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Beitrag von conny2 (1317 Beiträge) am Sonntag, 28.Juli.2019, 20:16.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Richtig, liebe Sammy20009, die „Angst“ vor Wespen & Co. ist in Wirklichkeit Furcht. Dass die Panik davor bei Dir weg ist, liegt evtl. daran, dass Du Dir vielleicht sagst: „Na wenn schon.“ Das ist aber nicht gut. Denn man sollte schon auf sich aufpassen, auch und gerade wenn man trauert und verletzt ist. Wespen sind übrigens, wenn sie nicht gereizt werden, meistens friedlich. Sie mögen es jedoch nicht, wenn man in ihrer Nähe z.B. um sich schlägt; dann werden sie aggressiv. Am besten ist es, still zu halten. Dann landen sie zwar möglicherweise irgendwo auf Deinem Körper, fliegen aber wieder weg, wenn sie merken, dass es nichts zu fressen gibt. Wespen wollen fressen, nicht stechen.

    „Abgehärtet“ ist nicht im Sinne von „gefühllos“ zu verstehen. Aber der Tod hat einen Teil seines Schreckens verloren (bei mir jedenfalls). Dass Du dem Leben wieder schöne Aspekte abgewinnen kannst, ist sehr gut. Man soll das nicht gering achten, im Sinne von: „Das war’s dann auch schon.“ Denn es ist ja eine ganze Menge. Man spürt, dass die Trauer nicht alles ist. Erst wenn man das verinnerlicht hat, kommt auch die Kraft zurück, die wir so nötig brauchen.


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Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Sonntag, 28.Juli.2019, 16:21.

  Angst im Trauerprozess

    Liebe Sansibar, lieber everest, liebes Forum

    Ein guter Impuls – mal einen Thread zum Thema „Angst“ zu eröffnen und ich bin bereit, einen ersten Beitrag dazu zu schreiben.

    Wie meinem Profil zu entnehmen ist, starb mein Mann an einem Herzinfarkt – zuhause und ich war bei ihm. Dieser zerstörerische Infarkt hatte sich nicht angekündigt – zumindest nicht so, wie es so oft beschrieben wird: mit Schmerzen im Arm, Übelkeit, etc… mein Mann war 2 Stunden vorher noch auf einer Beerdigung… er wäre doch sicher nicht dorthin gegangen, wenn er eine Ahnung gehabt hätte.

    Oder doch? Hatte er eine Ahnung und wollte mich einfach nicht beunruhigen?
    Das ganze Jahr 2017 war für uns äußerst schwierig. Wir sind fast wöchentlich zwischen Frankfurt und Hanau in den Krankenhäusern gependelt… doch wenn man Jahrzehntelang fast schon meditativ vom Kardiologen vorgebetet bekommt „alles in Ordnung, keine Veränderungen“, dann glaubt man das auch irgendwann.
    Und doch war das Jahr 2017 für mich ein Jahr voller Angst. Ich war unter Dauerstrom wenn ich im Büro war und meinen Mann telefonisch nicht erreichen konnte. 2x habe ich meine Arbeit im 2. Halbjahr abgebrochen und bin nach Hause gefahren, weil ich so Angst hatte, er könnte – ja was eigentlich?
    Reflektierend habe ich mich in den vergangenen Monaten oft gefragt, ob ich diesen sch… Infarkt „herbei gedacht“ habe?
    Ich bin manchmal halb wahnsinnig vor Angst geworden und wenn ich mit meinem Mann darüber sprach, dann lachte er oft und sagte „ich solle mir nicht so viele Gedanken machen, es ginge ihm gut“…
    Und dann kam der Tag des Schreckens…

    Seit dieser vergangenen Zeit nun habe ich oft darüber nachgedacht, ob ich Angst habe und ich konnte dieses Gefühl nicht wirklich verifizieren. Nein – fast immer war der Gedanke dann „wenn was passiert, bin ich ja endlich wieder bei ihm. Vor was sollte ich Angst haben?“ Ich hinterlasse ja nichts – keine Kinder und meine Familie – na – sie kommen sicher auch gut ohne mich aus. Sie wären traurig, klar – aber wenn es zu Ende ist, dann ist es zu Ende.
    Früher hatte ich Angst – z.B. vor Gewitter. Unser Haus hat keinen Blitzableiter und mein Mann lachte mich oft aus, wenn ich meine Befürchtungen bzgl. eines Blitzeinschlages formulierte. „Da schlägt der Blitz zuerst im Kirchturm ein (der ca. 100 Meter Luftlinie von uns weg ist) oder drüben beim Karl (Nachbar)… wirklich beruhigen konnte er mich damit nicht.
    Und jetzt? Es waren schon einige heftige Gewitter da, seit mein Liebster gegangen ist und meine Angst? Nein, sie ist weg.
    Angst vor Krankheit? Vor dem eigenen Tod? Fehlanzeige…

    Ist diese Veränderung nun der Trauer, der Sehnsucht, dem Vermissen geschuldet? Oder bin ich gelassener geworden? Es ist eine weitere Wahrnehmung meiner eigenen Veränderung. Das weiß ich. Aber mehr auch nicht…


Beitrag von Sonne68 (20 Beiträge) am Sonntag, 28.Juli.2019, 17:13.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Hallo Sammy,
    ich kann Dir nur vollkommen beipflichten. Ich hatte während der Krebserkrankung meines Mannes (in dieser Zeit hatte er auch noch einen Herzinfarkt)immer Angst. Angst, dass ihm etwas passiert, wenn er im Außendienst mit dem Auto unterwegs war, Angst wenn ich ihn eine Zeit lang nicht übers Handy erreicht habe. Angst, ob und wie er die Chemos verträgt und ob sie anschlagen. Auch ich bin mehrfach von der Arbeit weg .... Mein Mann sah das viel gelassener und hat oft gesagt, ich "solle mir doch Ruhe antun, es passiert schon nichts".

