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Beitrag von Jasmin2 (1641 Beiträge) am Freitag, 19.November.2021, 17:42.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Hallo,
    Ich kann mich der Auslegung von Everest anschließen.

    Wenn du, Conny, schreibst, dass die Kraft wiederkam, auch ohne Therapie, ist das m.E.genau der Punkt, auf den es ankommt. Behandlungsbedürftig fühlt man sich dagegen - und damit ist der persönliche Leidensdruck gemeint - wenn die Kraft über sehr lange Zeit eben NICHT wiederkommt, egal wie ich meine Gedanken ändere o.ä. Wenn man dann z.B.einfach nicht mehr für ggf. Kinder sorgen kann oder seine Arbeit zum Brötchen verdienen für zu lange Zeit nicht bewältigen kann, eben nicht ins angemessene Leben zurückfinden kann, dann kann eine entsprechende Therapie greifen und daraus helfen.
    Das heißt doch nicht, dass du oder ich nach Jahren nicht mehr traurig sein soll oder es nicht angemessen ist, den/die verstorbenen Partner/in zu vermissen, "bis der Vorhang fällt"..

    Freundliche Grüße

Dein Beitrag:

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Beitrag von Clelia (193 Beiträge) am Freitag, 12.November.2021, 13:29.

  Studie zu neuer Therapieform


Beitrag von conny2 (1665 Beiträge) am Freitag, 12.November.2021, 17:08.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Liebe Clelia,

    wenn ich nach mehr als sechs Jahren (!) nach dem Tod meiner Frau da hinginge, hätte man vermutlich kein Problem damit, bei mir eine schwere Trauerstörung zu erkennen, denn manches, was da als Indiz für eine solche Störung mitgeteilt wird, praktiziere ich bewusst. Z.B. verändere ich wenig an den Dingen, die meiner Frau lieb waren. Auch spreche ich gerne über sie, zwar nicht so, als ob sie immer noch lebte, aber ich halte mich auch nicht zurück, wenn ich bemerke, dass mich meine Sätze davon tragen, in die Vergangenheit, und der eine oder andere Gesprächspartner davon vielleicht peinlich berührt sein könnte. Schließlich hat man nach sechs Jahren längst ins Leben zurückgefunden zu haben, worin der Tod bekanntlich weidlich verdrängt wird, selbst heute, in der Pandemie, wo es allen Grund gäbe, sich seiner auf Schritt und Tritt bewusst zu sein. Aber ich finde gleichwohl nicht, dass es auf eine seelische Störung hindeutet, wenn man die Liebe zu dem/der verstorbenen Partner/in über den Tod hinaus weiterlebt. Nicht lediglich in Form eines ehrenden oder wehmütigen Gedenkens, wie es oft heißt, sondern ganz praktisch, soweit das noch möglich ist, und was man bei sich und mit sich und dem/der Verstorbenen innerlich ausloten muss. Da es diese Möglichkeit gibt, wie ich zuverlässig weiß, ohne dass man deshalb unglücklich wird, weigere ich mich ein bisschen, Expert*innen wie Frau Dr. Vogel zu folgen und Behandlungen, wie von ihr angeboten, in Anspruch zu nehmen. Denn es gibt ihn schon, den komischen Kauz, der darauf beharrt, das Leben mit seinem/seiner verstorbenen Partner/in fortzusetzen, ohne sich dabei und damit zu quälen, sondern es ganz im Gegenteil spannend findet, zu erleben, was noch an Gemeinsamkeit geht, und was eine ganze Menge ist. Aber nichts für ungut. Jede/r mag selbst sehen, wie sie/er es am besten kann und ob sie/er professionelle Hilfe in Anspruch nimmt oder nicht. Das einzige, was es zu erreichen gilt, ist innere Zufriedenheit damit wie es ist, obwohl die Brötchen kleiner sind als vordem und es fraglos besser sein könnte als es ist.

    Liebe Grüße
    conny2


Beitrag von Jasmin2 (1641 Beiträge) am Samstag, 13.November.2021, 09:48.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Hallo Conny,
    So, wie du deinen Umgang mit deinem Verlust nach dieser Zeit beschreibst, ist dies im Sinne der von clelia vorgestellten Diagnose und Therapie nach meinem Verständnis NICHT als krankhaft zu verstehen. Vielmehr verstehe ich es so, dass Menschen auch nach langer Zeit noch nicht wieder wirklich handlungs- und arbeitsfähig (bei Jüngeren) sind, dafür werden dann solche offiziellen Diagnosen benötigt und daran kann jedenfalls ich mich nicht stören.
    Ich habe es mal bei einer rel.jungen Frau erlebt, dass diese nach längerer Zeit nach dem Tod ihres Mannes immer noch in der Form sprach, als lebe er weiterhin dort mit ihr "wir machen das immer so und so" etc. Das konnte mir natürlich egal sein, doch manches ist eben sehr hinderlich um wieder halbwegs im weiterleben klarzukommen und ich finde es gut, wenn neue spezielle Strategien entwickelt werden, die über eine "normale " Therapie einer Depression hinausgehen.
    Liebe Grüße

