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Beitrag von Pumbaline (58 Beiträge) am Freitag, 4.Januar.2019, 21:16.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    Lieber Conny2,

    Deinen Worten ist nichts mehr hinzuzufügen!
    Du hast Deinen Standpunkt und Deine Art zu akzeptieren sehr deutlich dargestellt.
    Ich sehe das ähnlich...

    Akzeptanz, gerade wenn man den geliebten Menschen verloren hat, ist anfänglich schier unmöglich.
    Erst mit der Zeit " lernt" man das und versucht dann, weiter zu leben, völlig anders als vorher.
    Aber.... Die Akzeptanz hilft auch, die Trauer zu verstehen und zu durchleben... Trauer ist auch eine Ausdrucksform der Liebe.
    Niemand kann die Trauerarbeit wegschieben, sie muss früher oder später geleistet werden... Verdrängen ist nur Spiel auf Zeit, man verliert es sowieso.

    Aber, die Menschen sind verschieden und jeder geht mit seinem Schicksal und der Trauer anders um.

    Auch das ist von jedem hier zu akzeptieren!

    Pumbaline

Dein Beitrag:

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Beitrag von conny2 (1218 Beiträge) am Sonntag, 30.Dezember.2018, 17:05.

  Über das Akzeptieren in der Trauer

    Es gibt vermutlich wenig, das die Seele stärker verletzt, als der Tod eines Kindes oder des Partners/der Partnerin. Wenn man den ersten furchtbaren Schmerz überlebt hat, ist es zumindest kein Fehler, den Versuch zu unternehmen, zu verstehen, was in der Trauer in einem vorgeht. Aber schon hier scheiden sich die Geister: Es gibt Menschen, die „es“ schnell hinter sich bringen möchten um möglichst unbeschwert weiterleben zu können, und die das auch können. Ich habe das nicht zu kritisieren. Aber es betrübt mich, wenn so getan wird, als sei dies der richtige Umgang mit der Trauer. Denn es hat seine Berechtigung, wenn gesagt wird, dass jeder anders trauert. Die Trauer baldmöglichst hinter sich zu bringen, ist nur eine Variante unter anderen, wenngleich die insbesondere in der Arbeitswelt fraglos am meisten geschätzte. Schließlich muss die Chose weitergehen. In Trauer zu verharren, oft gleichgesetzt mit Trübsal zu blasen, ist dabei hinderlich. Also hat man sich zu bemühen, diesen Zustand zu beenden, besser früher als später. Wer es nicht alleine kann, dem helfen die Psychologen. Also bitte: Hört auf, im Leid auf der Stelle zu treten. Ihr werdet doch im und am Leiden keinen Gefallen finden? Natürlich nicht.

    Eines der Zauberworte in dem Bemühen, ungute Seelenzustände - einschließlich der Trauer - hinter sich zu lassen, heißt Akzeptieren. Bevor du dein in der Trauer festsitzendes Leben ändern kannst, musst du akzeptieren, was passiert ist. Hierzu hat Mitforistin Sansibar in einem anderen Thread dankenswerterweise auf einen, wie ich finde, sehr lesenswerten Artikel in „Zeit Online“ verlinkt:

    https://www.zeit.de/zeit-wissen/2017/05/psychiatrie-krise-suizid-depressionen/seite-2

    Die Protagonistin dieses Artikels, die Psychologin Marsha Linehan, musste selbst erst lernen, was Akzeptieren ist und erkannte, dass man es nur durch Übung erlernen kann. Es ist also nichts, das man einfach macht und schon gar nichts, das man anknipsen kann, wie eine die innere Finsternis erhellende Lampe, sondern etwas, das man sich im Kampf gegen übermächtige Gefühle erarbeiten muss. Das heißt freilich auch, dass Ratschläge, wie der Rat, zu akzeptieren, dass man seinen Lebensmenschen verloren hat, ins Leere gehen, weil sie zwar das Ergebnis eines inneren Prozesses namens Akzeptieren benennen, nicht aber auch, was man zum Akzeptierenkönnen tun muss.

