 vorzügliche Chocolatiers namhaft machen könnte, in deren Pralinenschachteln sich aktuell und ausschließlich erstklassige Pralinen befinden, ich also sehr genau weiß, was ich dort bekomme, käme es mir auch nicht in den Sinn, das Leben bzw. das Schicksal mit einer Schachtel Pralinen zu vergleichen, schon allein deshalb, weil es viel zu kostbar ist, um verzehrt zu werden wie Pralinen, egal ob von der schmackhaften oder der weniger schmackhaften Sorte.

    Ich vermag auch in der vermutlich beabsichtigten Botschaft, dass es ist wie es ist, keinen tieferen Sinn zu erkennen. Denn die Aufgabe, der man sich als Mensch zu stellen hat, besteht m.E. darin, sich an den Stationen des Lebens zurecht zu finden, und was zu zweit ungleich schöner und leichter ist als allein, auch dann, wenn man das Alleinsein angenommen hat, wobei es allerdings die Frage ist, ob man sich das nur einredet oder es wirklich will. Doch wie dem auch sei: Ich glaube, dass es im Leben nach dem Tod der Partnerin/des Partners weit mehr bittere Pillen zu schlucken als süße Pralinen zu genießen gibt, sei es, dass man allein bleibt oder sich nach Zweisamkeit sehnt, zumeist in dem Bewusstsein, dass die verlorene Zweisamkeit nicht wieder herzustellen ist. Denn auch wenn man das Glück einer neuen Partnerschaft genießen darf, so ist es doch ein anderes Glück als das Glück, das durch den Tod der Partnerin/des Partners beendet wurde. Ich halte es deshalb für zumindest gewagt, trauernden Menschen zu raten, sich damit abzufinden, dass das Leben wie eine Schachtel Pralinen sei, bei der man nicht wisse, was man kriege. Denn für sie ist die Sache klar, schlicht, weil die beste Praline verzehrt ist und sie die bitterste aller bitteren Pillen bekommen haben, und weil sich die Erkenntnis, dass man nicht wisse, was man kriege, damit ein für allemal erledigt hat. Denn was immer im Leben noch kommt: Es ist nicht das gemeinsame Leben mit der Partnerin/dem Partner, das man verloren hat und nach dem man sich sehnt.

    Ich halte es auch für kühn, dass das Leiden angeblich immer eine persönliche Entscheidung sei. Wohl die wenigsten Trauernden haben sich für das Leiden persönlich entschieden, sondern es wurde ihnen von hoher Hand aufgezwungen. Und die Behauptung des Herrn Eckhart Tolle, dass der Ursprung des Leidens die Weigerung sei, zu akzeptieren, was jetzt im Leben da ist, ist tatsächlich nur eine Unverschämtheit. Ob solche Behauptungen etwas taugen, erkennt man am besten daran, wie sie sich in der Ausnahmesituation bewähren. Stellt man sich z.B. vor, einem KZ-Opfer wäre erklärt worden, der Ursprung seines Leidens sei die Weigerung, zu akzeptieren, was jetzt im Leben da sei, liegt der totale Unsinn dieser Behauptung auf der Hand. Richtig ist, dass es im Leid helfen kann, sich darüber klar zu werden, ob es noch Möglichkeiten gibt, sein Leben lebenswert zu gestalten. Das geschieht jedoch nicht in Form eines Entschlusses, sondern im Verlaufe eines Prozesses des Erkennens, Prüfen und Wertens mit offenem Ausgang. Man kann versuchen, diesen Prozess zu beeinflussen, auch für sich selbst, indem man den Blick auf solche etwaigen Möglichkeiten lenkt. Aber einem Trauernden damit zu kommen, dass er sich wohl nur weigere, zu akzeptieren, was in seinem Leben noch da sei, ist schwer erträglich, diskret gesagt.

    Von bleibender Relevanz erscheinen mir demgegenüber Erkenntnisse wie die Immanuel Kant zugeschriebene Erkenntnis, dass nicht tot ist, wer im Gedächtnis seiner Liebsten lebt und tot nur sei, wer vergessen wird. Das ist gerade an Weihnachten tröstlich. Für meinen Teil kann ich sagen, dass ich mich daran aufrichten kann und mir darin sicher bin, dass meine Frau in meinem Gedächtnis leben, also nicht nur darin vorhanden sein wird, solange es halbwegs intakt ist.

    Liebe Grüße
    conny2


Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Donnerstag, 27.Dezember.2018, 14:48.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:03 ***

Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Donnerstag, 27.Dezember.2018, 17:06.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Lieber Eldarion,

    wir kommen da nicht zusammen. Aber eins ist mir wichtig: Wir Menschen beziehen unsere Kraft nicht daraus, dass wir willig akzeptieren, was uns zugefügt wird, sei es von hoher Hand oder von anderen Menschen. Auch zu akzeptieren, was im Leben noch da ist, ist, glaube ich, weniger eine Quelle der Kraft als Schwäche, die uns gerade dann schmerzlich bewusst wird, wenn uns die/der Liebste genommen wurde.

    LG, conny2


Beitrag von verysad (91 Beiträge) am Donnerstag, 27.Dezember.2018, 17:09.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo an Alle, wollte mal ein paar Gedanken meinerseits dazu schreiben.
    Das mit dem Akzeptieren kann ich für meine Person nicht gelten lassen. Akzeptiert heisst doch mit anderen Worten mit etwas einverstanden sein. Ich bin aber mit dem Tod meiner Partnerin nicht einverstanden und werde niemals damit einverstanden sein. Ich muss mich damit abfinden, weil es ein Fakt ist, das ist richtig.
    Ich denke nicht, dass ich auf mein persönliches Leiden einen direkten Einfluss habe. Vom Kopf her ist mir alles klar, aber ein paar cm weiter unten, da funktioniert das schon nicht mehr.
    Klar, wir bedauern uns auch ein wenig, sind ``vornehm`` egoistisch. Aber was macht man denn gegen die riesengrosse Sehnsucht, gegen das Vermissen. Das kann ich zumindest mit meinem Kopf nicht steuern. Die Sehnsucht braucht sehr viel Zeit, bis sie auf natürlichem Wege sich reduziert. Aber irgendwie wird diese Sehnsucht niemals ganz nachlassen.
    Und abgesehen davon kommen auch andere psychische Probleme dazu. Z.B. die Mono-Autophobie unter der ich ganz schlimm leide und zu kämpfen habe.
    Sicherlich wäre es wünschenswert, wenn wir leichter über unsere Trauer hinweg kämen. Wir sind aber eben nun mal fühlende Menschen und die meisten können dieses Problem wohl kaum über den Kopf regeln.
    Falls ich etwas missverstanden habe, bitte, klärt mich auf.
    +GRÜSSE PETER


Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Donnerstag, 27.Dezember.2018, 18:08.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:02 ***

Beitrag von everest (572 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 00:03.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Eldarion,

    ich sehe das ähnlich wie Du.