    Ich denke auch, dass ich "eigentlich" keine Angst mehr habe, wie es kommt, so kommt es, man kann das Schicksal eh nicht beeinflussen. Bei mir zeigt sich das ganz deutlich: Ich hatte furchtbare Angst als Beifahrerin im Auto, egal wer gefahren ist. Seit dem Tod meines Mannes ist die Angst weg.

    Ich sehe das nun viel gelassener, mache mir um mich keine Sorgen. Ich kann es nicht ändern.

    LG
    Sonne

Beitrag von Sonne68 (20 Beiträge) am Sonntag, 28.Juli.2019, 19:47.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Umgangssprachlich werden Furcht und Angst halt nun mal etwa gleichgesetzt. Aber selbst wenn wir nun noch differenzieren, habe ich derzeit weder Furcht noch Angst, weder konkret noch diffus. Ich denke, ich hatte halt einfach mehr Angst/Furcht um meinen Mann als jetzt um mich selbst.

    Abgehärtet halte ich mich auch nicht, ich halte mich sogar für bei weitem weicher und gefühlvoller als früher. Das Leben hat mir gezeigt, was wichtig ist. Aber so empfindet halt jeder anders.

    LG Sonne

Beitrag von conny2 (1317 Beiträge) am Sonntag, 28.Juli.2019, 19:00.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Es ist sinnvoll, Furcht und Angst zu unterscheiden. Furcht bezieht sich auf eine konkrete Gefahr, bzw. Bedrohung. Man fürchtet sich z.B. vor einem bissigen Hund, einem Gewitter oder auch vor dem Tod. Angst ist etwas, das wohl die meisten von uns – gottlob – noch nicht erlebt haben. Angst ist nicht konkret, sondern diffus. Man fühlt sich bedroht und eingeschnürt und weiß nicht warum. „Grauen“ ist ein gutes anderes Wort dafür.

    Was uns als Trauernde betrifft: Wir haben den Tod erfahren. Gewiss, wir wussten schon vorher, dass es ihn gibt und dass wir ihm nicht entrinnen können. Deshalb haben wir ihn gefürchtet, auch wenn wir vielleicht dann und wann im Wald gepfiffen haben. Aber jetzt, nach dem Tod unserer Partner*innen, hat er - bei uns - einen Teil seines Schreckens verloren. Wir sind wie abgehärtet. Das gibt uns eine gewisse Selbstsicherheit. Was soll uns denn noch passieren, außer, dass er auch bei uns vorstellig wird? Damit, dass die Stunde ungewiss ist, kommen wir zurecht.



Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Sonntag, 28.Juli.2019, 19:17.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Lieber conny2,

    wenn ich Dich richtig verstehe, dann bedeutet meine bisherige Panik vor allen stechenden Insekten (insbesondere Wespen & Co.) Furcht - richtig?
    Aber selbst dies ist mir abhanden gekommen... es ist mir egal, ob so ein Vieh um mich herum schwirrt. Gut, zugegeben - im Gesicht bzw. in Gesichtsnähe mag ich diese Dinger nach wie vor nicht, aber die bisherige Panik ist einfach weg.

    Abgehärtet - ein starkes Wort. Sind wir das wirklich? Ich für mich fühle mich keinesfalls abgehärtet. Lediglich die Angst oder Furcht vor dem Tod und allem anderen Unglück ist weg. Ich könnte fast von Gleichgültigkeit sprechen... es spielt keine Rolle mehr. Das Leben hat manchmal wieder schöne Aspekte, aber das war's dann auch schon.

Beitrag von Nafets (527 Beiträge) am Sonntag, 28.Juli.2019, 19:50.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Es gibt gewiss sehr viele Nuancen von "Angst" - nicht nur Angst vor dem Tod ...

    Bei mir ist es eher umgekehrt. Ich war früher gewiss vorsichtig, hatte aber keine wirkliche "Angst", sondern eher das Gefühl, mir und in meiner unmittelbaren Nähe geschieht schon nichts Schlimmes ...

    Dann kam ein erster Einbruch 1999 - durch den hautnah mitdurchlittenen (Krebs)Tod unseres kaum 15 jährigen Patenkindes und den überraschenden Tod meiner erst 32-jährigen Schwester (Dehydrierung im Israel-Urlaub). Danach legte sich die "!Angst" nach und nach wieder. Es blieb lange Jahre wieder alles gut; auch bei Eltern und Schwiegereltern, die alle noch lebten.

    Dann wurde mir 2011 am ersten Diagnosetag im allerersten Arztgespräch die Reichweite der Krebserkrankung meiner Frau schon sofort bewusst ... Seither denke ich bei vielen kritischen Gelegenheiten, die ich früher wohl nicht einmal als solche wahrgenommen hätte, mir, meinen Kindern und engsten Freunden könne Schlimmes widerfahren (sein).

    Auch der Glaube an meine eigenen Kräfte und Fähigkeiten - nur noch ein Torso dessen, was früher einmal war ...

    Angst vor dem eigenen Tod - bei mir wiederum nicht so ausgeprägt und noch eine andere Kategorie als die des möglichen Zusammenklappens und Nichtmehrkönnens (Angst vor eigenem Leiden/Scheitern)

    "Angst" und "Verzweiflung" - für mich zwei erst neuere Begriffe/Phänomene aus jüngerer Zeit ...