    Marsha Linehan ging dazu bei Willgis Jäger, einem Benediktinermöch und Zen-Meister in die Lehre um zu begreifen, dass die Anerkennung dessen, was ist, eine innere Entscheidung erfordert, die man sich trotz des Schmerzes immer und immer wieder abverlangen muss. Dabei helfen einem angeblich sog. Skills, wie das vollständige Fallenlassen der Konzepte Gut und Böse und das Beschreiben, was man beobachtet ohne es zu bewerten.

    Nun gut. Ich kann mir keinen Zen-Meister suchen, der mich lehrt was Akzeptieren ist und dass es wichtig ist, den Tod der Partnerin/des Partners zu akzeptieren, um festen Boden unter die Füße zu bekommen, nachdem alles ins Wanken geraten ist.

    Ich habe mich nach dem Tod meiner Frau zuerst an Gedichte und Aphorismen von empathischen Menschen gehalten, die wissen bzw. wussten, wovon die Rede ist. Kein schlechter Ansatz, wie ich finde. Außerdem schrieb ich mir hier einen Teil meines Kummers von der Seele und suchte nach einschlägiger Literatur, wobei ich leider auf viel Dahergesagtes und auf Patentlösungen stieß, die auf dem Büchermarkt und im Internet reichlich angeboten werden wie Wundermedizin, und die doch nur weiße Salbe sind und den Stellenwert von Behauptungen haben, die platzen wie Seifenblasen, wenn man sie greifen will. Dabei musste ich allerdings lernen, dass es einem harsche Kritik einbringt, Seifenblasen zu zerstören. Denn Seifenblasen sind schön wie Kindheitsträume. Daran vergreift man sich nicht.

    Ferner habe ich gelernt, dass sich Trauer nicht abarbeiten lässt, schon gar nicht mithilfe von aus dem prallen Leben gegriffenen Vergleichen. Trauernde sind vor allem eins, nämlich sehr verletzlich. Ein falsches Wort führt leicht zu Missverständnissen, die schwer zu reparieren sind. Andererseits ist es aber auch ein Lebenszeichen, wenn Trauernde im Diskurs nicht mehr nur über ihre Trauer reden und bei steilen Thesen nicht gleich klein beigeben. Dies kann vielmehr ein Zeichen dafür sein, dass sie auf dem Weg des Akzeptierens vorangekommen sind.

    In diesem Sinne wünsche ich uns im neuen Jahr Akzeptanz und einen gleichwohl friedlichen Umgang miteinander.