Beitrag von conny2 (1665 Beiträge) am Samstag, 13.November.2021, 19:20.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Hallo Jasmin,

    das mag sein. Aber ich habe den Verdacht, dass man bei manchen Psychologen möglicherweise vorschnell als „Langtrauernder“ und damit „trauergestört“ gilt, obwohl man einfach nur u.U. sehr viel länger als üblich danach sucht, wie man nach dem Tod der Partnerin/des Partners mit seiner dramatisch veränderten Situation umgehen soll. Wenn dann noch ein nach außen vielleicht trotzig wirkendes Festhalten an der Partnerschaft über den Tod hinaus hinzukommt, geraten die Dinge in der Therapie möglicherweise auf ein falsches Gleis. Ich denke, dass die Therapie in solchen Fällen dahin gehen sollte, die/den Hinterbliebenen darin zu unterstützen, seine Beziehung zu dem/der Verstorbenen über den Tod hinaus zu leben, selbstverständlich im Rahmen dessen, was noch möglich ist, statt sie/ihn von der Partnerschaft quasi zu „entwöhnen“ (was von psychologischer Seite zwar in Abrede gestellt wird, aber nach meiner Beobachtung gleichwohl praktiziert wird). Ich finde es auch nicht hinderlich, wenn dabei jemand von seinem Partner/seiner Partnerin so spricht, als würde sie/er noch leben. Das mag zwar die Menschen im Umfeld irritieren, sodass sie vielleicht denken: Was ist denn mit der Frau/dem Mann los? Aber haben wir das nicht bei allen Verhaltensweisen, die nicht einer mehr oder weniger diffusen gesellschaftlichen Norm entsprechen? Ist das, wenn es zu besorgen ist, pathologisch? Geht es dann darum, denjenigen dessen Verhalten äußerlich als nicht „normal“ erscheint, mit psychologischer Hilfe ins angeblich Normale zurückzuführen, oder geht es nicht viel mehr darum, sie/ihn in ihrer/seiner Sichtweise so zu stärken, das sie/er selbst erkennt, was für sie/ihn das Beste ist? Ich denke: Letzteres.

    Liebe Grüße


Beitrag von Jasmin2 (1641 Beiträge) am Sonntag, 14.November.2021, 10:39.

  Re: Studie zu neuer Therapieform - was kann Psychotherapie leisten?

    Hallo Conny,
    Dieses Thema zu verschieben, macht sicher Sinn. Oliver wird aktuell noch in Sachen community/Verein beschäftigt sein und holt es vllt nach.
    Da du eine grundsätzliche Sache ansprichst, nämlich was Psychotherapie leisten kann/sollte, möchte ich trotzdem schon antworten. Sinn einer Psychotherapie ist nämlich eh nicht, dem Klienten zu sagen, was er zu tun und wie er etwas zu betrachten hat. Zum Glück habe ich dies auch noch nie erlebt.
    Ich habe es tatsächlich bei mehreren Psychotherapeuten und Trauerberatern so erlebt, dass MIT mir mein individuell passender Weg überlegt wurde, wie ich z.B.aus einem Zustand der Erstarrung/Depression hinausfinden kann.
    Viele Menschen haben entweder verlernt oder ihnen wurde nie gestattet, eigene Bedürfnisse zu sehen und berücksichtigen, Gefühle zu äußern und ihnen in irgendeiner Weise Ausdruck zu verleihen, dies in Worte zu fassen (was wiederum für Verarbeitung wichtig ist).
    Für den einen mag es gut sein, im Wald oder im Fussballstadion zu schreien, zu grölen, anderen hilft dies gemäßigt im Chorgesang oder im Malen, Jogging, Austoben - whatever. Hauptsache Bewegung in die "Sache" bringen.
    Ein Arzt in meiner Reha hat sich mal begeistert geäußert, dass ich jeden Abend dem Foto meines Mannes alles vom Tag erzählte;) Also es gibt viele von den Guten bei Therapeuten.
    In einer Reha bekam ich allerdings mal einen zugewiesen, der mich eine halbe Stunde nur blöde angegrinst hat ohne jede Reaktion, den habe ich dann abgelehnt..
    "Versuch macht kluch"
    In diesem Sinne finde ich sehr gut, wenn man sich in der Psychotherapie des Themas Trauer speziell annimmt.

    Liebe Grüße


Beitrag von Sammy2009 (593 Beiträge) am Sonntag, 14.November.2021, 11:46.

  Re: Studie zu neuer Therapieform - was kann Psychotherapie leisten?

    Liebe Jasmin,

    so wie es Dir ergangen ist, durfte ich auch diese Erfahrung machen - allerdings umgekehrt:
    In einer 1 1/2-jährigen Psychotherapie hatte der Therapeut 1 Jahr gebraucht, um zu erkennen, in welch tiefer Verbindung mein Mann und ich waren. 1 ganzes Jahr!
    Und in der Reha Ende letzten Jahres war eine Psychologin mir zugeteilt, die genau diese Verbindung, welche eine symbiotische Verbindung war, nach 3 Wochen! erkannte.

    Der Unterschied zwischen beiden war, dass sie über 20 Jahre in der Tiefenpsychologie unterwegs war/ist und er ein klassischer Verhaltenstherapeut ist.
    Und Verhaltenstherapie - so glaube ich zumindest - hilft uns Trauernden nicht sofort bzw. nur in ganz minimalistischen Schritten.

    Unterm Strich haben mir beide geholfen, auch wenn beide zusätzliche schmerzhafte Prozesse angeschoben haben.