Beitrag von conny2 (1317 Beiträge) am Sonntag, 28.Juli.2019, 20:16.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Richtig, liebe Sammy20009, die „Angst“ vor Wespen & Co. ist in Wirklichkeit Furcht. Dass die Panik davor bei Dir weg ist, liegt evtl. daran, dass Du Dir vielleicht sagst: „Na wenn schon.“ Das ist aber nicht gut. Denn man sollte schon auf sich aufpassen, auch und gerade wenn man trauert und verletzt ist. Wespen sind übrigens, wenn sie nicht gereizt werden, meistens friedlich. Sie mögen es jedoch nicht, wenn man in ihrer Nähe z.B. um sich schlägt; dann werden sie aggressiv. Am besten ist es, still zu halten. Dann landen sie zwar möglicherweise irgendwo auf Deinem Körper, fliegen aber wieder weg, wenn sie merken, dass es nichts zu fressen gibt. Wespen wollen fressen, nicht stechen.

    „Abgehärtet“ ist nicht im Sinne von „gefühllos“ zu verstehen. Aber der Tod hat einen Teil seines Schreckens verloren (bei mir jedenfalls). Dass Du dem Leben wieder schöne Aspekte abgewinnen kannst, ist sehr gut. Man soll das nicht gering achten, im Sinne von: „Das war’s dann auch schon.“ Denn es ist ja eine ganze Menge. Man spürt, dass die Trauer nicht alles ist. Erst wenn man das verinnerlicht hat, kommt auch die Kraft zurück, die wir so nötig brauchen.


Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 04:58.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Lieber conny2,

    dieses "Na wenn schon" - ich nenne es auch Gleichgültigkeit, dieses Gefühl begleitet mich seit dem SuperGAU. Du sagst, man sollte auf sich aufpassen - für wen oder was? Klar, wenn man Kinder hat, dann natürlich für sie. Aber wenn nicht - so wie in meinem Fall?
    Mit fehlt ganz brutal das Gefühl des "Gebrauchtwerdens" - die Welt dreht sich doch für alle weiter. Auch meine - nur ist meine irgendwie leer. Auf dem Weg durch die Trauer hab ich mich selbst irgendwie verloren. Jetzt muss ich mich auf die Suche begeben, wo ich abgeblieben bin. Doch nach was suche ich? Ich bin nicht mehr die, die ich war, bevor ich mit meinem Mann zusammenkam und ich bin auch nicht mehr die, die ich war, während mein Mann und ich zusammen waren. Ich bin nur noch halb, manchmal sogar weniger als halb.
    Ja - mag sein, dass es ein Fehler war, dass wir uns so total aufeinander "eingeschossen" hatten. Nichts hatte mehr Platz - es gab nur uns beide. Und jetzt?
    Wer braucht mich und meine Anwesenheit?
    Keine Sorge, ich bin nicht lebensmüde. Ich suche einfach nur nach einer verlorenen Identität.

    Und wenn Du, lieber conny2, von "nicht gering erachten" schreibst, nur weil ich zwar wahrnehme, dass das Leben wieder schöne Aspekte hat, so denke bitte nicht, ich wäre undankbar.
    Nein, das bin ich nicht. Ich durfte eine Liebe erfahren, die es so in dieser Form wenn überhaupt, dann nur 1x im Leben gibt. DAS ist schon eine ganze Menge. Und diese Liebe reicht auf jeden Fall für den Rest meines Lebens.
    Und doch ertappe ich mich dabei, dass ich feststelle, die nächsten 30 Jahre (habe ich jetzt mal angenommen, dass ich so lange noch lebe. Aber wer weiß schon genau, was kommt?) - dass ich diese Zeitspanne nicht allein verbringen möchte.
    Nur so nah wie mein Mann mir war, so nah möchte ich niemanden mehr an mich ranlassen.

Beitrag von Sansibar (135 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 07:36.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Ja Sammy, so fühlt es sich an, wenn man noch mittendrin steckt.Auf den Punkt gebracht.
    Auch die Frage nach einer neuen Partnerschaft kommt bei allen Trauernden irgendwann auf. Manche binden sich relativ schnell neu, andere befassen sich erstmal nur theoretisch damit.

    Du suchst dich und du wirst dich finden. Wenn du alle (Trauer-)Pfade gelaufen bist, kommst du bei dir an. Manche Wege laufen sich gut und zügig, andere sind quälend lang und schwer.

    Sansibar




Beitrag von conny2 (1317 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 08:28.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Kein Einwand, liebe Sammy2009, ich denke schon, dass Trauernde durch den Tod ihrer Liebsten ein Stück härter werden, nicht im Sinne von "verhärten," ganz im Gegenteil, sondern im Sinne von „Gewappnetsein“ gegen das Unheil. Das nimmt der Furcht vor dem, was einem im Leben noch zustoßen kann, einen Teil ihres Schreckens. Wer gut gewappnet ist, fühlt sich sicher und braucht keine Angst zu haben. Er kann innerlich zwar sehr verletzt sein, ist aber durch gute Kräfte in seinem Inneren auch geschützt. Das diffuse Gefühl des „Ungeschütztseins“ ist ein Kriterium der Angst. Furcht signalisiert (nur): „Da kommt jetzt etwas Unangenehmes oder gar Schlimmes auf dich zu. Tu’ was.“ Angst dagegen lähmt. Wenn sie überhaupt etwas signalisiert, dann ist es das Gefühl, ausgeliefert und ungeschützt zu sein und nichts dagegen tun zu können. Wenn man das weiß, kann man mit seinen Gefühlen besser umgehen. Wenn es Furcht ist, muss ich überlegen, wie ich am besten aus der Situation herauskomme. Wenn es Angst ist, brauche ich professionelle Hilfe. Aber auch nur dann, glaube ich.