    Das Wort „akzeptieren“ hat zwei Bedeutungen:

    Zum einen sich mit etwas einverstanden erklären, etwas gut heißen und zum zweiten „etwas hinnehmen“.

    Den Tod meiner Frau habe ich sicherlich nicht akzeptiert in dem Sinne, dass ich ihn gut geheißen habe, aber ich habe ihn hin- und annehmen müssen als Fakt, als Tatsache, als mein/ihr Schicksal, dass niemand ändern konnte.

    Die Alternative wäre, bis heute mit meinem Schicksal zu hadern und die Realität zu leugnen bzw. zu verleugnen. Das hätte aber auch geheißen, mich als Opfer zu sehen. Ich wollte aber weder hadern, noch mich als Opfer sehen. Deshalb habe ich mein Leben in die Hand genommen.

    Wenn mein Auto kaputt ist, werde ich wahrscheinlich wütend und/oder traurig sein, aber es bleibt kaputt. Wenn die erste Wut sich gelegt hat, kann ich aber auch hingehen und überlegen, was ich jetzt mache. Ich kann schauen, ob ich ohne Auto auch gut leben kann, ich kann sparen, um mir ein neues zu kaufen – das dauert – oder wenn ich genug Geld habe, dann kaufe ich mir ein neues. Genau das heißt, "mein Leben in die Hand nehmen". Ich weiß, alle Vergleiche hinken, aber - verzeiht - im Prinzip ist es das Gleiche.

    Für manche ist die Opferrolle anscheinend leichter zu ertragen oder bequemer und bleiben so in ihrer Wut und Traurigkeit stecken!

    Beste Grüße
    everest

    *** editiert von everest am Freitag, 28.12.2018, 00:04 ***

Beitrag von Wendland (28 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 08:21.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo everest,
    Ich möchte mich in diese Diskussion nicht einmischen, trotzdem eine Bemerkung zu Deinem letzten Satz.
    In finde es reichlich unbarmherzig, derart über Trauernde zu sprechen und zu urteilen.
    Ich glaube, dass solche groben Aussagen hier im Forum nichts zu suchen haben.
    Grüße Wendland

Beitrag von Mause (1138 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 09:36.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Ihr Lieben,

    ich bin davon überzeugt, dass an dieser Stelle Vergleiche und Bewertungen niemandem gerecht werden können.
    Zum Einen handelt es sich bei den Beschreibungen fast immer um situativ bedingte Aussagen. Morgen schon kann es sich anders anfühlen.
    Die Gefühle sind aber erst einmal da, wollen und dürfen wahr genommen werden und dürfen auch hier ihren Ausdruck finden.
    Zum anderen kennt niemand von uns des Anderen längst vergangene Lebensereignisse, die das jetzige Erleben und den Ablauf maßgeblich beeinflussen.
    Nicht jeder Trauernde schafft es, so bald wie von der Umgebung gewünscht, sein Leben wieder in die Hand zu nehmen und den Blick auf die positiven Seiten des Lebens zu lenken.
    Allerdings hat das aus meiner Sicht nichts mit einem gewollten Verbleiben in der Opferrolle zu tun.
    Der größte Teil der Menschen, denen ich über dieses Portal begegnet bin, schafft es in bewundernswerter Weise, sich seinem Schicksal und den Herausforderungen auf seinem Weg zu stellen. Viele von Ihnen haben aus meiner Sicht großen Mut bewiesen!
    Eine "Portion" Selbstmitleid an solch "besonderen Tagen" halte ich für gesunde Selbstfürsorge und nicht für das Hängen-Bleiben in einer Opferrolle.
    Dass nicht jeder von uns die unbekannten Schritte schon bald angstfrei bewältigen kann, halte ich dagegen für menschlich.

    Wir sollten versuchen, uns mitzufreuen, mit denen, die wieder glücklich oder zufrieden sind und etwas davon all denen wünschen, die noch auf dem Weg dahin sind.

    Mit vielen guten Wünschen für Euch Alle auf ein zufriedenes oder besseres "Neues Jahr 2019" mit hoffnungsvollen Momenten und liebevoll begleitenden Menschen,

    Marie











Beitrag von everest (572 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 09:58.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Marie,

    eine Bemerkung zu Deinem Satz: „Nicht jeder Trauernde schafft es, so bald wie von der Umgebung gewünscht, sein Leben wieder in die Hand zu nehmen und den Blick auf die positiven Seiten des Lebens zu lenken.“

    Wenn ich nur den Wünschen der Umgebung nachgebe, ist das sicherlich kein guter Ansatz- und Ausgangspunkt, um das Leben (wieder) in die eigene Hand zu nehmen. Man sollte/muss es für sich tun.

    Ich habe an keiner Stelle von „einem gewollten Verbleiben in der Opferrolle“ geschrieben, sondern davon, dass für manche die Opferrolle anscheinend leichter oder/und bequemer/leichter zu ertragen ist. Wenn dem so ist, ist es für denjenigen ja auch, zumindest vordergründig, „besser“.

    Beste Grüße
    everest

Beitrag von Klaane0514 (55 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 08:51.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Everest, wie schreibst du so schön: ist mein Auto kaputt kaufe ich mir ein Neues. So hältst du es auch mit den Verstorbenen. Ist der Partner/Partnerin gestorben hole ich mir eben einen/eine Neue. Was stellt ihr euch so an.
    Immer wieder frage ich mich was Du mit Deiner Einstellung hier noch suchst. Bist repariert und hast ein neues Fahrzeug. Aber irgendwie springt dein Wagen nicht an. Du bist immer noch hier. Aus Frust wirst du unverschämt denen gegenüber die ihre Trauer mit in ihr weiteres Leben nehmen und dieses doch Jahr für Jahr ordentlich leben und ihren Weg gehen. Ja ich trauere. Ja ich bin Opfer. Und ich werde es bis zum eigenen Ende bedauern das wir nicht zusammen alt werden durften, dass er mit 58 Jahren
    sterben musste. All das hat mich aber nicht unverschämt und empathielos werden lassen. Deine Antworten sind einfach nur geschmacklos und für viele verletzlich. Petra

Beitrag von everest (572 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 09:31.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Petra,

    Du hast wahrscheinlich die Aussage meines Beitrages nicht verstanden. Vielleicht hilft nochmaliges lesen. Ich will und werde es auch nicht erklären! Im Grunde genommen bestätigst Du ja meine Aussage.

    Übrigens, mein Auto springt jeden Morgen an und läuft wie geschmiert.. Ich bin gerade von einem wunderschönen Urlaub in Südafrika mit ihr zurückgekehrt. Von daher wüsste ich nicht, warum ich frustriert sein sollte.