Beitrag von Mora (406 Beiträge) am Samstag, 13.November.2021, 10:26.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Liebe Clelia,lieber Conny,ich glaube, Eure durchaus interessanten Beiträge gehören eher ins Forum,da an dieser Stelle Veranstaltungen angekündigt werden.

    Lieben Gruß
    Agnès


Beitrag von conny2 (1665 Beiträge) am Samstag, 13.November.2021, 19:08.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Stimmt, liebe Mora, aber ich bitte um Nachsicht dafür, dass das Thema hier gelandet ist. Vielleicht kann Oliver es ja verschieben. "Allgemein", "Alte Hasen", "Standpunkt" oder "Denkmal" wären m.E. alternative Standorte.

Beitrag von blackeyes (1674 Beiträge) am Sonntag, 14.November.2021, 13:15.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Merci vielmals, Oliver, fürs Verschieben - so ist es besser, denke ich ;).

    *** editiert von blackeyes am Montag, 15.11.2021, 14:05 ***

Beitrag von Suliz (9 Beiträge) am Dienstag, 16.November.2021, 07:16.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Auch wenn die Diskussion nicht in diese Sparte gehört…😊 Ich finde sie interessant und möchte mich deshalb auch noch daran beteiligen…

    Ich finde auch schade, wenn Trauer pathologiisiert wird- allerdings braucht man zum einen eine Diagnose um therapeutisch behandeln zu können (wenn das ganze über die Krankenkasse läuft)…zum anderen gibt es bestimmt auch Personen, die so gar nicht in ihr Leben zurück finden und bei denen dann eine Diagnose gerechtfertigt ist. Forschung und Finden neuer Behandlungsansätze zum Thema Trauer finde ich gut…Nur so kann sich ja gute Hilfe weiter entwickeln.

    Viele alte Traueransätze haben aber tatsächlich zum Ziel die Trauer irgendwie abzuschließen. Neue Traueransätzr haben aber doch genau das Ziel, was Du beschreibst Conny 2, eine gute innere Beziehung zur verstorbenen Person herzustellen und darüber aber auch wieder glücklicher zu werden und mehr ins Keben zurück zu finden. Ich finde dazu Kachler, als Autor und Psychotherapeuten hilfreich und habe ein Buch von ihm gelesen…

    Liebe Grüße an alle!

Beitrag von Holzkopf (820 Beiträge) am Dienstag, 16.November.2021, 12:21.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Immer wieder entsteht hier die Diskussion darüber, ob Trauer als behandlungsbedürftig im Therapiekatalog aufgenommen werden sollte, also, ob Trauer einer Therapie bedürfe.
    Eine Therapie beginnt man dann, wenn man das Bedürfnis danach hat. Wenn man denkt, das Gefühl hat, man komme allein oder durch die Unterstützung der näheren Umgebung nicht weiter. Dann ist es mir doch egal, ob mein Befinden "pathologisiert" wird oder nicht.
    Als Roland Kachler seine Sichtweise über Trauer veröffentlicht hat, war er selbst durch den Tod seines Sohnes darauf gekommen, dass die Ideen z.B. von Verena Kast (die ihr Phasenmodell als Habilitationsschrift 1982, aufbauend auf Kübler-Ross' Schema zum Sterbeprozess veröffentlicht hat und heute auch modifiziert) wenig hilfreich sind in der konkreten Bewältigung des Todes eines nahen Angehörigen.
    Da waren uns die angelsächsischen Länder schon voraus, auf deren Literatur wiederum Roland Kachler seine Ideen entwickelt hat.
    Mir persönlich hat eine Trauerbegleitung und eine Therapie sehr weitergeholfen, weil ich neben der Trauer auch die Beziehung zu meinem verstorbenen Mann intensiver beleuchten wollte.
    Die Anstöße der Therapeutin, ihre Sichtweise von außen, dazu habe ich die Gesprächsinhalte immer kurz skizziert und auch die Gedanken zwischen den Sitzungen aufgeschrieben, Bücher gelesen etc. Das war ein langer Prozess (insgesamt drei Jahre), der viel Eigenarbeit erfordert. Ich bin froh, dass ich diesen Weg gegangen bin.
    Es werden die Schritte zur Selbstheilung durch die Interventionen des/der TherapeutIn entwickelt, die zu einem passen, da sie "irgendwie" schon in einem selbst vorhanden sind.
    Ich bin der Meinung, einen Therapieprozess kann man nur beurteilen, wenn man selbst schon einen erlebt hat. Darüber zu sprechen ohne eigene Erfahrung ist genauso wie das Sprechen über Trauer, ohne sie erlebt zu haben.
    Eines ist über alle Therapieformen gleich wichtig: die Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn muss stimmen, es muss von gegenseitigem Vertrauen getragen sein.
    Das heißt für mich im Umkehrschluss: Wenn ich zur Therapie "getragen" werden muss, wenn mir andere Menschen eine solche anraten, und ich nur da hin gehe, um zu beweisen, dass ich auch ohne auskommen kann, dann kann sich nicht viel oder auch gar nichts entwickeln.
    Natürlich gibt es bei den TherapeutInnen wie bei anderen Berufen "Einser- oder auch Vierer-Schüler", manchmal muss man (wie ich auch) mehrere Versuche unternehmen, um den oder die Passend(n)zu finden. Das ist vor allem am Anfang der Trauer schier nicht möglich, weil man die Kraft dazu nicht hat. Die Therapie habe ich erst nach drei Jahren begonnen.
    Jetzt höre ich 'mal lieber auf, sonst wird es zu viel.
    Lieben Gruß
    Anke