    LG, conny2


Beitrag von Sansibar (135 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 08:52.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Naja...
    Ich habe keine Ahnung, ob du in einem Mikrokosmos lebst. Die Realität zeigt mir Angst an allen Ecken und Enden. Das fängt beim cholerischen Chef an und hört bei der zerrütteten Ehe auf.

    Sansibar

Beitrag von conny2 (1317 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 09:27.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Wenn der cholerische Chef die Schlange ist, und ich das Karnickel, hast du recht. Dann habe ich Angst. Sonst nicht.


    *** editiert von conny2 am Dienstag, 30.07.2019, 09:28 ***

Beitrag von everest (612 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 09:45.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Beispiel: Freilaufende Hunde sind eine potentielle Gefahr!
    Ich kann all meinen Mut zusammennehmen, und weitergehen.
    Ich kann die Straßenseite wechseln.
    Ich kann mein zu Hause nicht mehr verlassen, da es ja freilaufende Hund gibt.

    Frage: wann ist Angst pathologisch/behandlungsbedürftig?

Beitrag von Sansibar (135 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 09:47.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Der cholerische Chef ist der Angsthase.

Beitrag von everest (612 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 09:00.

  Re: Angst im Trauerprozess

    "Wenn es Angst ist, brauche ich professionelle Hilfe."

    Sehr steile These!



Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 09:08.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Lieber everest,

    da bin ich aber schon eher bei conny2. Denn, auch wenn ich selbst davon nicht betroffen bin, so kenne ich doch viele in meinem Umfeld, die wirklich Ängste haben - in unterschiedlichen Ausprägungen und Richtungen - aber sie alle haben professionelle Hilfe!
    Was hat das also bitte mit "steiler These" zu tun? Magst Du das vielleicht etwas näher erläutern?

Beitrag von everest (612 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 09:21.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Sansibar hat die Antwort gegeben!

    Google mal nach "Angststörungen".

    *** editiert von everest am Dienstag, 30.07.2019, 09:27 ***

Beitrag von conny2 (1317 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 09:53.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Habe das hier gefunden:

    https://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Angst_-_Furcht_-_Phobie_-_Panik

    Zitat:

    Angst ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich Furcht meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden "Angst" und "Furcht" allerdings oft synonym verwendet, obwohl es z.B. statt "Angst vor dem Fliegen" eigentlich "Furcht vor dem Fliegen" heißen müsste. Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den so genannten Angsterkrankungen (=Angststörung) auftritt (z.B. Angst vor Kaufhäusern, Fahrstühlen, Mäusen, Spinnen, anderen Menschen etc.). Wenn Menschen sich wegen Ängsten in Behandlung begeben, dann leiden sie fast immer unter einer Angststörung.

    Zitatende

    Mir geht es dabei jedoch nicht um die Begriffe. Wichtig scheint mir aber, dass man weiß, worum es sich im Einzelfall handelt. Ich denke, dass das auch für Psychologen und Psychotherapeuten nicht unwichtig ist. Denn es ist ein Unterschied, ob ich jemanden behandele, der sich z.B. vor Spinnen fürchtet oder ob ich jemand behandele, der vor Trauer wie gelähmt ist.

Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 10:01.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Genau da sind wir wieder beim Thema:

    In dem Zitat heißt es "Angst ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (z.B. Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird."

    Genau das beschreibt mein Verhalten, meine Gefühle das ganze Jahr 2017 - und allein die Erinnerung an dieses Jahr lässt mir schon wieder die Tränen aus den Augen stürzen. Alles ist sofort in allen Einzelheiten präsent und es tut einfach immer noch unfassbar weh und auch, dass sich meine Befürchtungen ja dann bewahrheitet haben...

    Ich hoffe einfach, dass sich diese Erinnerungen irgendwann mal insoweit beruhigen, dass zumindest die Tränen aufhören.

    Habt einen schönen Tag

Beitrag von Louisa75 (202 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 11:12.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Liebe Sammy,

    nach meiner Erfahrung wollen die Erinnerungen, die Tränen, all die Gefühle, die so oft kaum auszuhalten sind, uns bei der Verarbeitung helfen. Ich kenne das so gut, was du beschreibst, so gut. Mir hat es geholfen, es "einfach" anzunehmen, so wie es ist, alle Gefühle fühlen. So schwer das ist. Nur so wurde es bei mir leichter. Im Vergießen eines Meeres an Tränen. Im Multiplexkino meiner Erinnerungen Dauergast. Solange wie die Filme rollen wollten. Ich sende dir die Sonne und ein wenig Leichtigkeit.

    LG Louisa

Beitrag von blackeyes (1231 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 13:04.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Liebe Louisa,

    jeden einzelnen Satz, den du schreibst, kann ich nachvollziehen und besser hätte auch ich mein eigenes Empfinden nicht ausdrücken können - Danke für diese prägnanten Worte!
    Im Wechselbad der Gefühle während der Trauer ist alles möglich: Angst, Zorn, Selbstmitleid u.v.m. - alles kommt und alles geht, nichts bleibt bzw. sollte dauerhaft bleiben. Und es nutzt auch nichts, sich dagegen wehren zu wollen, nein, ich habe das erst gar nicht versucht; das Annehmen ist tatsächlich das Gebot der Stunde. Letztendlich wird die Liebe, die Hoffnung und die Zuversicht die Oberhand behalten.