    Ich bedauere sehr, dass meine verstorbene Frau nicht mehr lebt,. Und genau das – ihr Tod - ist meine Realität, der ich mich allerdings nie verweigert habe.

    Es ist schon erstaunlich, dass Du weißt, wie es mir geht. Von daher halte ich DEINEN Beitrag für unverschämt! Aber wenn es Dir hilft …

    In diesem Sinne

    Beste Grüße
    everest

Beitrag von Anette1965 (131 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 09:40.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Ohhhh Everest , ich frag mich gerade, ob du zum Jahresende noch einen Adrenalinkick gebraucht hast. Dir war doch bestimmt bewusst ,was du mit deinem Vergleich auslösen würdest ?!?

    Allen wünsche ich viel Kraft, Zuversicht und liebe Menschen.
    Die Trauer verändert sich , aber die wahre Liebe bleibt, egal welchen Weg wir gehen.

    Herzliche Grüße Anette

    *** editiert von Anette1965 am Freitag, 28.12.2018, 09:50 ***

Beitrag von everest (572 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 10:18.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Anette,

    Adrenalinkicks hatte ich in meinem Urlaub genug! :-)

    Mir war schon klar, dass der Vergleich hinkt, und bei einigen genau das auslösen wird. Er sollte auch nur die Aussage meines Beitrages verdeutlichen. Mir liegt es fern, den sowohl den verstorbenen als auch den neuen Partner mit einem Auto zu vergleichen.

    Auffällig finde ich allerdings, dass auf die Kernaussage nicht eingegangen wird, nämlich, dass man Fakten annehmen muss, auch wenn man es nicht will. Meine Frau ist vor fast 13 Jahren gestorben, damit musste und muss ich immer noch umgehen, egal, ob ich alleine bleibe oder eine neue Partnerin finde. Ich hatte das Glück, eine tolle Frau zu finden, die mich liebt und die ich auch aus vollem Herzen liebe.

    Ja, ich bin glücklich!.

    Wenn meine Frau nicht gestorben wäre, wäre ich aller Voraussicht nach mit IHR alt geworden und genauso glücklich. Und hätte meine jetzige Partnerin erst gar nicht kennengelernt.

    Beste Grüße
    everest

Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 12:53.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Auffällig finde ich allerdings, dass auf die Kernaussage nicht eingegangen wird, nämlich, dass man Fakten annehmen muss, auch wenn man es nicht will.
    *
    Lieber everest,

    die Kernaussage ist bekannt; wohl jeder hier weiß, dass man sich den Fakten nicht entziehen kann, jedenfalls wenn man nicht Donald Trump heißt.

    Darüber, ob man Fakten auch „annehmen“ muss, kann man unterschiedlicher Auffassung sein, zumal es Fakten gibt, die man „annehmen“ kann und andere, bei denen dies nicht ohne weiteres geht. Ich kann z.B. annehmen, dass ich nach dem Tod meiner Frau allein bin, und wofür ich auch kein Mitleid beanspruche, weil ich es selbst so besser für mich halte. Aber ich kann z.B. nicht „annehmen,“ dass meine Frau bei Ihrem Sterben von den Ärzten nicht gut behandelt wurde. Darunter leide ich auch heute noch. Aber soll ich da jetzt sagen: Das ist verschüttete Milch, das kannst du nicht mehr ändern, also akzeptiere es, weil das besser für dich ist? Tut mir leid, das kann ich nicht. Schon deshalb, weil das eben auch ein Fakt ist, der dazu gehört.

    Also: Man muss gucken, was man akzeptieren kann und was nicht. Der Tatsache, dass die Partnerin/der Partner tot sind, kann man sich nicht entziehen. Annehmen muss man sie deswegen nicht, erst recht nicht, wenn damit unannehmbare Umstände einher gegangen sind. Damit, finde ich, muss man umzugehen lernen - und wobei es einem wenig hilft, wenn einem erklärt wird, dass es so und so richtig und bei anderen auch so gegangen sei und man es nur genauso machen müsse, damit alles ins Lot komme. So funktioniert das einfach nicht.

    LG, conny2



Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 12:57.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:00 ***

Beitrag von Wendland (28 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 10:56.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo,
    Es gibt keinen allgemein gültigen Weg, jeder Trauerweg ist anders, jede Liebe ist anders, jede Liebe war anders, jeder Trauernde trägt einen anderen Lebensweg im Gepäck.
    Mir fehlt hier eine positive Distanz.
    Oder hat irgendjemand vom Trank der Erkenntnis getrunken?
    Warum also wird hier ständig beurteilt und bewertet und der eigene Weg als der allein selig machende hingestellt?
    Wenn ich hier im Forum lese, habe ich oft den Eindruck, es gibt einen falschen und einer richtigen Weg.

    IST ES NICHT EINFACH NUR EIN WEG?

    Opfer, Opferrolle, Selbstmitleid und „gesundes ???“ Selbstmitleid, passiv, aktiv...etc
    Wenn ich darüber nachdenken will, dann kann ich das mich betreffend tun, aber andere Trauernde bewerten geht meiner Meinung nach gar nicht.
    Lieber Everest und Eldarion, Ihr seht bei anderen Trauernden ein „herrlich bequemes Verbleiben im Leiden“,
    Danke für diese professionelle Beurteilung.
    Ich verstehe einfach nicht, warum Menschen überhaupt Psychologie studieren oder sich eine Ausbildung zur Trauerbegleitung antun. Ist Euch dieses Wissen einfach gegeben oder doch der Trank der Erkenntnis?
    Ich glaube, auch Ihr, wie fast alle Anderen hier im Forum,
    suchen einen Austausch auf diesem Lebensweg, der uns aufgezwungen wurde und vielleicht ist er für niemanden so !!!! heile, wie er nach außen dargestellt wird. Vielleicht, ich weiß es nicht und kann auch das nicht beurteilen.
    Was ich aber weiß, egal ob die Trauer frisch ist oder schon lange andauert, Spielchen braucht von uns niemand, aber ich erwarte in diesem Forum Respekt vor dem jeweiligen Trauer-Lebensweg und keine grenzüberschreitenden Feststellungen.
    Herzliche Grüße




Beitrag von blackeyes (1194 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 11:08.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Da ist viel Wahres dran an deinen Worten, Wendland, Danke dafür!
    Was hier zum Beispiel gar niemand braucht, ist in etwa die (für mich) selbstgefällige Aussage: Ich habe alles richtig geamcht!
    Müsste es nicht eher heißen: Ich hab' ganz einfach Glück gehabt?