    Liebe Grüße
    conny2



Beitrag von verysad (79 Beiträge) am Donnerstag, 3.Januar.2019, 16:17.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    Hallo Conny, danke für deine Akzeptanzwünsche im neuen Jahr 2019, die Du uns angedeihen lassen willst. In meinem Falle wird es nach so kurzer Zeit des Verlustes ein frommer Wunsch bleiben.Ich werde mich mit Sicherheit nicht in meinem Leid suhlen und auch nicht an meinem Leiden ergötzen. Aber das Problem mit diesen Problemen ist doch nun die Tatsache dass man sie im Regelfall mit dem Kopfe nicht lösen kann. Ich wäre doch heilfroh, wenn es einen Knopf gäbe auf den ich nur drücken brauchte, um diese tiefe Sehnsucht einfach zu löschen oder zumindest umzuformen in Demut und Dankbarkeit. Auch das Wissen um die Tatsache, dass unsere Lieben nicht mehr kommen, nie mehr in diesem Leben, bringt mich zu keiner neuen Erkenntnis, die mein Trauerverhalten positiv beeinflussen könnte.
    Daher behaupte ich natürlich auch, dass wir über die Länge und die Intensität der individuellen Trauer gar nicht ``streiten`` können. Es gibt da keine Diskussionsgrundlage. Jeder hat das Recht, ohne sich schlecht oder minderwertig zu fühlen solange zu trauern, wie er-sie das für nötig empfindet, respektive die Seele etwas anderes signalisiert. Natürlich sollte man nach einigen Jahren, ohne eine Veränderung festzustellen, dann doch mal die Überlegung anstellen, ob therapeutische Behandlung angezeigt wäre. Aber selbst das muss und sollte jeder für sich selbst entscheiden (können).
    Weil wie Du am Anfang schon ganz richtig schreibst: Der Tod eines geliebten Menschen ist so ziemlich das fieseste und schrecklichste, was uns auf Erden passieren kann. Kurz nach dem Tod meiner geliebten Partnerin war die Vorstellung dass sie nicht mehr da ist für mich schlimmer, als wenn ich gestorben wäre. Man muss sich vorstellen, ich habe unmittelbar nach ihrem Tod mein Dasein als vollkommen sinnlos und überflüssig erachtet. Ich wäre am liebsten auch tot umgefallen. Das zeigt doch, dass unser ganzes Wohlempfinden, unser ganzes Glück auf Erden von unseren Lieben abhängt. Ohne die sind wir doch so gut wie verloren. Natürlich gönne ich jedem die neue Partnerschaft, womöglich nach relativ kurzer Zeit. Ich könnte es eben nicht. Und jetzt sag mir bloss keiner, dass das was mit meinem ``hohen`` Alter zu tun hätte. Ich hätte mir das auch mit 30 oder 40 nicht vorstellen können.
    Obwohl ich vom ALTEN HASEN weit entfernt bin wollte ich mal ein paar Gedanken hier los werden, der Conny hat mich dazu angeregt, es war mir einfach ein Bedürfnis.
    GRÜSSE PETER

    P.S.: Im übrigen hat der Conny recht, wir sollten friedlich miteinander umgehen. Jeder kann doch jeden kritisieren, aber man sollte die Contenance wahren. Nicht so empfindlich sein. Es will doch letzten Endes keiner von uns jemand anderen verunglimpfen oder beleidigen. Aber da wir in einer freien Welt leben sollte doch erst einmal jeder Gedankengang gestattet sein, solange keine Menschenrechte verletzt werden.

Beitrag von conny2 (1218 Beiträge) am Freitag, 4.Januar.2019, 11:30.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    Lieber Peter,

    es ging mir um das Verständnis des Akzeptierens. Ich habe es lange abgelehnt, auch nur darüber nachzudenken, ob ich den Tod meiner Frau akzeptieren könne oder nicht, denn es war mir völlig klar, dass ich ihn niemals akzeptieren würde. Deshalb hat es mich auch sehr verdrossen, wenn ich gelesen habe, dass man den Tod des/der Liebsten nur akzeptieren und sie/ihn "loslassen" müsse, um seine Trauer zu verarbeiten.

    Irgendwann habe ich aber gelernt, dass Akzeptieren nichts ist, das man einfach so machen kann, sondern etwas, das man sich erarbeiten muss, z.B. durch Nachdenken über das gelebte Leben und das Leben, das noch vor einem liegt.

    Wenn du schreibst, dass man das Problem des Todes des/der Liebsten im Regelfall mit dem Kopf nicht lösen könne, ist das am Anfang der Trauer sicher so. Aber nach einiger Zeit, die bei dem/der Einen kürzer und bei dem/der Anderen länger ist, meldet sich der Kopf zurück. Und dann hilft er einem auf dem Weg des Akzeptierens nach meiner Erfahrung auch.

    Die spannende Frage ist, wie man aus dem Prozess des Akzeptierens hervorgeht: Die/der Eine hat sich vielleicht während dessen von dem/der Verstorbenen noch einmal intensiv verabschiedet und sie/ihn dabei „losgelassen“; die/der Andere hat einen Weg gefunden, mit dem/der Verstorbenen über den Tod hinaus zu leben. Möglich ist das eine wie das andere - oder auch etwas dazwischen.

    Freundliche Grüße
    conny 2


Beitrag von everest (558 Beiträge) am Freitag, 4.Januar.2019, 12:50.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    Hallo conny2, hallo Peter,

    m.M.n. gibt es noch einen anderen Punkt.