    Angst? Wer sie vorher nicht kannte, wird sie nicht grundsätzlich während der Trauer kennenlernen. Sie gehört mit zur Grundausstattung an menschlichen Gefühlen. Die Trauer setzt ihr lediglich während dieser dunklen Zeit die Krone auf. Meine persönliche Meinung.

    LG
    blackeyes

Beitrag von Louisa75 (202 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 22:45.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Liebe blackeyes,

    ja, die Liebe, die Hoffnung und die Zuversicht bleiben, immer, Danke für diese Erinnerung! Ich glaube, das Annehmen all dessen, was ist, ist die eigentliche, große Herausforderung in der Trauer. Mir ist das lange sehr schwer gefallen, die Rebellion war mir viel vertrauter.... Ja, ich glaube wie du, dass die Trauer das Vorhandene verstärkt. Wie wenn sie die Persönlichkeit vertieft, mit allem, was immer schon da war. In der Trauer hab ich mich kennen gelernt wie nie zuvor.

    Liebe Grüße
    Louisa

Beitrag von blackeyes (1231 Beiträge) am Mittwoch, 31.Juli.2019, 01:01.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Oh ja, liebe Louisa, da sagst du was: Die Rebellion - die hat auch mich lange begleitet, sehr lange! Wie ich kürzlich erwähnte, wollte "dieses bescheuerte Herz" einfach nicht annehmen, was dem Verstand schon lange klar war. Irgendwann aber kommt die Einsicht, das Annehmen, dass es ist wie es ist.

    Liebe Grüße
    blackeyes

Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Mittwoch, 31.Juli.2019, 07:31.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Liebe blackeyes, liebe Louisa

    wäre ich doch schon an dem Punkt wo Ihr beiden steht...

Beitrag von Louisa75 (202 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 11:07.

  Re: Angst im Trauerprozess

    "Mir geht es dabei jedoch nicht um die Begriffe. Wichtig scheint mir aber, dass man weiß, worum es sich im Einzelfall handelt. Ich denke, dass das auch für Psychologen und Psychotherapeuten nicht unwichtig ist. Denn es ist ein Unterschied, ob ich jemanden behandele, der sich z.B. vor Spinnen fürchtet oder ob ich jemand behandele, der vor Trauer wie gelähmt ist."

    Die Diagnose des Psychotherapeuten, lieber conny2, differenziert, natürlich, idealerweise. Und aus der Sicht desjenigen, der Hilfe sucht? Hier geht es nach meinem Gefühl v.a. um das Gefühl des Angenommenseins, mit dem, was ist, was ich fühle. Egal, was es ist. Egal, wie man es nennt. Ich glaube, dass in unserer Situation das Gehaltensein das Entscheidende ist.

    LG Louisa

Beitrag von conny2 (1317 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 11:25.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Da hast du recht, liebe Louisa -:). Es tut mir leid, dass ich das übersehen habe. Trotzdem: Kann der Psychotherapeut das verlorene Angenommensein und Gehaltensein mit Aussicht auf Erfolg therapieren?

Beitrag von Louisa75 (202 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 22:36.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Das kann er so wohl eher nicht, lieber conny2. Und vielleicht ist es eine Frage der Perspektive: verlorenes Angenommensein und Gehaltensein "therapieren" - das wäre glaub ich gar nicht dein Ziel, denn genau dieses liebevolle Angenommensein und Gehaltensein durch deine Frau ist doch in ewiger Gegenwart das, was bei dir bleibt, im Hier und Jetzt Trost und Halt gibt. Ein guter Psychotherapeut nimmt dich an, so wie du bist, und hält dich, mit allem, was zu dir gehört, in der therapeutischen Beziehung. Und das wäre in deinem Fall wohl: dich in der fortgesetzten, seelisch-geistigen Beziehung zu deiner Frau zu unterstützen, dir darin Halt zu geben...

Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Mittwoch, 31.Juli.2019, 07:35.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Liebe Louisa,

    vielen vielen Dank für diese Zeilen. Sie sind gerade jetzt für mich so bedeutsam - und sowas von wichtig...

    Und - vielen Dank für Sonne und Leichtigkeit. Beides fehlt mir. Ist aber vielleicht auch der privaten Situation geschuldet...

    Hab einen schönen Tag.

Beitrag von conny2 (1317 Beiträge) am Mittwoch, 31.Juli.2019, 10:20.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Danke, liebe Louisa, das ist es, glaube ich.

Beitrag von Sansibar (135 Beiträge) am Sonntag, 28.Juli.2019, 20:25.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Ich will meine Angst nicht missen. Ich will ja auch kein anderes Gefühl loswerden. Der Tod war mir sehr nahe und kurz nach dem Verlust, war ich dem Tod auch näher als dem Leben und war ziemlich leichtsinnig. Glücklicherweise ist das lange wieder vorbei und ich hänge genauso am Leben wie vor dem Tod meines Mannes.
    Sollte ich einmal schwer krank werden, dann weiss ich ungefähr wie es ist, aber ob es das besser macht?
    Als mein Mann schwerkrank wurde, hatte ich Angst ihn zu verlieren, hatte ich Angst vor der Zukunft, hatte ich Angst vor seinem Sterben und seinem Tod.
    Aber meine Angst hat mich eigentlich immer gerettet, denn dann, wenn ich Angst hatte, habe ich ganz genau hingeschaut. Auch im Laufe des Trauerprozesses hatte ich immer wieder Angstgefühle. Wenn man seine innere "Komfortzone" verlassen muss , dann gehört Angst nach meinen Erfahrungen dazu.