    Vergleiche mit zerbrochenen Tellern, Autos, die jeden Morgen anspringen (tut meines auch und dennoch bin ich traurig) und über mehr oder weniger verschüttete Milch sind so sinnlos wie nur etwas in diesem Zusammenhang und noch sinnloser und tatsächlich schon fast respektlos ist der Versuch, andere in eine Opferrolle zu drängen zu wollen.
    Vielleicht haben manche ganz einfach im Laufe der Jahre den Bezug zum Thema verloren, denn ich wüsste jetzt nicht, wem derartige Aufzählungen und statistische Darlegungen nützlich sein könnten. Wer will das in Tagen, in denen das Herz um einiges schwerer ist als sonst überhaupt wissen sprich lesen?
    Und ebenfalls erstaunlich, welche Unruhe allein durch vermeintlich qualifizierte Aussagen in dieses Forum gebracht werden können.
    Wirklich wundern tue ich mich eigenlich nicht (mehr).

    blackeyes


Beitrag von everest (572 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 11:36.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Ausgangspunkt für meinen und Eldarions Beitrag war der Begriff „Akzeptanz/akzeptieren“.

    Ja, es gibt sehr unterschiedliche Trauerwege auf Grund der eigenen Sozialisation und der eigenen Erfahrungen, keine Frage!

    Nur – und da ist sich die seriöse Trauerforschung (von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen) – einig, dass Akzeptanz eine Grundvoraussetzung für einen „erfolgreiche“, ob mit oder ohne Partner, Verlustbewältigung ist. Von daher ist die Opferrolle sicherlich nicht die hilfreichste Strategie.



Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 10:21.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:02 ***

Beitrag von everest (572 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 10:38.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Eldarion,

    wie Recht Du hast!

    Überbringer unbequemer Ansichten werden halt gerne zerrissen. Sie regen aber auf jeden Fall das Denken und/oder die Phantasie an. Man gewöhnt sich mit der Zeit daran. :-)

    Manches sollte man aber auch nicht zu ernst nehmen.

    In diesem Sinne

    Beste Grüße
    everest

Beitrag von Klaane0514 (55 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 11:14.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Richtig Everest dich ernst zu nehmen fällt so manchem schwer. Wenn Du anscheinend immer schon vorher weißt was Deine Beiträge auslösen, legst Du es somit förmlich darauf an, dass hier im Forum Unfrieden entsteht. So toll kann Dein Urlaub ja nicht gewesen sein , wenn Du hier gleich wieder über Trauer und Leid Zensur üben musst. Mir würde nach einem schönen Urlaub wahrlich was Besseres einfallen. Hier erkennt man deine Unzufriedenheit und Deinen Widerspruch zu Deinen eigen Worten und Aussagen. Wenn ich wieder zufrieden bin dann bin ich es. Sind es andere nicht dann ist es so.

    Zu Dir Eldarion ! Hat euch Beide jemand um Rat gebeten das ihr bei der Trauer helfen sollt. Finde ich nirgendwo.
    Auch Dir steht bei offensichtlicher Langeweile keine Zensur über andere Trauernde zu. Versucht es beide mal mit „ mir geht es gut“ und nicht mit „ Du bist schuld wenn es Dir nicht gut geht“. Ich hoffe ihr habt nun beide genug Unterhaltungswert bis zum Neujahr.
    Im übrigen überlege ich, ob ich mich hier nicht verabschiede und den Mitgliedsbeitrag lieber dem Tierheim spende. Aber nein. Besser ist es eure Beitröge zu ignorieren und meine wertvolle Zeit besser zu nutzen.. Ihr seid so widersprüchlich. Ich kann nur noch den Kopf schütteln. Und ihr habt recht: Wie dumm bin ich eigentlich auf eure Beiträge überhaupt geantwortet zu haben. Es gibt ja auch diesen Starrsinn bezogen auf das Alter oder Jugend wie war dass noch ? Ach ihr wisst schon.... gell!
    Petra


Beitrag von everest (572 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 11:41.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Wie ich schon schrieb:

    Gut dass DU weißt, wie es mir geht und wie ich mich fühle!

    Ja, und Du hast Recht: ich habe was viel Besseres zu tun, als auf diesen Deinen Beitrag zu antworten! Denn alles ist sinnvoller, sogar Fußnägelschneiden.

Beitrag von Wendland (28 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 11:51.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Everest
    nun ist es genug !
    Schlimmer geht immer und genauso gilt, es gibt kein tiefes Niveau, dass man nicht noch unterbieten kann.
    Magst Du nicht vielleicht mal eine Tasse Kaffee oder Tee trinken oder vielleicht ein Spaziergang an der frischen Luft, das kühlt hitzige Köpfchen ab.
    Korrigiere mich bitte, aber so willst Du doch mit Menschen sicher nicht umgehen.
    Herzliche Grüße

Beitrag von everest (572 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 12:26.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Ich bin sehr tiefenentspannt! :-)


    Und nein, so gehe ich normalerweise nicht mit Menschen um. Nur wenn mir jemand explizit persönlich und unverschämt daher kommt …

    Nichts gegen eine sachliche und manchmal auch harte Diskussion, aber wenn es auf die persönliche Ebene geht, dann reagiere ich auch ebenso darauf. Vor allem, wenn es nicht das erste Mal ist.

    Wenn sich mal wieder eine sachliche - auch eine kontroverse - Diskussion ergibt, bin ich gerne wieder dabei, aber aus solchen, die ad hominem geführt werden, da habe ich wirklich etwas besseres zu tun

    Beste Grüße
    everest


    *** editiert von everest am Freitag, 28.12.2018, 12:29 ***

Beitrag von Wendland (28 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 13:03.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Lieber Everest und lieber Eldarion,
    Ich schicke Euch beiden eine große Tüte Lob.
    Wenn etwas verfahren ist, bewährt es sich, den Rückzug anzutreten.
    Vielleicht muss man, wenn über etwas diskutieren will, nicht unbedingt den Weg der Provokation wählen.
    Everest, Du hast diesen Viktor Frankl angesprochen, 3 Jahre Kz, seine Frau und seine Famile bestialisch ermordet und er findet nach 2 Jahren wieder eine neue große Liebe, mit der er noch 5 Jahrzehnte glücklich leben durfte. Seine These: Wer ein Wozu hat, erträgt jedes Wie.
    Das sehe ich ganz anders aber er war ja Psychologe und vielleicht darf er solch eine These so absolut in den Raum stellen.......?
    Aber Du schreibst hier in einem geschützten Raum und bist Betroffener und, entschuldige meine Ironie, vielleicht Hobby-Psychologe. Wenn Du mit Eldarion im Postfach die Trauer von Anderen beurteilst, das sei Euch unbenommen,
    aber öffentlich das Leid von Anderen mit „bequem“ zu betiteln und ich sage es erneut, das geht nicht.
    Ich hoffe nicht, dass Du nur aus Spaß diesen blöden Stein so ins Rollen gebracht hast. Die verletzte Reaktion zeigt Dir ja sehr deutlich, wie verletzend Deine Worte waren.
    Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem ein wenig Mitleid.
    Ich hoffe, dass das Wort von Heine hier im Umgang angewendet wird: nur der verwandte Schmerz entlockt uns die Träne. Das würde vieles erleichtern.

Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 12:53.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:00 ***

Beitrag von Klaane0514 (55 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 13:04.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Tja Eldarion. Dann fehlt es mir halt an einer guten Kinderstube. Und Du hörst nicht damit auf andere auf ihren gewählten Weg zu belehren. . Nelly56 schreibt klar und eindeutig „das sie ihr Leben im Griff hat. Und wieder kommen ungefragt Vergleiche und Vorschläge was man zu tun und zu lassen hat. Wer hier nicht lesen kann bist du. Reicht „im Griff haben“ nicht aus.. Lass es doch einfach mal stehen.
    Petra

Beitrag von Nafets (484 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 18:50.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Jeder muss, das stimmt schon, seinen ganz eigenen Trauer- und Lebensweg finden. Ich habe um meinen nun wahrlich ganz lange sehr heftig gerungen ...

    Verzeiht, wenn ich mir gerade deshalb fünf sehr persönliche Bemerkungen dazu erlaube:

    1. Wenn ein Diskurs direkt meinen "Nerv" trifft, tut es sehr weh. Genau dann ist er aber wohl auch an der wichtigsten und richtigen Stelle ... und ich sollte mich ihm "mit offenem Visier" stellen.
    2. Bei mir ganz persönlich (und ich spreche jetzt wirklich nur für mich) ist es so, dass es mir häufig besonders weh tut, wenn ich eigentlich ja schon selbst weiß, dass ich noch nicht auf dem richtigen Weg bin, und ich mich von daher auch über mich ärgere, weil ich es noch nicht besser hinbekommen habe. Und wenn mir nun ausgerechnet dann ein anderer den Spiegel vorhält und dadurch letztlich noch Salz in diese Wunde streut ... ...
    3. Meine Kinder haben mir in den letzten Jahren immer mal wieder vorgehalten, ich würde mich ständig nur als "Opfer" sehen und gerieren. Und viell. war es ja auch tatsächlich so. Erst langsam begriff ich, dass ich die Dinge wieder selbst in die Hand nehmen, mich mehr "anstrengen" und ins Leben zurückkämpfen muss ... Dass "Rückzug" jedenfalls für mich der falsche Weg ist, weil er zumindest mich in eine Abwärtspirale führt, ich aber wieder in die Aufwärtspirale möchte ...
    4. Wer sich "aktiv" auf die Suche nach dem eigenen Weg begibt, kann gerade dann über Reibung an starken Gegenpositionen sehr wachsen. Wenn mir für mich selbst klar wird, warum das von anderen Gesagte falsch ist und mir so arg schräg und schrill daherkommt, kann ich daraus u.U. für mich selbst sehr große Klarheit gewinnen - mich noch sicherer fühlen, warum ich meinerseits ganz anderer Ansicht bin. Mich zwingt niemand zu antworten. Bei Antworten wie "Unverschämtheit" oder sonstigen "persönlichen Vorhalten" bin ich dagegen unsicher, ob sie wirklich schon zu ausreichender Reflexion geführt haben. Derartige Antworten sind zumindest kein Ausdruck wirklich eigener Souveränität. Da ich ja auch beruflich nun wahrlich manch heftige Streitigkeit auszufechten habe, greife ich auf ein solches Instrumentarium eigentlich nur dann zurück, wenn mir mein "Verteidigungsbollwerk" eher schwach erscheint, ich aber glaube, eine heftige Gegenattacke könne es dennoch bestärken.
    5. Wer schon länger im Forum mit von der Partie ist, weiß, dass ich mich an der einen oder anderen Stelle manchmal sehr emotional zur Wehr gesetzt habe gegen andere, mir nicht passende Ansichten, viell sogar empfundene Indoktrination. Heute weiß ich, es hat mich so aufgeregt und einen "Nerv" getroffen, weil ich an dieser Stelle mit mir selbst noch nicht im Reinen, ja weil da noch ein wunder Punkt "offen" war. Inzwischen bin ich sehr dankbar, dass es mich damals so "genervt" hat - denn nur so konnte ich in mir selbst der Sache noch tiefer auf den Grund gehen, und mich am Ende auch selbst besser "verstehen" lernen ... Das hat mir sehr geholfen - und siehe da: Begegnet mit heute manch' Aussage von damals wieder neu, nervt es bei weitem nicht mehr so sehr, ja tut es nicht mehr oder gar manchmal schon überhaupt nicht mehr weh. Weil es nun für mich selbst geklärt ist - ich an dieser Stelle souverän geworden bin, über den Dinge zu stehen und auch andere Meinungen gelten zu lassen ... Was nicht heißt, dass ich mich nicht dennoch gern weiter darüber streite ;-)
    [Schreib ich jetzt noch, es gab doch heute in diesem thread m.E. keinen wirklichen Grund zu so großer Aufregung, denn so betrachtet ist "unter alten Hasen" doch gerade ein streitiger Diskurs meist eine besondere Bereicherung, oder lass' ich es ... Na egal; entscheidet selbst]

    Ich hör' einfach an dieser Stelle auf, freue mich auf meinen morgen beginnenden Urlaub und wünsche Euch allen einen guten Übergang in das neue Kalenderjahr 2019, und dazu vor allem beste Gesundheit.

    Stephan

Beitrag von Nelly56 (14 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 11:15.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Everest und Eldarion,

    wenn ihr meint ihr habt den richtigen Weg gefunden, schön für Euch. Ich gönne es jedem, dass es Ihm gut geht.
    Ihr seid aber nicht das Maß aller Dinge , es ist euer Weg. Und das ist doch völlig in Ordnung so.
    Aber ihr solltet auch so viel Respekt haben, dass es Menschen gibt die einen anderen Weg gehen.
    Wir haben doch alle einen schweren Schicksalsschlag hinter uns, müssen wir uns da gegenseitig provozieren und verletzen. Haben wir sonst keine anderen Probleme?
    Ich habe meinen Mann vor einem Jahr verloren, ich trauere sehr um ihn. Wir sind 40 Jahre gemeinsam durchs Leben gegangen und er war und ist meine große Liebe. Er war mein Lebensmensch . Unsere Beziehung ist über die Jahre immer inniger geworden. Und ja, er hat es verdient dass ich um ihn trauere. Aber trotzdem habe ich mein Leben im Griff ,sehe nach vorne und beginne neue Dinge.
    Und ich sehe es wie Petra, um diesen besonderen Menschen werde ich immer trauern. Das wird nicht aufhören.
    Aber das ist mein Weg, und ich maße es mir nicht an zu sagen dass dieser Weg der richtige ist. Daher solltet ihr euch alle etwas in Toleranz üben. Wir sollten uns unterstützen, uns gegenseitig Rat geben, aber uns nicht verletzen. Das finde ich sehr schade.


Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 12:41.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:01 ***

Beitrag von conny2 (1270 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 11:44.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Leiden tut zwar weh, ist aber so herrlich bequem. Leiden heißt nämlich auch, bemitleidet zu werden. Aufmerksamkeit zu bekommen.
    *
    Eine steile These, lieber Eldarion. Ich glaube nicht, dass Hiob daran gedacht hat.

    Im Übrigen geht es wohl nicht darum, es sich im Leid angenehm zu machen bzw. machen zu lassen, sondern darum, ob und wie man in seinem Weiterleben ohne die geliebte Partnerin/den geliebten Partner zurecht kommt. Das hängt, glaube ich, weniger davon ab, ob man sein Leid „akzeptiert,“ als davon, ob man es vermag, sich trotz seines Leides, an dem es nichts zu deuteln gibt, für das Leben zu entscheiden - und was nicht einfach, aber immerhin auch nicht unmöglich ist. Allerdings wird es wohl so sein, dass sich starke Naturen, in deren Hirnwindungen die einschlägigen Grundlagen angelegt sind, damit leichter tun als andere, bei denen dies nicht so ist. Das ändert aber nichts daran, dass es eine Unverschämtheit ist, einem Leidenden anzuraten, er solle sein Leid akzeptieren, damit es ihm besser gehe. Leo Tolstoi soll sogar geraten haben, im Leiden den Samen seines künftigen geistigen Wachstums zu suchen, weil das Leben sonst sehr bitter werde. Das mag zwar sein; aber nicht jeder wird dabei fündig, zumal dieser spezielle Samen ja auch nicht sehr gut zu identifizieren ist und wohl auch bei jedem anders aussieht.

    LG, conny2


Beitrag von tom11 (24 Beiträge) am Samstag, 29.Dezember.2018, 23:30.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Zitat: "Lieber Eldarion,

    so sehr ich kluge und wohlbedachte Gedanken schätze, so sehr gehen mir unkluge und unüberlegte Sprüche auf den Geist."

    Hallo Conny,

    toll, dass du immer noch hier bist!!! Ehrlich und mit Respekt!!!

    Aber, ich, als selbst 8,5 jähriger Witwervater mit zwei (mittlerw. erw.) Kids, "erlaube" mir, dennoch folgende Zeilen von I. Kant als "Denkanstoß":

    "Die reine Vernunft umfasst nach Kant die Fähigkeit des menschlichen Denkens, Erkenntnisse ohne Rückgriff auf vorhergegangene sinnliche Erfahrung zu erlangen. Rein ist das Erkenntnisvermögen, wenn es keine bestimmte Erfahrung voraussetzt, sondern nur mit Vorstellungen arbeitet, die das Subjekt in sich selbst vorfindet oder erzeugt. Diese Erkenntnisse sind a priori, da ihre Wahrheit ohne Überprüfung in der Erfahrung feststellbar ist.
    Der Erkenntnisapparat des Subjektes im Sinne der Kritik der reinen Vernunft umfasst
    die Sinnlichkeit als das Vermögen der Anschauung,
    den Verstand als das Vermögen, Anschauungen unter (einfache) Begriffe zu bringen, sowie
    die Vernunft im Allgemeinen als das Vermögen, die Verstandeserkenntnis zu ordnen; als das Vermögen, nach Prinzipien zu denken.
    Damit bedeutet der Buchtitel: Überprüfung der Möglichkeiten der Erkenntnisfindung ohne Verwendung der Erfahrung und Beschränkung der Erkenntnis auf das ihr Zugängliche. Oder wie Kant es ausdrückt: „Was sind die Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis?“

    Eine guten Rutsch und von Herzen positive Erkenntnisgewinnung für das Neue Jahr 2019

    vom Tom


Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 12:26. WWW: tinyurl.com/verwitwet2

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .

    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:01 ***

Beitrag von Sansibar (76 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 12:51.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein


Beitrag von everest (572 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 13:14.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Sansibar,

    danke für diesen Link/Beitrag, der das Thema gut zusammenfasst.

    Beste Grüße
    everest

Beitrag von Eldarion (33 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 20:12. WWW: tinyurl.com/verwitwet2

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    .


    *** editiert von Eldarion am Montag, 31.12.2018, 17:17 ***

Beitrag von Sansibar (76 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 21:47.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Mir hat Dein Beitrag gut gefallen. Du hast viel über Vergänglichkeit geschrieben und das sind Gedanken und Gefühle, die mir ebenfalls immer wieder durch den Kopf und das Herz gehen. Ich mag auch die Zeit der Raunächte, auch dazu hast Du geschrieben. Mir geht es jedenfalls sehr ähnlich wie Dir.
    Bleib`dran, denn es wäre doch sehr schade, wenn Du Deine Gedanken und Gefühle nicht mehr schreiben würdest. :)


    Sansibar



    *** editiert von Sansibar am Freitag, 28.12.2018, 21:48 ***

Beitrag von Carlchen65 (132 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 23:25.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Langsam wir es schon etwas verwirrend hier.

    Es geht um Schokolade oder auch ich bin auf der suche nach einem neuen Auto, kann auch ein guter Gebrauchtwagen sein.

    Heute Nacht konnte ich einfach nicht schlafen.
    So las ich in alten Beiträgen, welche ich vor gut 8 Jahren in einem anderen Forum geschrieben habe. Es waren zwar nur wenige, aber ich habe mich schon ein wenig erschrocken.Es gibt Tage wie jetzt diese zwischen den Jahren. Sie bringen mich zum Nachdenken. Ich weiß, manches wird nie mehr so sein, wie es mal war. Es bringt mir nur also nur wenig über Vegangenes nachzudenken. Ich kann nichts mehr daran ändern. Zurückschauen kann ich am Besten nur in die nahe Vergangenheit. So wie z.B. an letztes Jahr denken. An die paar Tage in Münsterland und wie sagenhaft toll sich Marie-Mouse alles so organisiert hat.
    Wäre es nicht schön gewesen, wenn es dieses Jahr noch mal so gewesen wäre?
    Dieses Jahr wird anders sein. Ich bin dieses Jahr mit meiner einen Tochter zusammen. Sie hat am Neujahr Frühdienst und bleibt somit zu Hause. Die andere ist bei einer Freundin.
    Somit am Besten eine Kerze anzünden und Morgen ist die 5. Rauhnacht und es heißt Überblick gewinnen. [img]https://www.cosgan.de/images/more/bigs/c051.gif[/img]

    Carolin


Beitrag von Carlchen65 (132 Beiträge) am Freitag, 28.Dezember.2018, 23:28.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Langsam wir es schon etwas verwirrend hier.