Beitrag von conny2 (1665 Beiträge) am Donnerstag, 18.November.2021, 21:26.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Liebe Anke,

    es ging ja im Ausgangspunkt um diesen Link hier:

    https://www.ku.de/news/wenn-abschiedsschmerz-zum-lebensgefuehl-wird-hilfe-bei-anhaltender-trauerstoerung

    Dort geht es schon im dritten Satz darum, dass bei fünf bis zehn Prozent der Trauernden der Verlust „auch nach geraumer Zeit“ den Alltag so sehr dominiere, dass Fachleute von einer anhaltenden Trauerstörung im Sinne einer psychischen Erkrankung sprächen. Das heißt doch wohl im Umkehrschluss, dass unter Fachleuten bei 90 bis 95% der Trauernden der Verlust zeitnah überwunden sein sollte, damit keine anhaltende Trauerstörung zu besorgen ist.

    Das nun möchte ich nicht so stehen lassen, schon deshalb, weil ich mich entschieden weigere, in der emotionalen Anhänglichkeit an die/den Verstorbene/n eine Trauerstörung zu erkennen. Das stößt mir vielmehr schon begrifflich leicht sauer auf, weil vermutlich nicht gemeint ist, dass die Trauer gestört ist, sondern dass der trauernden Mensch wegen seiner anhaltenden Trauer in seinem Seelenleben gestört ist, und was ich für falsch halte. Ich sehe es stattdessen so, dass es überhaupt nicht schlimm ist, seinen Alltag mit seiner/seinem lieben Verstorbenen im Geist zu bewältigen und dass das eine durchaus bereichernde Lebenserfahrung sein kann, was aber „unter Fachleuten“ wohl keinen großen Anklang findet, warum auch immer.

    Aber sei’s drum: Erstens bin ich kein Fachmann und zweitens will ich keine neue Theorie des Trauerns aufstellen. Aber es wäre schon schön, wenn man sich als sogenannter „Langzeittrauernder“ von den Fachleuten nicht so oft in die Rolle eines psychisch suspekten Individuums gerückt sähe, das ihrer fürsorglichen Aufmerksamkeit bedürfe. Einfühlendes Verständnis für Menschen zu haben, die sich ohne ihre/ihren Liebsten zurechtfinden müssen, wäre (mir) aber jederzeit willkommen. Doch ist das für Fachleute vermutlich viel zu einfach.

    Liebe Grüße
    conny2


    *** editiert von conny2 am Donnerstag, 18.11.2021, 21:26 ***

Beitrag von blackeyes (1674 Beiträge) am Donnerstag, 18.November.2021, 22:38.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Das war jetzt das Erste, worüber ich in deinem Beitrag hier - nicht in dem Artikel, der ist mir zum Lesen mittlerweile zu lang - gestolpert bin, lieber conny, über den Begriff „anhaltende Trauerstörung“. Wer denkt sich so etwas nur aus, frage ich mich. Ich hab deinen Worten ansonsten nichts hinzuzufügen - sie sind für mich stimmig.
    LG
    blackeyes

    *** editiert von blackeyes am Donnerstag, 18.11.2021, 22:41 ***

Beitrag von everest (651 Beiträge) am Freitag, 19.November.2021, 13:02.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Lieber conny2,

    ich finde es schade und auch nicht richtig, den Artikel auf die Aussage im 3. Satz zu reduzieren, denn im Folgenden wird noch einiges relativiert.

    Die Frage ist doch, wie ist die Aussage: „...dominiert der Verlust auch nach geraumer Zeit den Alltag so sehr…“ zu verstehen.
    Dazu wird weiter unten geschrieben: „...wenn auch nach mehr als sechs Monaten der Tod des oder der Angehörigen den Alltag bestimmt und die eigene Lebensführung signifikant einschränkt – indem sich die Hinterbliebenen etwa weiterhin zurückziehen, die Sehnsucht nach der verstorbenen Person täglich als quälend erlebt wird, ihr Zimmer unangetastet bleibt oder über sie so berichtet wird als ob sie immer noch leben würde.“

    Über den Zeitrahmen kann man sicherlich diskutieren! Er ist aber nach meiner Meinung eher der Möglichkeit geschuldet, eine gewünschte Therapie schon nach 6 Monaten über die Krankenkassen abrechnen zu können. Von einer solch strengen zeitlichen Begrenzung halte ich auch nichts!

    Relevant hier ist für mich „.. .der Tod des oder der Angehörigen den Alltag bestimmt und die eigene Lebensführung signifikant einschränkt … die Sehnsucht nach der verstorbenen Person täglich als quälend erlebt wird, ...“

    Das heißt zunächst mal nur, dass oder ob ICH mich in MEINEM Leben eingeschränkt fühle.
    Wenn es mir damit „gut“ (nicht „quälend“ ist) geht, ist doch alles in Ordnung! Es ist eine Frage des individuellen (subjektiven) Leidensdrucks.