    Ich wusste, dass meine Frau aufgrund ihrer Diagnose (Magentumor mit Metastasen im Bauchfell) keine reelle Überlebenschance hatte. Natürlich hatten wir Hoffnung! Sie hat an 2 Studien (Hyperthermie und irgendetwas mit Antikörpern) teilgenommen – es hat nicht geholfen, so dass sowohl sie als auch ich uns im Klaren darüber waren, dass sie sterben wird. Hilfreich für mich war sicherlich auch, dass sie Ihre Krankheit, ihr Sterben und ihren Tod angenommen hat. Ich habe sie oft angesehen und gedacht: „ Diese Frau wird bald sterben!“ Vielleicht habe ich ihren Tod dadurch auch schon vorher ein stückweit akzeptieren können.

    Deswegen war die Trauer aber nicht „weg“.


    Beste Grüße
    everest

Beitrag von Nafets (448 Beiträge) am Freitag, 4.Januar.2019, 13:50.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    Lieber conny2,

    ich habe zu diesem Thema einmal meine ganz persönliche Geschichte aufgeschrieben. Nur für einen kleineren Leserkreis - deshalb unter Standpunkte.

    LG
    Stephan

Beitrag von Oliver (3324 Beiträge) am Freitag, 4.Januar.2019, 13:10.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    Hallo Peter,

    zu deinem P.S.:

    >>Jeder kann doch jeden kritisieren,... Nicht so empfindlich sein.<<

    In den meisten Beiträgen bei verwitwet.de werden Gedanken und Gefühle geäußert. Gedanken und Gefühle sind vorhanden und sind nicht zu kritisieren. Es erfolgt auch keine Wertung. Man bleibt bei seinen Antworten bei sich. Das heißt, man schildert seine persönlichen Gefühle und Gedanken zu dem Thema, ohne die Gefühle und Gedanken des/der anderen zu bewerten.

    Dann wird automatisch niemand verunglimpft oder beleidigt.

    Liebe Grüße
    Oliver ;-)

Beitrag von blackeyes (1169 Beiträge) am Freitag, 4.Januar.2019, 15:29.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    Das ist genau das, Oliver, worauf ich in meinem Beitrag in Standpunkt, den ich mit "Error" wieder gelöscht habe, auch eingehen wollte, nämlich auf dieses P.S.. Letztendlich dachte ich mir: "Ach, was soll's - interessiert ja eh niemand." Und genau diesen Satz habe ich einst vor langer Zeit im Forum - keine Ahnung mehr, in welchem - geschrieben und bekam die Antwort: "Stimmt." So.

    "Nicht so empfindlich sein" - wohlgesprochen von Peter. Wie wäre es denn mit ihm an gleicher Stelle?
    @ Peter - mich würde das interessieren, denn es ist nämlich gar nicht so einfach, dieses "über den den Dingen stehen" in die Tat umzusetzen, wenn der Schaden erst einmal angerichtet ist.

    Du, Oliver, schreibst an anderer Stelle, dass du die aktiven Mitglieder kennst oder zu kennen glaubst und dir bei einer Diskussion in etwa ausrechnen kannst, wohin die Reise geht. Ich bin hier - du weißt es sicher noch - auch schon für mein Empfinden übel, überheblich und arrogant angegangen worden. Die Verletzungen sind dann so tief und die Enttäuschung über die Mitmenschen so groß, dass man zuallererst einmal sprach- bzw. wortlos ist. Man fühlt sich regelrecht fehl am Platze und da fällt es dann noch um einiges schwerer, keine "Angst vor Reaktionen" zu haben, wie du es ausdrückst. Letztendlich möchte man sich ja mehr oder weniger verteidigen, traut sich das aber nicht so recht, um nicht noch MEHR Unruhe zu stiften.
    Ich habe manchmal sehr wohl das Gefühl, dass sich bestimmte Foristen weder ihren Platz hier - was immer das für einer sein mag - noch ihre Ansichten streitig machen lassen wollten, und das um alles in der Welt nicht.
    Als letzte Alternative kann es passieren, dass dann völlig unqualifiziete, plumpe und noch kränkendere Vergleiche und Beispiele aus der Wunderkiste hervorgeholt werden, um vielleicht an "Ehre" zu retten was noch zu retten ist, so dass man nur noch den Kopf schütteln kann.