    Es geht um Schokolade oder auch ich bin auf der suche nach einem neuen Auto, kann auch ein guter Gebrauchtwagen sein.

    Heute Nacht konnte ich einfach nicht schlafen.
    So las ich in alten Beiträgen, welche ich vor gut 8 Jahren in einem anderen Forum geschrieben habe. Es waren zwar nur wenige, aber ich habe mich schon ein wenig erschrocken.Es gibt Tage wie jetzt diese zwischen den Jahren. Sie bringen mich zum Nachdenken. Ich weiß, manches wird nie mehr so sein, wie es mal war. Es bringt mir nur also nur wenig über Vegangenes nachzudenken. Ich kann nichts mehr daran ändern. Zurückschauen kann ich am Besten nur in die nahe Vergangenheit. So wie z.B. an letztes Jahr denken. An die paar Tage in Münsterland und wie sagenhaft toll sich Marie-Mouse alles so organisiert hat.
    Wäre es nicht schön gewesen, wenn es dieses Jahr noch mal so gewesen wäre?
    Dieses Jahr wird anders sein. Ich bin dieses Jahr mit meiner einen Tochter zusammen. Sie hat am Neujahr Frühdienst und bleibt somit zu Hause. Die andere ist bei einer Freundin.
    Somit am Besten eine Kerze anzünden und Morgen ist die 5. Rauhnacht und es heißt Überblick gewinnen.
    Carolin


Beitrag von Mause (1138 Beiträge) am Samstag, 29.Dezember.2018, 01:04.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Liebe Carolin,

    auch ich habe die letzten Nächte wenig geschlafen. Und auch ich habe heute daran denken müssen, dass ich, wie schon einige Male zuvor, eigentlich hätte zum Silvestertreffen anreisen müssen. Schon im Vorfeld habe ich damit gehadert, dass ich in diesem Jahr aus familiären Gründen kein Treffen ausrichten konnte. Aber seit heute weiß ich, dass diese Entscheidung richtig und notwendig war.
    Es tut mir sehr leid für Dich und alle, die gerne mit dabei gewesen wären.
    Nun kann man den Jahreswechsel 2018/2019 leider nicht nachholen.
    Aber ein Treffen für 2019 ist schon geplant.
    Vielleicht magst Du daran teilnehmen.
    Ich würde mich sehr freuen.
    Dir und Deiner Tochter wünsche ich ein gutes, gesundes Neues Jahr und einen schönen Mutter- Tochter-Silvester Abend.
    Vielleicht wagt Ihr ja einen Ausblick in die nähere Zukunft.

    Habt's gut zusammen und vielleicht bis bald,

    Marie







Beitrag von annaresi (116 Beiträge) am Samstag, 29.Dezember.2018, 23:44.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Liebe Community Mitglieder,
    mit zunehmender Fassungslosigkeit las ich gestern Abend am kleinen Händibildschirm Eure Posts.
    Als Alte Häsin fühle ich mich 16 Monate nach dem Tod meines Mannes keinesfalls, aber ich möchte dringend antworten.

    "...einfach nur geschmacklos..",
    "...ob Du einen Adrenalinkick brauchst...",
    "...dich ernstzunehmen fällt so Manchem schwer...",
    "...was Du mit Deiner Einstellung hier noch suchst..",
    "...du wirst unverschämt...".

    Das alles sind Formulierungen, die hier meines Erachtens überhaupt nicht hingehören.
    Wie es ja auch schon von eingen Anderen angemerkt wurde, kann man unterschiedliche Meinungen und gegensätzliche Gefühle haben und darf die hier auch zum Ausdruck bringen. Ich denke, dass wir deswegen doch hier sind - so geht es mir jedenfalls - weil wir uns nach dem Austausch mit Anderen sehnen. Weil wir lesen wollen, wie Andere mit dem Verlust des Partners umgehen. Weil es uns guttut, klar, wenn uns jemand aus der Seele spricht, aber auch weil das Wissen um andere Ideen uns bereichtert. Vielleicht, weil wir etwas davon übernehmen oder auch, weil wir uns abgrenzen.
    Wir sind ja auch nicht hier um Recht zu haben.
    Einen "richtigen Weg" gibt es doch gar nicht.

    Wie Stephan in meinen Augen sehr richtig festgestellt hat, kann es eine Ursache für Aggression sein, wenn man an einem wunden Punkt getroffen wird.
    Trotzdem möchte ich alle ganz dringend bitten, solche Formulierungen, wie ich sie oben aufgelistet habe, doch zu vermeiden. Das finde ich schrecklich!

    Jetzt habe ich viel zur Form der Diskussion geschrieben, möchte zum Schluss aber auch noch einen Punkt zum Inhalt äußern: Eldarion, Conny2, Everest: Sehr interessant fand ich die Differenzierungen des Begriffs "Akzeptieren" - gutheißen, annehmen, damit umzugehenlernen. So genau hatte ich mir das vorher noch nie überlegt. Bei der Form von Akzeptanz, die ich seit dem Sommer langsam entwickelt habe, hatte ich immer so einen Beigeschmack, fast ein schlechtes Gewissen. Jetzt ist mir klargeworden beim Lesen Eurer Beiträge, dass es dieses Gutheißen ist, was da mitschwang und was ich natürlich ablehne. Gutheißen kann man den Tod des Parnters wohl nie. Damit Umgehenlernen wohl schon.

    Annaresi

Beitrag von Nafets (484 Beiträge) am Samstag, 29.Dezember.2018, 23:45.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Ja, liebe Carolin,

    an die schönen Silvestertage 2017/18 im Vennheider Moor mit unseren tollen Ausflügen ins Münsterland denke ich in diesen Stunden ebenfalls wieder sehr gerne zurück.

    Schick Dir mal liebe Grüße von der windumwobenen Nordseeinsel Pellworm. Irgendwie ist der Kreis vom letzten Jahr in Gedanken für mich auch jetzt wieder mit dabei. Auch wenn dieses verrückte und anstrengende Jahr für mich nun so völlig anders zuende geht, gegenüber dem, was ich dachte, als wir es gemeinsam in unserer Gruppe begannen ... Aber so kann Leben eben auch sein - auf wirklich ganz unerwartete Weise wieder schön ... .

    Auch wenn wir zu diesem Jahreswechsel nicht alle gemeinsam beisammen sein können, wünsche ich Dir doch zusammen mit Deiner Tochter einen guten Übergang - und weitere Begegnungen mit tollen Menschen (nicht Autos). ;-)

    Beste Grüße
    Stephan Ries



Beitrag von Jasmin2 (1356 Beiträge) am Sonntag, 30.Dezember.2018, 09:43.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Liebe annaresi,
    Deine Stellungnahme, besonders zur Art des Umgangs hier, gefällt mir sehr gut!!