    Man kann auch mit einer Angststörung, Phobie und anderen psychischen Problemen leben. Man kann ebenfalls damit leben, anderen Menschen „auf den Wecker“ zu gehen, nur muss man die Reaktionen auch aushalten (können). Tut man das nicht, kann man sich ebenfalls therapeutische Hilfe suchen. :-)
    Von daher würde ich nie jemandem sagen, dass er eine Therapie machen soll/muss.

    Es ist also eine sehr subjektive/individuelle Entscheidung. Eine Grenze wird allerdings sein, wenn andere Menschen geschädigt werden, das sehe ich im Falle der Trauer allerdings nicht.

    Im Folgenden wird noch einiges relativiert:
    „Trauer ist eine ganz normale Reaktion, die alle Menschen im Lauf ihres Lebens erfahren. Dabei wird die Bindung zu einer verstorbenen Bezugsperson gewissermaßen neu aufgestellt. Das ist ein hochindividueller Prozess, der in der Regel nicht behandelt wird“.

    Ich denke, dass dies unstrittig ist. Ebenso wie folgende Aussage:

    „Auch wenn hierzulande immer wieder von einem Trauerjahr gesprochen werde, nach dem die Gedanken rund um die verstorbene Person angeblich weniger im Vordergrund sein sollen, sei dies kein allgemeingültiger Zeitrahmen. Selbst Jahre später gebe es sogenannte Trauerspitzen, etwa zu Jahrestagen.“

    Ich halte es auf jeden Fall für wichtig und richtig, dass es verschiedene und auch neue Ansätze für die Hilfe von Trauernde gibt, die auf die individuellen Bedarfe von Trauernden eingehen. Ob man sie annimmt oder nicht, kann zum Glück jeder selbst entscheiden – niemand muss!

    Man wird auch nicht gezwungen, eine Krebstherapie zu machen, nur muss man auch die Konsequenzen (er)tragen.

    Nur, wie gesagt, wenn andere unter meinem Verhalten leiden oder gar Schaden nehmen, sieht die Sache anders aus!

    Dies ist die Meinung von
    everest

    *** editiert von everest am Freitag, 19.11.2021, 13:42 ***

Beitrag von conny2 (1665 Beiträge) am Freitag, 19.November.2021, 16:44.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Lieber everest,

    ich habe den 3. Satz nur beispielhaft herausgegriffen, denn ich könnte beinahe jeden Satz des Artikels beleuchten, ohne zu einer anderen Einschätzung zu kommen. Die Grundaussage ist m.E. dass Trauer einerseits etwas „ganz Normales“ und keine Krankheit sein soll, andererseits aber doch psychologischer Intervention bedarf, nämlich eben dann, wenn der Abschiedsschmerz zum Lebensgefühl wird. Ob das der Fall ist, wird an konkreten Verhaltensweisen festgemacht, wie z.B. daran, dass sich Hinterbliebene zurückziehen, das Zimmer der/des Verstorbenen unangetastet lassen oder über sie/ihn so berichten, als lebte sie/er noch. Auch soll es sogar ein extremes Anzeichen anhaltender Trauer sein, dass manche Hinterbliebenen auch nach langer Zeit dreimal täglich ans Grab des Verstorbenen gehen oder auch den Friedhof komplett meiden, weil ihnen dieser Ort nicht ertragbar scheint. Daraus wird dann geschlossen, dass - so verstehe ich den Artikel - die Sehnsucht nach der verstorbenen Person täglich als quälend erlebt wird.

    Nun ja, wenn es danach ginge, dann wäre ich wohl in der Tat ein schwerer Fall, denn all das kommt in meinem Leben mit gewissen Abweichungen tatsächlich vor. Dass ich, glaube ich, gleichwohl kein schwerer Fall bin, beruht v.a. darauf, dass ich meine Situation zwar nicht „akzeptiert“ habe, denn ich kann nichts akzeptieren, das mir nicht zusagt, aber sie ist mein Schicksal, mit dem ich umzugehen habe. Nicht mehr und nicht weniger. Dies zu begreifen habe ich zwar einige Zeit aber keine psychologische Hilfe gebraucht, weil es - für mich letztlich, wohlgemerkt: letztlich, eher eine Frage des Verstandes als eine Frage der Psyche ist. Und nachdem ich das verstanden hatte, wirklich verstanden, kam auch nach und nach die Kraft wieder. Den Abschiedsschmerz gibt es zwar auch heute noch, aber er hat sich gewissermaßen vom Raubtier zum Haustier gewandelt und ist Teil meiner Biografie.

    Ich will für meine Sicht auf die Dinge keine Reklame machen. Aber ich finde, dass es so – auch - ein gangbarer Weg ist, mit der Trauer umzugehen. Ich will sie nicht „besiegen“ oder „hinter mich bringen“, sondern mit ihr leben, durchaus auch, weil ich darin die Anwesenheit meiner Frau spüre. Mehr brauche ich nicht.

    Freundliche Grüße
    conny2


Beitrag von everest (651 Beiträge) am Freitag, 19.November.2021, 17:39.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Lieber conny2,

    natürlich ist Dein Weg ein für Dich gangbarer. Du nimmst Deine Trauer auch nicht als "behindernd" oder "einschränkend" wahr und sie steht Dir nicht im Weg, Dein Leben zu leben - sie dominiert Dich nicht.

    Das ist doch auch alles in Ordnung. Ich würde niemanden zu einer Therapie oder ähnlichem drängen oder überreden wollen. Das liegt mir absolut fern. Es ist nur eine Möglichkeit unter anderen.