    Ich frage mich, ob es überhaupt immer wieder so weit kommen muss. Dass dann Konsequenzen gezogen werden, ist nicht weiter verwunderlich.

    Sehr, sehr nachdenklich -
    blackeyes

Beitrag von Oliver (3324 Beiträge) am Sonntag, 6.Januar.2019, 14:58.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    @blackeyes und @verysad
    meine Antwort findet ihr im Forum "Standpunkt".

    Liebe Grüße
    Oliver ;-)

Beitrag von verysad (79 Beiträge) am Freitag, 4.Januar.2019, 17:06.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    Hallo Oliver, natürlich kann man über Gefühle nicht streiten, diskutieren oder sonstwas, die sind einfach so wie sie sind.
    Über Gedanken, finde ich, kann man schon diskutieren. Ich nenne ein Beispiel: akzeptieren, über die Bedeutung dieses Wortes haben wir diskutiert. Für mich vom Gefühl her bedeutet das ``mit etwas einverstanden sein``.Andere wiederum empfinden da ``hinnehmen``oder ``annehmen`` Darüber lässt sich doch sehr wohl diskutieren, einfach deswegen um herauszufinden, wer empfindet das eine und wer das andere. Ansonsten, ohne darüber gesprochen zu haben, würden wir doch permanent aneinander vorbeisprechen.
    Der Duden z.B. lässt beide Bedeutungen zu. Ergo hat sich keiner getäuscht oder falsch gedeutet, jeder hat sich von den Bedeutungen das herausgesucht, was ihm-ihr vom Gefühl her am nächsten kommt.
    GRÜSSE PETER


Beitrag von Pumbaline (58 Beiträge) am Freitag, 4.Januar.2019, 21:16.

  Re: Über das Akzeptieren in der Trauer

    Lieber Conny2,

    Deinen Worten ist nichts mehr hinzuzufügen!
    Du hast Deinen Standpunkt und Deine Art zu akzeptieren sehr deutlich dargestellt.
    Ich sehe das ähnlich...

    Akzeptanz, gerade wenn man den geliebten Menschen verloren hat, ist anfänglich schier unmöglich.
    Erst mit der Zeit " lernt" man das und versucht dann, weiter zu leben, völlig anders als vorher.
    Aber.... Die Akzeptanz hilft auch, die Trauer zu verstehen und zu durchleben... Trauer ist auch eine Ausdrucksform der Liebe.
    Niemand kann die Trauerarbeit wegschieben, sie muss früher oder später geleistet werden... Verdrängen ist nur Spiel auf Zeit, man verliert es sowieso.

    Aber, die Menschen sind verschieden und jeder geht mit seinem Schicksal und der Trauer anders um.

    Auch das ist von jedem hier zu akzeptieren!