    Sansibar






Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 07:48.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Liebe Sansibar,

    Du sagst, "wenn man seine innere Komfortzone verlassen muss, dann gehört Angst nach meinen Erfahrungen dazu".
    Dem kann ich so nicht zustimmen.
    Mussten wir mit dem Verlust unserer Liebsten nicht alle unsere "Komfortzone" unfreiwillig verlassen?
    Wenn es so ist, wie Du sagst - bedeutet es dann, dass ich noch in der Komfortzone stecke? Oder mich vor all dem Neuen, Ungewohnten wegducke?

    Bin ich in irgendeinem Entwicklungsstadium "stecken geblieben" - nur weil ich keine Angst und auch keine Furcht mehr verspüre?

Beitrag von Sansibar (135 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 08:15.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Das Wort "Komfortzone" hört sich im Zusammenhang mit Tod und Trauer nicht wirklich gut an. Das Wort ist so geläufig geworden und mir fiel auf die Schnelle kein anderes ein. Sprechen wir lieber von Übergängen.
    Ich weiss nicht wie es bei dir ist, aber meine Erfahrung ist, dass Übergänge von Angst begleitet werden, also wenn man altes Terrain verlässt oder verlassen muss. Angst ist eine große Triebfeder, vor allen Dingen, Dinge nicht zu tun.
    Ich wollte damit nicht sagen, dass der gesamte Trauerprozess nur mit Ängsten gespickt ist. Das war bei mir auch nicht so. Aber es gab und gibt immer wieder innere und äußere Übergänge, die Angstgefühle aufkommen lassen.

    Sansibar




    *** editiert von Sansibar am Dienstag, 30.07.2019, 08:26 ***

Beitrag von everest (612 Beiträge) am Montag, 29.Juli.2019, 07:13.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Ich habe Angst vor Hunden, als Kind und Jugendlicher bin ich 2 Mal von Hunden in Gesicht und Hand gebissen worden.

    Konkretes Beispiel: Bei einem Waldspaziergang kam mir ein Paar mit 3 freilaufenden größeren Hunden (Schäferhund o.ä.) in weiterer Entfernung entgegen. Es machte sich ein Angstgefühl in mir breit. Als ich näher kam rief das Paar die Hunde zu sich, sie legten sich nah zu Füßen des Paares. Mein Angstgefühl nahm ab und ich ging recht entspannt an den Hunden vorbei.

    2. Beispiel: Ebenfalls bei einem Waldspaziergang: Ein großer freilaufender Hund kommt auf mich zugerannt. Die Besitzer lässt den den Hund gewähren. Meine Angst steigt, mein Körper reagiert: Herzschlag erhöht usw. Der Hund beschnuppert mich, springt an mir hoch. Ich habe höchste Angst … Die Reaktion des Hundebesitzers: „Der will nur spielen.“ Habe ich die Situation falsch eingeschätzt?

    In welcher Situation hatte ich Angst, in welcher Furcht?

    Ich hatte in beiden Situationen Angst um meine körperliche Unversehrtheit.. Im ersten Beispiel legte sich mein diffuses Angstgefühl. Im 2. blieb es auf hohem Niveau.

    Der Duden definiert Angst als ein „mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung einhergehender Gefühlszustand [angesichts einer Gefahr]; undeutliches Gefühl des Bedrohtseins“ und Furcht als „Angst angesichts einer Bedrohung oder Gefahr,“ gibt aber den „Besonderer Hinweis:
    In der Fachsprache der Psychologie und Philosophie wird im Allgemeinen zwischen Furcht als objektbezogen und Angst als unbegründet, nicht objektbezogen differenziert. In der Allgemeinsprache wird dagegen Furcht meist als gehobeneres Synonym zu Angst verwendet.“
    Ich möchte Angst in der Definition des letzten Satzes gebrauchen. Lt. Wikipedia hat „die Angst eine wichtige Funktion als ein die Sinne schärfender und Körperkraft aktivierender Schutz- und Überlebensmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten (Fight-or-Flight) einleitet.

    Von daher halte ich bei dem Thema „Angst im Trauerprozess“ die Unterscheidung Angst/Furcht für nicht hilfreich und zielführend.
    Spannender und hilfreicher finde die Frage, welche Ängste Trauernde konkret erleben/erlebt haben.
    Ich hatte z.B. Angst, dass nach der Krebsdiagnose meine Frau sterben könnte, ich hatte andere Verlustängste, dass mir nahe Menschen sterben könnten, ich hatte Angst vor dem ersten Todestag, ich hatte Angst, dass ich diesen anfänglichen Schmerz nicht überwinden könnte, er mich mein weiteres Leben begleiten könnt/würde. Ich hatte Angst vor Einsamkeit, nie mehr glücklich sein zu können … nur um die bedrohlichsten aufzuzählen.

    Nein, ich möchte meine Angst auch nicht verlieren, weil sie mich in letzter Konsequenz auch schützt.

    Die entscheidende Frage ist für mich, in wieweit die Angst mein Leben beeinflußt sowohl positiv als auch negativ, sie mich behindert oder hilft.

    Beste Grüße
    everest

    PS: Todesangst habe ich auch schon kennenlernen dürfen: Wär beinahe an einem einsamen Strand bei hohen Wellen abgesoffen. Obwohl ich zu dieser Zeit ein recht guter Schwimmer war, bin ich mit letzter Kraft an den Strand gespühlt worden, aber auch nur weil ich sehr besonnen reagiert habe!



    *** editiert von everest am Montag, 29.07.2019, 09:31 ***

Beitrag von Sansibar (135 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 09:14.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Ganz ehrlich Leute, hier wird gerade wieder munter alles durcheinander gebracht. Angst ist ein Gefühl. Grundausstattung eines jeden Menschen.
    Und nur davon spreche ich bzw schreibe ich.
    Wenn die Angst dich im Griff hat, generalisierte Angst, Phobien usw.., die dein Leben beeinträchtigen, dann sieht das anders aus.