    Ich möchte nur kurz zu der ganzen Diskussion anmerken, dass nach meiner Wahrnehmung der letzten Jahre immer mal wieder solche “heißen"Diskussionen aufkamen - besonders dann, wenn Begriffe wie "Akzeptanz" oder "loslassen" fielen/fallen. Das sind für viele Trauernde wohl echte Trigger...

    Somit hat auch Stefan das m.E.gut auf den Punkt gebracht.
    Auch diese Welle wird wieder abebben;)

    Ich wünsche allen Lesern und betroffenen hier einen erträglichen Jahreswechsel und viel Mut und Zuversicht für das neue Jahr, liebevolle Menschen an eure Seite, Möglichkeiten der positiven Entwicklung u.v.m.

    Alles Liebe
    Jasmin

Beitrag von Mause (1138 Beiträge) am Sonntag, 30.Dezember.2018, 15:19.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Ihr Lieben,

    unter dem Titel: "Bitten", habe ich einen Text im Bereich Prosa/Gedichte eingestellt, der mir gerade so quasi auf den Bildschirm projiziert wurde und der aus meiner Sicht gut zu den Beiträgen "zum 4. Weihnachten", passt.
    Ulrich Schaffer, den ich persönlich kenne, schafft es immer wieder, mich davon zu überzeugen, dass unsere Themen eigentlich Lebensthemen sind, an denen jede(r) von uns, früher oder später im Leben andocken muss.

    Liebe Grüße,

    Marie





Beitrag von Mause (1138 Beiträge) am Sonntag, 30.Dezember.2018, 16:54.

  Re: Einige Gedanken zum 4. Weihnachten allein

    Hallo Eldarion,

    leider lassen sich meine Beiträge nicht mehr bearbeiten. Daher ist es mir nicht möglich, deinen Wünschen zu entsprechen und die Beiträge, die dich stören, zu entfernen.
    Sorry!


  1 Jahr Mitgliedschaft   Sammy2009 18.6.19, 14:28
  Re: 1 Jahr Mitgliedschaft   Jasmin2 18.6.19, 20:26
  Das Leben ist schön!   minigab 3.6.19, 14:37
  Re: Das Leben ist schön!   Sammy2009 3.6.19, 14:44
  Re: Das Leben ist schön!   leben71 3.6.19, 20:07
  Re: Das Leben ist schön!   RehTse 4.6.19, 11:39
  Re: Das Leben ist schön!   mudinjuh 4.6.19, 20:59
  Re: Das Leben ist schön!   Memma 6.6.19, 12:18
  Re: Das Leben ist schön!   morbus 7.6.19, 18:22
  Was ist das?   Sammy2009 1.6.19, 17:10
  Re: Was ist das?   IZett 2.6.19, 09:57
  Re: Was ist das?   Jasmin2 2.6.19, 19:11
  Re: Was ist das?   morbus 7.6.19, 18:33
  2. Abschied   Sammy2009 9.5.19, 09:29
  Re: 2. Abschied   IZett 9.5.19, 11:32
  Re: 2. Abschied   Nelly56 9.5.19, 15:52
  Re: 2. Abschied   Lesegern 9.5.19, 12:37
  Re: 2. Abschied   RehTse 9.5.19, 20:01
  Re: 2. Abschied   Sammy2009 9.5.19, 22:33
  Re: 2. Abschied   Lesegern 11.5.19, 12:53
  Re: 2. Abschied   heischnei 12.5.19, 21:27
  Mein Wochenende   Stippi 5.5.19, 22:16
  Zauberwort-Loslassen   Carlchen65 28.4.19, 13:51
  10 Jahre dabei und dankbar   freund95 9.4.19, 11:12
  10 Jahre !   GabiUdo 7.4.19, 19:10
  Re: 10 Jahre !   verysad 9.4.19, 12:51
  Re: 10 Jahre !   cembalist1 27.4.19, 14:09
  Re: 10 Jahre !   conny2 28.4.19, 08:51
  Re: 10 Jahre !   cs65 28.4.19, 10:19
  Re: 10 Jahre !   nina2019 28.4.19, 10:29
  Re: 10 Jahre !   blackeyes 28.4.19, 18:49
  alter Has mit neuen Tränen   freund95 31.3.19, 17:36
  Jeder Mensch ist anders   BBarbara 28.3.19, 19:11
  Re: Jeder Mensch ist anders   Pumbaline 28.3.19, 20:03
  Re: Jeder Mensch ist anders   BBarbara 29.3.19, 17:59
  Re: Jeder Mensch ist anders   Pumbaline 30.3.19, 21:44
  Re: Jeder Mensch ist anders   Andy58 4.4.19, 14:32
  Kennt ihr das?   Andy58 12.3.19, 16:40
  Re: Kennt ihr das?   Sammy2009 12.3.19, 20:06
  Re: Kennt ihr das?   FrauAntje 12.3.19, 20:45
  Besondere Momente ...   Nafets 6.3.19, 00:26
  Kenn mich grad nicht aus   Sammy2009 18.2.19, 21:37
  Re: Kenn mich grad nicht aus   Carlchen65 19.2.19, 13:40
  Re: Kenn mich grad nicht aus   conny2 19.2.19, 15:31
  Re: Kenn mich grad nicht aus   Sammy2009 5.3.19, 09:47
  Re: Kenn mich grad nicht aus   conny2 5.3.19, 15:18
  Re: Kenn mich grad nicht aus   marina71 5.3.19, 15:59
  Re: Kenn mich grad nicht aus   Holzkopf 5.3.19, 17:14
  Re: Kenn mich grad nicht aus   conny2 5.3.19, 19:26
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  16 jahre    bear 26.10.18, 22:29
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  Re: 16 jahre    morbus 31.10.18, 13:31
  Er fehlt mir so   Rose1962 22.10.18, 16:48
  Re: Er fehlt mir so   PatriziaB 26.10.18, 13:18
  er fehlt mir so   PatriziaB 22.10.18, 14:58
  Frage an die „alten Hasen“   adiamo 19.10.18, 18:50
  Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 19.10.18, 14:06
  Re: Frage an die "alten Hasen"   conny2 19.10.18, 18:41
  Re: Frage an die "alten Hasen"   everest 19.10.18, 18:49
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 19.10.18, 19:28
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  Re: Frage an die "alten Hasen"   Jasmin2 20.10.18, 10:54
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 21.10.18, 23:23
  Re: Frage an die "alten Hasen"   blackeyes 20.10.18, 11:53
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 21.10.18, 23:37
  Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 8.10.18, 15:33
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   minigab 8.10.18, 18:25
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   Holzkopf 8.10.18, 18:54
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