    Pumbaline


  sich verabschieden   everest 11.1.19, 18:09
  Re: sich verabschieden   conny2 11.1.19, 18:57
  Re: sich verabschieden   FrauAntje 11.1.19, 20:08
  Re: sich verabschieden   Pumbaline 11.1.19, 21:30
  Re: sich verabschieden   everest 12.1.19, 09:43
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  Danke und Weihnachtswünsche   Sammy2009 16.12.18, 22:49
  Re: Danke und Weihnachtswünsche   utel55 17.12.18, 09:44
  Re: Danke und Weihnachtswünsche   Jasmin2 17.12.18, 09:59
  Re: Danke und Weihnachtswünsche   Andre79 17.12.18, 19:57
  Weihnachten   conny2 8.12.18, 18:38
  Re: Weihnachten   Eldarion 10.12.18, 17:19
  Re: Weihnachten   conny2 11.12.18, 10:11
  Re: Weihnachten   blackeyes 11.12.18, 11:13
  Re: Weihnachten   Mause 11.12.18, 19:08
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  Re: Nachdenklich... II   Pumbaline 30.10.18, 19:14
  Re: Nachdenklich... II   Traene222 30.10.18, 09:42
  Re: Nachdenklich... II   Pumbaline 30.10.18, 19:01
  16 jahre    bear 26.10.18, 22:29
  Re: 16 jahre    cs65 27.10.18, 20:05
  Re: 16 jahre    Traene222 27.10.18, 22:21
  Re: 16 jahre    morbus 31.10.18, 13:31
  Er fehlt mir so   Rose1962 22.10.18, 16:48
  Re: Er fehlt mir so   PatriziaB 26.10.18, 13:18
  er fehlt mir so   PatriziaB 22.10.18, 14:58
  Frage an die „alten Hasen“   adiamo 19.10.18, 18:50
  Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 19.10.18, 14:06
  Re: Frage an die "alten Hasen"   conny2 19.10.18, 18:41
  Re: Frage an die "alten Hasen"   everest 19.10.18, 18:49
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 19.10.18, 19:28
  Re: Frage an die "alten Hasen"   conny2 20.10.18, 10:06
  Re: Frage an die "alten Hasen"   everest 20.10.18, 10:40
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Jasmin2 20.10.18, 10:54
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 21.10.18, 23:23
  Re: Frage an die "alten Hasen"   blackeyes 20.10.18, 11:53
  Re: Frage an die "alten Hasen"   Sammy2009 21.10.18, 23:37
  Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 8.10.18, 15:33
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   minigab 8.10.18, 18:25
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   Holzkopf 8.10.18, 18:54
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   hans57 8.10.18, 18:56
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   annaresi 8.10.18, 23:22
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   Ullili 8.10.18, 23:48
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   mudinjuh 9.10.18, 15:02
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 9.10.18, 19:00
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   Fabiane 10.10.18, 08:53
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 10.10.18, 20:10
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   blackeyes 10.10.18, 10:41
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 10.10.18, 11:49
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   blackeyes 10.10.18, 12:09
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 10.10.18, 12:21
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   blackeyes 10.10.18, 14:35
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 13.10.18, 18:10
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   annaresi 13.10.18, 20:13
  Re: Meine Trauerreise nach Sylt   conny2 5.11.18, 11:14
  Nachdenklich...    Pumbaline 3.10.18, 20:34
  Re: Nachdenklich...    Sammy2009 3.10.18, 21:31
  Re: Nachdenklich...    Pumbaline 3.10.18, 21:49
  Re: Nachdenklich...    morbus 16.10.18, 13:06
  Re: Nachdenklich...    Pumbaline 16.10.18, 20:48
  Ausbildung zum Trauerbegleiter/in   Oliver 25.9.18, 16:40
  Eheähnliche Gemeinschaft   Iris50 23.9.18, 13:02
  Re: Eheähnliche Gemeinschaft   Carlchen65 23.9.18, 13:57
  Re: Eheähnliche Gemeinschaft   everest 23.9.18, 16:19
  Re: Eheähnliche Gemeinschaft   Jasmin2 24.9.18, 12:03
  Re: Eheähnliche Gemeinschaft   everest 25.9.18, 10:03
  Re: Eheähnliche Gemeinschaft   everest 25.9.18, 11:26
  Re: Eheähnliche Gemeinschaft   Oliver 25.9.18, 11:50
  20 Jahre   Oliver 18.9.18, 16:26
  Re: 20 Jahre   morbus 19.9.18, 17:23
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  Re: 20 Jahre   cs65 20.9.18, 13:50
  Trauerreisen   lalaland 2.9.18, 09:54
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  Volljährig......   morbus 19.8.18, 18:06
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  der 1. Urlaub allein   Nelli22 16.8.18, 13:56
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  Trauer im Alter = Ü70   everest 7.8.18, 10:33
  Re: Trauer im Alter = Ü70   conny2 7.8.18, 16:05
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