    Sansibar

    Wenn jemand ohne das Gefühl Angst wäre, würde er ohne weiteres über eine Autobahn laufen. Schlussfolgerung: gute Einrichtung die Angst.

    *** editiert von Sansibar am Dienstag, 30.07.2019, 09:17 ***

Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 09:22.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Liebe Sansibar,

    da bin ich wieder 100% bei Dir :)
    Danke für das "Einfangen"...

    Wie die Überschrift schon sagt - es geht um Ängste im Trauerprozess.
    Und nicht um Angst im Allgemeinen.

    Hat vielleicht von den "stillen Mitlesern" jemand eine Meinung hierzu? Traut Euch doch, einfach mal drauflos zu schreiben. Hier wird niemand "zerissen" und wenn es doch mal ausufert - dann gibt es "alte Hasen", die uns alle wieder einfangen :)


Beitrag von Sansibar (135 Beiträge) am Dienstag, 30.Juli.2019, 13:54.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Wenn ich mit meinem Mann das Rentenalter erreicht hätte, Kinder schon eigene Familien haben, ich mein Altersleben lange eingerichtet hätte und meine Wege sich in sehr gelenkten Bahnen bewegen, dann halten sich Angstgefühle sicher sehr in Grenzen.

    Bei auf einmal Alleinerziehenden, womöglich mit wenig Geld, sieht die Welt viel bedrohlicher aus. Da kann einem schon Angst und Bange werden, zu Recht.

    Sansibar

Beitrag von Molly8 (345 Beiträge) am Donnerstag, 22.August.2019, 05:47.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Guten Morgen!
    Ich finde auch, wenn sich die Probleme dann noch türmen, auch finnzieller Art, dann hat man leider zu recht Angst. Klar, sie hilft einem da nich gut weiter. Angst ist kein guter Lebensberater, sagt man. Da , wo die Angst ist, da geht es lang, sagt man.
    Ja,ja....
    Mir ist es so ergangen, dass ich mehr Angst habe zB eine schwere Krankheit zu haben, wenn ich was Körperliches habe, als vorher, weil Olaf einfach so gestorben ist.
    Auch bei der Angst sind wir alle wieder unterschiedlich, weil wir unterschiedlich aufgewachsen sind und verschiedene Sachen in unserem Leben erlebt haben. Außerdem: Der eine gibt es zu, der andere nicht.
    Ich habe auch manchmal Angst davor, dass es immer wieder schlimme Phasen im Trauerprozess gibt. Das hilft mir auch nicht, es ist aber da.
    Was tun? Tja, annehmen, immer wieder ist das soooo schwer.
    Marie-Luise

Beitrag von Sammy2009 (269 Beiträge) am Donnerstag, 22.August.2019, 14:47.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Liebe Marie-Luise,

    ich hatte jetzt ein paar Tage Zeit zur inneren Einkehr. Auch da tauchte das Thema "Angst" auf. Dabei stellte ich fest, dass ich keine Angst vor Tod, Krankheit, sonstigem Unheil habe. Es gibt Ereignisse, auf die wir keinen Einfluss haben. Insofern habe ich da einen für mich guten Gleichmut entwickelt.

    Gleichwohl habe ich aber dennoch erkannt, dass ich Angst habe. Angst davor, diesen seelischen Schmerz, den es nach wie vor gilt, auszuhalten, dass ich diesen seelischen Schmerz nochmal erleiden müsste. Davor habe ich Angst. Ich weiß, ein 2. Mal schaffe ich das nicht mehr.
    Und wenn es jetzt ans Ausräumen geht und ich jedes einzelne Teil in die Hand nehmen muss, um zu überlegen, ob ich das jetzt mitnehme oder weiter verschenke oder gar entsorge, dann hat das schon eine Macht.
    Doch ich kann etwas dagegenstellen:
    Dankbarkeit.
    Wenn ich ein Gegenstand in die Hand nehme und die wehmütigen Erinnerungen auftauchen, kann ich dem Schmerz (der unweigerlich auftritt) mit Dankbarkeit begegnen. Die Dankbarkeit mildert den Schmerz ein kleines Stück. So hoffe ich zumindest für mich, dass ich durch dieses neue Tal ohne diese großen seelischen Schmerzen kommen kann.
    Und wenn das gelingt, vermag es vielleicht auch diese Angst zu besiegen.



Beitrag von rose2 (39 Beiträge) am Donnerstag, 22.August.2019, 21:19.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Ach, wäre ich doch schon so weit.
    Kürzlich beim Arzt dachte ich: wenn er jetzt sagt, ich hab ne unheilbare Krankheit, dann sage ich: ja prima, endlich. Mach, dass es schnell geht. Ich habe keine Angst davor, weil das Leiden grad so viel größer ist.

    Ob Angst oder Furcht, die Diskussion dazu habe ich überflogen, wie unwichtig erscheint mir doch (momentan?) es nach dem Duden oder der Bedeutung auseinander zu pflücken.

    Das mit der Dankbarkeit sagen mir viele Menschen, wie lange mag es dauern? Momentan ist da nur der Schmerz, Angst vor der Zukunft, die es erneut alleine zu bewältigen gilt ....