    Wie gesagt, es ist Dein Weg. Anderen, denen dieser Weg nicht gelingt oder sie aus anderen Gründen (Leidensdruck) etwas anderes für sich wünschen, sollte der Weg über eine Therapie möglich sein. Das entscheidet jeder für sich selbst! Und wichtig: es sollte nicht auf Druck von Aussen geschehen.

    Hier im Forum haben nicht wenige diesen Weg gewählt aus welchen Gründen auch immer und es geht ihnen anscheinend gut damit. Genauso gut, wie es Dir geht - unterstelle ich mal!

    Deshalb gut, dass es diese Möglichkeit gibt.

    Ebenfalls liebe Grüße
    everest



Beitrag von Jasmin2 (1641 Beiträge) am Freitag, 19.November.2021, 17:42.

  Re: Studie zu neuer Therapieform

    Hallo,
    Ich kann mich der Auslegung von Everest anschließen.

    Wenn du, Conny, schreibst, dass die Kraft wiederkam, auch ohne Therapie, ist das m.E.genau der Punkt, auf den es ankommt. Behandlungsbedürftig fühlt man sich dagegen - und damit ist der persönliche Leidensdruck gemeint - wenn die Kraft über sehr lange Zeit eben NICHT wiederkommt, egal wie ich meine Gedanken ändere o.ä. Wenn man dann z.B.einfach nicht mehr für ggf. Kinder sorgen kann oder seine Arbeit zum Brötchen verdienen für zu lange Zeit nicht bewältigen kann, eben nicht ins angemessene Leben zurückfinden kann, dann kann eine entsprechende Therapie greifen und daraus helfen.
    Das heißt doch nicht, dass du oder ich nach Jahren nicht mehr traurig sein soll oder es nicht angemessen ist, den/die verstorbenen Partner/in zu vermissen, "bis der Vorhang fällt"..

