Nick:
Pass:
???
Startseite | Portal | Community | Trauer | Literatur | Wissenswertes | Verein |
Banner verwitwet.de
Termine Helfer-Datenbank
Ämter Ämter
Gesetze Gesetze
Tipps Tipps
Termine Termine
Links Links
Vereinsmitglied werden
weiterempfehlen
Spendenkonto/-liste
jung verwitwet e.V.
auf facebook
Transparenz - ITZ
verwitwet.de-Gruppen
Chat
Umfrage
Gästebuch
Foren >> FAQ
Community
Allgemein
Alte Hasen
Veranstaltungen
Rund um die Homepage
Weiterleben
Kontaktbörse
jung verwitwet e.V.
Rund um den Verein
Literatur
Fachliteratur
Vereinsmitglied blackeyes17:19
verloren2317:17
Tina1417:14
Vereinsmitglied Huelser16:53
   
Besucher: 7036591
Communitymitglieder: 12147
Vereinsmitglieder: 383
Vereinsmitglied werden
Aktualisierung: 22.05. 17:19
Chat
weitere Statistiken

verwitwet.de gehört zu den 5000 besten deutschen Internetadressen

   
© 2001 - Robert Scheithe
verwitwet.de - Wissenswertes Wiki

Finanzamt - Nachlass

Das Finanzamt ermittelt zunächst den steuerpflichtigen Wert des Erbes. Das ist der Nettowert des ererbten Vermögens abzüglich der Freibeträge.

Steuerklassen und allgemeine Freibeträge


Allgemeiner Freibetrag § 16 ErbStG*, seit 01.01.02

KlasseBetreffende PersonBetrag
IEhegatten307 000 Euro
IKinder (eheliche und nicht eheliche Kinder, Adoptivkinder, Stiefkinder, nicht jedoch Pflegekinder)205 000 Euro
IEnkel, Urenkel, Eltern, Großeltern bei Erwerben von Todes wegen51 000 Euro
IIGeschwister (auch Halbgeschwister), Geschwisterkinder, Stiefeltern, Schwiegereltern, Schwiegerkindern, geschiedene Ehepartner10 300 Euro
IIIAlle übrigen Erwerber5 200 Euro


*Dem überlebenden Ehepartner und Kindern unter 27 Jahren wird
zusätzlich ein besonderer Versorgungsfreibetrag gewährt (§ 17 ErbStG*)*

Versorgungsfreibeträge


Betreffende PersonBetrag
für den überlebenden Ehepartner256 000 Euro
für Kinder und Stiefkinder bei einem Alter bis zu 5 Jahren52 000 Euro
bei einem Alter zwischen 5 und 10 Jahren41 000 Euro
bei einem Alter zwischen 10 und 15 Jahren30 700 Euro
bei einem Alter zwischen 15 und 20 Jahren20 500 Euro
bei einem Alter zwischen 20 und 27 Jahren10 300 Euro


Kosten für die Nachlassverbindlichkeiten können ohne Nachweis mit
einem Pauschbetrag von 10.300,-- Euro vom ererbten Vermögen abgezogen werden.

Ob und in welcher Höhe Erbschaftssteuer bezahlt werden muss, richtet sich nach dem Wert des Erwerbs (Erbe, Vermächtnis, Pflichtteil) und dem Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser. Je enger der Verwandtschaftsgrad, desto niedriger fällt die Steuerklasse und damit der Steuersatz aus.

Mitteilungspflicht

Der Fiskus erfährt auf jeden Fall von der Erbschaft. Denn Banken und
Versicherungen müssen ihm nach dem Tod des Kontoinhabers alle
wichtigen Informationen liefern, Notare die Behörden über alles informieren, was „für die Festsetzung einer Erbschaftsteuer von Bedeutung“ sein könnte.
Der Begünstigte selbst ist verpflichtet, drei Monate, nachdem er von seiner Erbschaft erfahren hat, diese dem Finanzamt mitzuteilen (§ 30 ErStG).

Steuersätze


Wert des steuerpflichtigen Erwerbs (§10) bis einschließlichIIIIII
52.0007 %12 %17 %
256.00011 %17 %23 %
512.00015 %22 %29 %
5.113.00019 %27 %35 %
12.783.00023 %32 %41 %
25.565.00027 %37 %47 %
über 25.565.00030 %40 %50 %


Steuerfrei erben


Unabhängig von den persönlichen Feibeträgen können zudem einige Vermögensgegenstände und Zuwendungen bis zu einem bestimmten Wert steuerfrei vererbt oder verschenkt werden.
Was steuerfrei bleibt, ist im § 13 ErbStG/Ziff.1*. geregelt

Jede Person der Steuerklasse 1 kann Hausrat einschließlich Wäsche und Kleidungsstücke bis zum Wert von 41.000 Euro und andere bewegliche Gegenstände, z.B. Schmuck, PKW bis zum Wert von 10.300 Euro steuerfrei erben.