Beitrag von Suse79 (4 Beiträge) am Donnerstag, 22.August.2019, 21:54.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Ich habe Angst, dass mir auch noch meine Kinder genommen werden. Nachdem mein Mann ohne jegliche Anzeichen einfach nicht mehr aufgewacht ist (Verdacht auf Lungenembolie). Nachts gehe ich in die Kinderzimmer und schaue, ob beide noch atmen und morgens als erstes muss ich gucken, ob sie noch am leben sind. Dieser "Zustand" ist so furchtbar. Was mit mir passiert, davor habe ich keine Angst.

Beitrag von Sansibar (135 Beiträge) am Freitag, 23.August.2019, 09:26.

  Re: Angst im Trauerprozess

    Ja Suse79, die Angst kenne ich. Umgekehrt ist es allerdings genauso. Die Kinder haben sehr lange große Angst auch noch die Mutter zu verlieren. Meine Kinder waren etwas älter, aber auch noch viel zu jung, den Vater zu verlieren. Anfangs haben sie mich fast schon "kontrolliert", wenn ich unterwegs war. Ich bin immer ans Handy gegangen oder habe umgehend zurückgerufen, habe immer ganz genau gesagt, wo ich mich aufhalte bzw. ob mein Handy stumm geschaltet ist. Das ist heute viel besser , aber so ganz und gar, haben sie die Angst davor noch nicht ablegen können.

    Und auch das Gefühl des Nachsterbens wollen, das Egal sein, was mit mir geschieht, kenne ich sehr gut. Gottseidank ist es nur eine begrenzte Phase. Hinterher habe ich mich fast geschämt, dass ich überhaupt so denken und fühlen konnte, denn die Kinder brauchten mich mehr denn je und ich habe nur mich in meinem Schmerz gesehen.
    Aber die Gefühle waren nun mal da, wie sie waren.

    Es gibt leider keinen Trost. Es ist so schrecklich, wie es sich für euch gerade anfühlt. Es wird wieder besser, das ist gewiss`. Das ist vllt ein kleines tröstendes Lichtlein.
    Sansibar




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  Zwei an einem Tag   Carlchen65 26.7.19, 21:08
  Sch.... Ferien   Stippi 26.7.19, 20:40
  Re: Sch.... Ferien   Sansibar 28.7.19, 13:08
  Re: Sch.... Ferien   everest 28.7.19, 13:46
  Wie finde ich in mein neues Leben?   Yhona 20.7.19, 13:26
  Leistungsfähigkeit   Sansibar 12.7.19, 22:41
  Re: Leistungsfähigkeit   conny2 13.7.19, 10:47
  Re: Leistungsfähigkeit   everest 13.7.19, 17:35
  Re: Leistungsfähigkeit   Sonne68 13.7.19, 18:13
  Re: Leistungsfähigkeit   mudinjuh 14.7.19, 14:52
  Re: Leistungsfähigkeit   Nafets 14.7.19, 18:06
  Re: Leistungsfähigkeit   Sansibar 14.7.19, 20:31
  Re: Leistungsfähigkeit   Pumbaline 18.7.19, 22:26
  So ist das Leben   Stippi 2.7.19, 22:51
  Re: So ist das Leben   blackeyes 3.7.19, 11:16
  Re: So ist das Leben   Memma 3.7.19, 22:15
  Re: So ist das Leben   Andy58 8.7.19, 15:54
  Hochzeitstag   Ollichka 2.7.19, 10:27
  Re: Hochzeitstag   blackeyes 2.7.19, 10:52
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  Re: Hochzeitstag   rose13 21.7.19, 13:06
  Re: Hochzeitstag   blackeyes 3.7.19, 12:21
  Re: Hochzeitstag   conny2 4.7.19, 13:56
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  Der 6. Liebesbrief   Janneu2806 27.6.19, 23:08
  Re: Der 6. Liebesbrief   Jasmin2 28.6.19, 09:39
  Re: Der 6. Liebesbrief   Heike18 28.6.19, 12:04
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  Der sechste Liebesbrief   Andy58 26.6.19, 10:37
  Re: Der sechste Liebesbrief   Jasmin2 27.6.19, 10:28
  1 Jahr Mitgliedschaft   Sammy2009 18.6.19, 14:28
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  Re: Das Leben ist schön!   Sammy2009 3.6.19, 14:44
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  Re: Was ist das?   morbus 7.6.19, 18:33
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  Re: 2. Abschied   IZett 9.5.19, 11:32
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  Re: 2. Abschied   RehTse 9.5.19, 20:01
  Re: 2. Abschied   Sammy2009 9.5.19, 22:33
  Re: 2. Abschied   Lesegern 11.5.19, 12:53
  Re: 2. Abschied   heischnei 12.5.19, 21:27
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  Re: 10 Jahre !   nina2019 28.4.19, 10:29
  Re: 10 Jahre !   blackeyes 28.4.19, 18:49
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  Re: Jeder Mensch ist anders   Pumbaline 28.3.19, 20:03
  Re: Jeder Mensch ist anders   BBarbara 29.3.19, 17:59
  Re: Jeder Mensch ist anders   Pumbaline 30.3.19, 21:44
  Re: Jeder Mensch ist anders   Andy58 4.4.19, 14:32
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  Re: Kennt ihr das?   Sammy2009 12.3.19, 20:06
  Re: Kennt ihr das?   FrauAntje 12.3.19, 20:45
  Besondere Momente ...   Nafets 6.3.19, 00:26
  Kenn mich grad nicht aus   Sammy2009 18.2.19, 21:37
  Re: Kenn mich grad nicht aus   Carlchen65 19.2.19, 13:40
  Re: Kenn mich grad nicht aus   conny2 19.2.19, 15:31
  Re: Kenn mich grad nicht aus   Sammy2009 5.3.19, 09:47
  Re: Kenn mich grad nicht aus   conny2 5.3.19, 15:18
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