    Freundliche Grüße


  Studie zu neuer Therapieform   Clelia 12.11.21, 13:29
  Re: Studie zu neuer Therapieform   conny2 12.11.21, 17:08
  Re: Studie zu neuer Therapieform   Jasmin2 13.11.21, 09:48
  Re: Studie zu neuer Therapieform   conny2 13.11.21, 19:20
  Re: Studie zu neuer Therapieform   Mora 13.11.21, 10:26
  Re: Studie zu neuer Therapieform   conny2 13.11.21, 19:08
  Re: Studie zu neuer Therapieform   Suliz 16.11.21, 07:16
  Re: Studie zu neuer Therapieform   Holzkopf 16.11.21, 12:21
  Re: Studie zu neuer Therapieform   conny2 18.11.21, 21:26
  Re: Studie zu neuer Therapieform   everest 19.11.21, 13:02
  Re: Studie zu neuer Therapieform   conny2 19.11.21, 16:44
  Re: Studie zu neuer Therapieform   everest 19.11.21, 17:39
  Re: Studie zu neuer Therapieform   Jasmin2 19.11.21, 17:42
  Alle Jahre wieder    Wmomo 6.10.21, 21:25
  Re: Alle Jahre wieder    Jasmin2 7.10.21, 14:21
  Re: Alle Jahre wieder    Sansibar 7.10.21, 17:12
  Re: Alle Jahre wieder    Wmomo 8.10.21, 17:08
  Kein "Zuhause" mehr ,,,   Nafets 23.7.21, 13:12
  Re: Kein "Zuhause" mehr ,,,   xenibasx 26.7.21, 16:13
  Re: Kein "Zuhause" mehr ,,,   Sammy2009 26.7.21, 20:38
  Re: Kein "Zuhause" mehr ,,,   xenibasx 27.7.21, 16:55
  Re: Kein "Zuhause" mehr ,,,   Andyana87 29.7.21, 22:29
  Re: Kein "Zuhause" mehr ,,,   Nafets 9.8.21, 00:33
  Re: Kein    Sansibar 1.9.21, 11:26
  Re: Kein    conny2 1.9.21, 19:03
  Re: Kein    blackeyes 1.9.21, 21:22
  Re: Kein "Zuhause" mehr   Nafets 1.9.21, 23:40
  Re: Kein "Zuhause" mehr   Sansibar 2.9.21, 19:36
  Re: Kein "Zuhause" mehr   everest 3.9.21, 09:21
  Re: Kein "Zuhause" mehr   Jasmin2 2.9.21, 20:53
  Re: Kein "Zuhause" mehr   annaresi 2.9.21, 22:52
  Re: Kein "Zuhause" mehr   Nafets 3.9.21, 00:03
  Re: Kein    blackeyes 3.9.21, 08:54
  Re: Kein "Zuhause" mehr   verysad 5.9.21, 12:51
  Re: Kein "Zuhause" mehr   Nafets 8.9.21, 16:57
  Re: Kein "Zuhause" mehr   Sansibar 8.9.21, 22:09
  Re: Kein "Zuhause" mehr   conny2 10.9.21, 19:53
  Re: Kein "Zuhause" mehr   Sansibar 12.9.21, 13:38
  Re: Kein "Zuhause" mehr   conny2 12.9.21, 14:18
  Re: Kein "Zuhause" mehr   Nafets 8.9.21, 22:17
  Re: Kein    conny2 2.9.21, 10:07
  Re: Kein    MoaM 10.11.21, 07:42
  Re: Kein "Zuhause" mehr    Nafets 11.11.21, 23:46
  seltsames Unbeteiligtsein...   Aufbruch 8.7.21, 16:32
  Re: seltsames Unbeteiligtsein...   utel55 13.7.21, 15:59
  Re: seltsames Unbeteiligtsein...   Clelia 13.7.21, 22:02
  Re: seltsames Unbeteiligtsein...   yvba71 13.7.21, 23:10
  Trauer nach zwei Jahren   Anna60 23.6.21, 13:06
  Re: Trauer nach zwei Jahren   Holzkopf 23.6.21, 16:34
  Nette Begegnung an der Kasse   Holzkopf 5.6.21, 18:26
  Re: Nette Begegnung an der Kasse   Bleu 7.6.21, 11:52
  Re: Nette Begegnung an der Kasse   Bleu 9.6.21, 13:27
  Re: Nette Begegnung an der Kasse   Maria44 20.10.21, 16:27
  Re: Nette Begegnung an der Kasse   Bleu 21.10.21, 19:37
  Re: Nette Begegnung an der Kasse   conny2 1.11.21, 17:49
  Re: Nette Begegnung an der Kasse   conny2 3.11.21, 11:31
  Re: Nette Begegnung an der Kasse   Clelia 18.6.21, 11:40
  Re: Nette Begegnung an der Kasse   Suliz 16.6.21, 06:30
  Keine Lust mehr auf kochen   helidor 31.5.21, 18:54
  Re: Keine Lust mehr auf kochen   Bleu 31.5.21, 20:19
  Re: Keine Lust mehr auf kochen   Jufrika 31.5.21, 20:57
  Re: Keine Lust mehr auf kochen   helidor 1.6.21, 17:54
  Gründe für das Überleben   Bleu 23.5.21, 18:54
  Re: Gründe für das Überleben   conny2 4.8.21, 14:25
  Re: Gründe für das Überleben   conny2 7.8.21, 20:53
  Re: Gründe für das Überleben   conny2 8.8.21, 17:21
  Re: Gründe für das Überleben   conny2 6.8.21, 15:55
  You never walk alone   Steve 22.5.21, 22:48
  Re: You never walk alone   Holzkopf 23.5.21, 08:58
  Re: You never walk alone   everest 23.5.21, 09:39
  Re: You never walk alone   Steve 23.5.21, 10:30
  Re: You never walk alone   Sansibar 23.5.21, 10:31
  Re: You never walk alone   Sammy2009 23.5.21, 11:42
  Re: You never walk alone   RehTse 23.5.21, 16:18
  Re: You never walk alone   Jufrika 23.5.21, 20:15
  Re: You never walk alone   annaresi 23.5.21, 22:24
  Gründe für das Überleben   Bleu 22.5.21, 16:54
  Re: Gründe für das Überleben   RehTse 23.5.21, 16:31
  Re: Gründe für das Überleben   Bleu 26.5.21, 17:58
  Kontrollverlust   Clelia 19.5.21, 10:21
  Re: Kontrollverlust   Aufbruch 19.5.21, 16:07
  Re: Kontrollverlust   Jasmin2 19.5.21, 19:05
  Re: Kontrollverlust   blackeyes 19.5.21, 20:39
  Re: Kontrollverlust   annaresi 19.5.21, 22:28
  Re: Kontrollverlust   conny2 19.5.21, 22:31
  Re: Kontrollverlust   RehTse 20.5.21, 09:50
  Re: Kontrollverlust   everest 20.5.21, 12:06
  Re: Kontrollverlust   Holzkopf 20.5.21, 14:10
  Re: Kontrollverlust   Nafets 21.5.21, 11:52