Jede Person der Steuerklassen II und III erhält für Hausrat und andere bewegliche Gegenstände einen Feibetrag von insgesamt 10.300 Euro

Diese Steuerbefreiung gilt jedoch nicht für Zahlungsmittel, Wertpapiere, Münzen, Edelmetalle, Edelsteine und Edelperlen.

Wertermittlung von Immobilien


Immobilien lassen sich in der Regel günstiger vererben als
Barvermögen. Denn für die Erbschafts- und Schenkungssteuer wird der
Wert des Grundbesitzes nach den Vorschriften des Bewertungsgesetzes
ermittelt. Das führt oft nur zu einer Bewertung von gut 50 % des
Verkehrswertes.

Diese Grundbesitzwerte werden nur in den Fällen ermittelt, in denen sie für die Erbschafts- oder Schenkungssteuer benötigt werden
(Bedarfsbewertung). Das Finanzamt, in dessen Bereich das Grundstück
liegt, kann binnen eines Monats oder längerfristig vom steuerpflichtigen
Erben eine Feststellungserklärung verlangen.

Der Wert unbebauter Grundstücke
Er ergibt sich aus den so genannten Bodenrichtwerten, die von
Gutachterausschüssen der Gemeinden oder Landkreisen auf Grund
tatsächlich gezahlter Kaufpreise ermittelt werden. Dieser Wert wird um 20 % gekürzt. Im Durchschnitt führt dies zu einer Bewertung in der
Größenordung von ca. 72 Prozent des Verkehrswertes.

Der Wert bebauter Grundstücke
Er wird regelmäßig in einem Ertragswertverfahren errechnet, das im
Durchschnitt zu einer Bewertung in der Größenordnung von ca. 50 % des Verkehrswertes führt.

Formel: Jahresnettokaltmiete (Durchschnitt des in der letzten 3 Jahren
erzielten Jahresmiete) mal 12,5 Prozent abzüglich. Alterswertminderung
(0,5 % jährlich, maximal 25 %) mal 1,2 (bei 1- und 2-Familienhäusern).
Dabei ist jedoch als Mindestwert der Wert anzusetzen, den das Grundstück als unbebautes Grundstück hätte. Für Sonderfälle (typische
Industriegrundstücke, Erbbaurechte oder erbaurechtsbelastete Grundstücke gelten besondere Regelungen.

Der Wert von Betrieben der Land- und Forstwirtschaft
Er wird regelmäßig in einem vereinfachten Ertragswertverfahren auf
Grundlage fester Ertragswerte für die wichtigsten land- und
forstwirtschaftlichen Nutzungen ermittelt. Hinzu kommt der Wert des
Wohnteils und ggf. von Betriebswohnungen, berechnet wie bei bebauten
Grundstücken.

Vorsicht! Spekulationsfrist
Wer Haus oder Wohnung erbt, sollte vor einem Verkauf prüfen, wann der
Erblasser die Immobilie erstanden hat. Nur wenn seither mehr als zehn
Jahre vergangen sind, fällt beim Verkauf keine Einkommenssteuer an.

*komplette ErbStG: http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/erbstg_1974/htmltree.html




Die Informationen zu :
  • Steuerklassen und allgemeine Freibeträge
  • Versorgungsfreibeträge
  • Mitteilungspflicht
  • Steuersätze
  • Steuerfrei erben
  • Wertermittlung von Immobilien
mit freundlicher Genehmigung von Das Haus aus dem Online-Artikel Erben und vererben – der Staat verdient mit entnommen (http://www.haus.de/PH2D/ph2d.htm?snr=5538&snr2=5538).


Letzte Änderung am 14.9.2005, 10:14 von Oliver
Autoren: Oliver




copyright © 2000-2018 Oliver Scheithe
Startseite  - Trauer  - Literatur  - Wissenswertes  - Verein
Sitemap  - Nutzungsbedingungen  - Impressum  - Hilfe
Seit dem 29.08.2017 wurde diese Seite 91882 mal aufgerufen
Der letzte Aufruf erfolgte in 0.06 Sekunden