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  Re: Kontrollverlust   Steve 21.5.21, 21:31
  Re: Kontrollverlust   Holzkopf 22.5.21, 15:02
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  Re: Kontrollverlust   Holzkopf 23.5.21, 09:12
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  Re: Kontrollverlust   Clelia 24.5.21, 00:28
  Wieder allein   Cindy313 18.5.21, 11:37
  Re: Wieder allein   sidecar 26.5.21, 01:37
  Re: Wieder allein   Jasmin2 26.5.21, 19:44
  Vom Wert der Dinge III   conny2 29.3.21, 20:25
  Re: Vom Wert der Dinge III   Sammy2009 29.3.21, 21:41
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  Re: Vom Wert der Dinge III   RehTse 30.3.21, 08:49
  Re: Vom Wert der Dinge III   Holzkopf 16.4.21, 14:30
  Re: Vom Wert der Dinge III   Clelia 16.4.21, 19:08
  Re: Vom Wert der Dinge III   lilawitwe 16.4.21, 20:18
  Re: Vom Wert der Dinge III   maks2708 17.4.21, 14:57
  Re: Vom Wert der Dinge III   Holzkopf 17.4.21, 18:05
  Re: Vom Wert der Dinge III   lilawitwe 17.4.21, 21:27
  Re: Vom Wert der Dinge III   elefanti 19.4.21, 02:44
  Re: Vom Wert der Dinge III   Billie 19.4.21, 23:02
  Re: Vom Wert der Dinge III   RoZo 17.5.21, 15:09
  Re: Vom Wert der Dinge III   conny2 18.4.21, 17:34
  Re: Vom Wert der Dinge III   Holzkopf 18.4.21, 18:11
  ....verdammt lang her......   Gabriell 17.3.21, 06:58
  Re: ....verdammt lang her......   Gabriell 17.3.21, 07:04
  Wo stehe ich?   Sammy2009 12.1.21, 15:47
  Re: Wo stehe ich?   Jasmin2 13.1.21, 12:12
  Re: Wo stehe ich?   saitam 19.1.21, 22:38
  Herbsttag   conny2 25.10.20, 14:04
  Re: Herbsttag   blackeyes 26.10.20, 09:03
  6 Jahre und DANKE   Stippi 12.10.20, 17:51
  Re: 6 Jahre und DANKE   Jasmin2 13.10.20, 18:32
  20 Jahre-die Zeit verrinnt......   morbus 23.9.20, 13:54
  Wie?   Sammy2009 23.9.20, 05:26
  Re: Wie?   blackeyes 23.9.20, 16:54
  Re: Wie?   Clelia 23.9.20, 18:53
  Re: Wie?   MoaM 26.9.20, 05:42
  Re: Wie?   Clelia 26.9.20, 09:09
  Re: Wie?   MoaM 26.9.20, 20:06
  Re: Wie?   Clelia 26.9.20, 21:03
  Re: Wie?   MoaM 28.9.20, 17:49
  Re: Wie?   Heike18 28.9.20, 18:17
  Re: Wie?   Heike18 28.9.20, 18:30
  Re: Wie?   Clelia 29.9.20, 09:12
  Re: Wie?   Clelia 29.9.20, 16:22
  Re: Wie?   RehTse 30.9.20, 09:01
  Re: Wie?   Heike18 30.9.20, 09:39
  "Vermeidung von Paaren"   Sandra0406 14.9.20, 16:38
  Re: "Vermeidung von Paaren"   Clelia 14.9.20, 20:05
  Re: "Vermeidung von Paaren"   Sandra0406 15.9.20, 19:27
  Re: "Vermeidung von Paaren"   Heike18 16.9.20, 08:24
  Re: "Vermeidung von Paaren"   Pumbaline 21.9.20, 19:53
  Re: "Vermeidung von Paaren"   Gaby 22.10.20, 15:55
  Re: "Vermeidung von Paaren"   wombel69 22.10.20, 21:59
  Re:    Mora 26.10.20, 11:43
  Geburtstag meiner Tochter   Stippi 5.8.20, 20:43
  Re: Geburtstag meiner Tochter   hora 14.8.20, 10:33
  Nachdenklich   Andy58 22.7.20, 10:45
  Re: Nachdenklich   Heike18 22.7.20, 23:14
  Re: Nachdenklich   hora 3.8.20, 14:03
  Re: Nachdenklich   Pumbaline 6.8.20, 20:17
  Wasserstandsmeldung   Sammy2009 15.7.20, 04:54
  Ich hab's geschafft........   morbus 7.7.20, 11:34
  Re: Ich hab's geschafft........   hora 14.7.20, 13:45
  Bereicherung   Holzkopf 25.6.20, 17:42
  Re: Bereicherung   Pumbaline 25.6.20, 19:41
  Re: Bereicherung   Pumbaline 25.6.20, 19:59
  Re: Bereicherung   conny2 25.6.20, 20:49
  Re: Bereicherung   Pumbaline 25.6.20, 22:27
  Re: Bereicherung   conny2 26.6.20, 07:45
  Re: Bereicherung   Holzkopf 26.6.20, 08:06
  Re: Bereicherung   Pumbaline 26.6.20, 22:02
  Re: Bereicherung   Holzkopf 27.6.20, 10:34
  Re: Bereicherung   lilawitwe 28.6.20, 09:55
  Re: Bereicherung   Nafets 28.6.20, 13:48
  Re: Bereicherung   hora 30.6.20, 10:32
  Re: Bereicherung   Sansibar 3.7.20, 21:47
  Re: Bereicherung   Sammy2009 4.7.20, 10:37
  Re: Bereicherung   conny2 5.7.20, 11:44
  Re: Bereicherung   blackeyes 4.7.20, 13:28
  Re: Bereicherung   Nafets 4.7.20, 15:47
  Re: Bereicherung   Sammy2009 5.7.20, 11:57
  Re: Bereicherung   conny2 5.7.20, 10:48
  Re: Bereicherung   blackeyes 5.7.20, 13:53
  Re: Bereicherung   Holzkopf 5.7.20, 18:05
  Re: Bereicherung   blackeyes 5.7.20, 19:35
  Re: Bereicherung   Holzkopf 5.7.20, 21:04
  Haltung verändern   Sammy2009 2.6.20, 00:16
  Re: Haltung verändern   lilawitwe 2.6.20, 08:22
  Re: Haltung verändern   Sammy2009 2.6.20, 09:39
  Telefonseelsorge   Carlchen65 6.5.20, 14:25
  Re: Telefonseelsorge   Sammy2009 6.5.20, 16:54
  Re: Telefonseelsorge   Jasmin2 6.5.20, 19:11
  ich kann grad nicht mehr...   Stippi 3.4.20, 23:50
  Meine neue Familie...   Stippi 23.2.20, 20:01
  Re: Meine neue Familie...   Nafets 27.2.20, 13:26
  Re: Meine neue Familie...   cs65 28.2.20, 17:24
  Danke    Heike18 6.2.20, 16:01



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